Allgemeine Berichte | 09.02.2026

Freundschaftskreis Friedensdorf Mayen

Neue Betreuer sind der größte Wunsch

Von links nach rechts: Manuela Helmes, Norman Wit, Marlis Knappe Dirk.

Mayen. Der Freundschaftskreis Friedensdorf Mayen zieht Bilanz seiner bisherigen Ehrenamtsarbeit für die kriegsverletzten Kinder im Friedensdorf Oberhausen.

Seit 37 Jahren besteht diese Arbeitsgruppe in Mayen. 1987 wurde die Not der Kinder sichtbar, als direkt vor Mayens Haustüre die Heeresflieger aus Mendig sich für das Friedensdorf einsetzten und mit ihren Hubschraubern schwerstkranke Kinder am Flughafen Frankfurt abholten, um sie direkt in Krankenhäuser in Deutschland zu fliegen. Friedensdorf International hatte die Heeresflieger für diese Hilfe gewonnen. Es fanden sich in Mayen Menschen, die Kinder aus Afghanistan im Elisabeth Krankenhaus in Mayen betreuten.

Viele Jahre der guten Arbeit liegen dazwischen und die Helfer der ersten Stunden sind alt geworden.

So übergab Marlis Knappe beim Empfang der diesjährigen Krippenausstellung im Alten Arresthaus die Organisationsarbeit des Freundschaftskreises in die Hände von Manuela Helmes, d. h. aber nicht, dass Frau Knappe die Ehrenamtsarbeit für die kranken Kinder aufgegeben hat. Sie ist in die zweite Reihe der Gruppe zurückgetreten und macht weiterhin die Öffentlichkeitsarbeit für den Freundschaftskreis. Ein gutes Miteinander von Alt und Jung bringt auch ein frohes Zusammenarbeiten.

In den vielen Jahren hat die Mayener Gruppe schon mancherlei Hilfe dem Friedensdorf geben können, sei es bei der Betreuung der Kinder im Elisabeth-Krankenhaus in Mayen, beim Sammeln von Lebensmitteln und Kleidung, beim Verkauf der selbstgemachten Handarbeiten, bei der Ausstellung in der Kreissparkasse, beim Weihnachtshäuschen auf dem Markt etc..

Jedes Jahr flossen die Geldeinnahmen von den öffentlichen Verkaufsständen ins Friedensdorf für die Kinder. So waren es im letzten Jahr 2025, 1230 Euro und im Jahr davor (2024) 2250 Euro. Die Geldeinnahmen haben nachgelassen, aber das bringt die Zeit mit sich. Trotzdem wird die Arbeit für die Kinder weiter laufen und es wird jeder angesprochen, der Ideen und Vorschläge hat, mitzumachen. Der Freundschaftskreis benötigen dringend auch junge Leute.

Die Betreuungsarbeit im Elisabeth-Krankenhaus musste leider aufgegeben werden, weil auch das Pflegepersonal mit den Kindern (ohne Eltern) überfordert war. Der Freundschaftskreis hat sein Möglichstes getan, diese Kinder täglich zu besuchen, aber mehr geht einfach bei Ehrenamtlern nicht. Da hat der Freundschaftskreis jetzt einen großen Jahreswunsch für 2026. Es besteht immer noch die Hoffnung wenn sich genügend Betreuer finden, dass diese gute Arbeit auch wieder aufgenommen wird Die persönliche Begegnung ist das, was sehr wichtig ist in dieser Friedensarbeit.

Die letzte Aktivität im Arresthaus in Mayen hat dem Freundschaftskreis persönlich viel Freude gebracht. Der Freundschaftskreis hatte zwar mehr Besucher erwartet, denn die Einladungen gingen in viele Richtungen. Trotzdem ist die Gruppe froh darüber, dass Oberbürgermeister Dirk Meid zur Eröffnung gekommen ist. Auch das Friedensdorf war durch Norman Witt vertreten und der ehemalige Leiter des Friedensdorfes Thomas Jacobs, mit dem man freundschaftlich verbunden ist, hat den weiten Weg gefunden. Birgitt Stifter, die jetzige Leiterin schickte liebevolle Worte und Grüße von den Kindern.

Zu Gesprächen und Planungen am langen Tisch wird Manuela Helmes die Gruppe nach Fastnacht einladen. Die Arbeit geht weiter und gute umsetzbare Ideen sind von allen gefragt, der Lust und Freude hat in dieser Ehrenamtsgruppe mitzumachen.

Pressemitteilung Freundschaftskreis Friedensdorf

Von links nach rechts: Manuela Helmes, Norman Wit, Marlis Knappe Dirk. Foto: privat

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