Neue Sonderausstellung des Stadtmuseums entführt in die Welt der Andernacher Sagen
Andernach. „Sagenhaft! Andernacher Sagen und Legenden mit ihren historischen Hintergründen“ heißt die neue Sonderausstellung des Stadtmuseums, die ab sofort in der „Bagatelle“ (Hochstr. 92, direkt gegenüber dem Haus von der Leyen) besichtigt werden kann.
Mit rund 90 Gästen wurde die Ausstellung jüngst im feierlichen Rahmen eröffnet. Bürgermeister Claus Peitz und Museumsleiter Dr. Kai Seebert führten in die Thematik ein, bei der es für Groß und Klein viel zu entdecken gibt:
Insgesamt acht Sagen aus Andernach-Stadt, Eich und Kell sind in der Ausstellung mit ihren historischen Hintergründen dargestellt. Natürlich dürfen in der Ausstellung Andernachs legendäre Retter, die Bäckerjungen, nicht fehlen. Die historischen Hintergründe dieser Sage, die in ihrer heute bekannten Form erst im 19. Jahrhundert entstand, werden in der Ausstellung ausführlich dargestellt. Aber auch weniger bekannte Sagengestalten aus Andernach sind hier präsent, so etwa die geisterhafte „Nonne vom Martinsberg“, die bis vor einigen Jahrzehnten die Anwohner erschreckte, oder die betörende „Nixe vom Alten Krahnen“, die den ein oder anderen arglosen Fischer mit sich in die Rheinfluten hinabgezogen haben soll… Von Geistern, Hexen und Zauberern am Runden Turm wird in der Ausstellung ebenfalls berichtet - kein Wunder bei den zahlreichen historisch belegten Berichten rund um die in der „Deusterkammer“ (dem tiefen Verlies unter dem Runden Turm) Gefangenen, die mitunter der Hexerei angeklagt waren und hier zu Tode kamen! Eine schon vor 800 Jahren von dem Mönch Caesarius von Heisterbach niedergeschriebene Sage schildert dann die Begebenheiten rund um den „Geisterritter von Kell“, der noch bis zum heutigen Tage über die Höhe galoppieren soll. Auch in der Landsegnung soll es vor einiger Zeit zu einer waschechten Spukgeschichte gekommen sein, deren Hintergründe in der Ausstellung beleuchtet werden. Weniger gespenstisch geht es dann in jenen Sagen zu, die das „Kreuz von Andernach“ und das Hochkreuz zum Thema haben.
Die neue Ausstellung bietet für Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen spannende Einblicke in heute zum Teil vergessene Sagen aus Andernach. Dabei kommen nicht nur Texttafeln, sondern auch mehrere Hörstationen und ein Film zum Einsatz, bei dem zum ersten Mal ein kleines Experiment mit der „Künstlichen Intelligenz“ gewagt wurde. Ob gelungen oder nicht, dieses Urteil sei allerdings dem Publikum überlassen. Für die Jüngsten wurden in die Ausstellung einige Sagen in Form von kindgerechten Comics integriert, für die das Museum eine großzügige Spende des Historischen Vereins Andernach e.V. erhalten hat. Überhaupt ist in dieser Ausstellung auch die Bildende Kunst mit Werken u.a. von Uwe Langnickel, Fred Schäfer-Schällhammer und Olga Zeiger prominent vertreten.
Passend zum Ausstellungsthema wurden ein liebevoll gestaltetes Comic-Heft sowie eine illustrierte Neuausgabe des Bandes „Sagen und Geschichten zwischen Laacher See, Fraukirche und Andernach“ aus der Feder von Dr. Klaus Schäfer herausgebracht. Beide Neuerscheinungen sind ab sofort im Museumsshop in der „Bagatelle“ erhältlich. Die Sonderausstellung „Sagenhaft! Andernacher Sagen und Legenden mit ihren historischen Hintergründen“ kann noch bis zum 3. Mai 2026 in der „Bagatelle“, Hochstr. 92, zu folgenden Öffnungszeiten besichtigt werden: dienstags bis freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr, samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr, sonn- und feiertags von 14:00 bis 17:00 Uhr.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Andernach
Kulturamt | KulturPunkt
Flankiert von den Bäckerjungen „Fränzje und Döres“ (ganz links und ganz rechts) präsentierten v.l.n.r. Museumsleiter Dr. Kai Seebert, Kreisbeigeordneter und Ehrenbürger Achim Hütten, Beigeordneter Heribert Zins, Beigeordnete Hildegard Zschiesche, Bürgermeister Claus Peitz und Kulturamtsleiterin Charlotte Everling den neuen Comic zur Sonderausstellung. Foto: Stefanie Baumgarten-Mischuda, Stadtmuseum Andernach.
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"... wurde die Ausstellung jüngst ... eröffnet. ..."
Guten Morgen Blick-Team,
das ist ein Zitat aus der ersten Zeile, bei der ich mich frage, warum geht das nicht genauer? Wurde die KI, die den Bericht geschrieben hat nicht ausreichend mit Daten gefüttert?
Hätte ich vorher von der Veranstaltung gewußt, hätte ich mich bemüht, eine Einladung zu erhalten. Warum wird zwar immer ausführlich hinterher berichtet, aber keine Vorberichterstattung geschrieben?
Sollte niemand dafür zur Verfügung stehen? - Ich könnte mir vorstellen, Ankündigungen zu schreiben.
Liebe Grüße und schönes WOE
Monika