Allgemeine Berichte | 27.01.2026, 12:40 Uhr

Gefahr durch Starkregen in Innenstädten nimmt zu

Neue Sturzflutgefahrenkarten bilden nun auch die Risiken für Gebiete innerorts ab

Symbolbild. Foto:pixabay.com
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Rhein-Lahn-Kreis. Mit dem Fortschreiten des Klimawandels steigen die Häufigkeit und die Intensität von Starkregenereignissen. Das Land Rheinland-Pfalz stellt schon seit einigen Jahren landesweite Hinweiskarten für die Sturzflutgefährdung nach Starkregen zur Verfügung, die sich in verschiedenen An wendungsbereichen bewährt haben.

Die nun vorliegenden neuen Sturzflutgefahrenkarten lösen diese Hinweiskarten ab, wie der Brand- und Katastrophenschutz des Rhein-Lahn Kreises informiert. Sie bringen wesentliche inhaltliche Weiterentwicklungen mit sich. Ins besondere wird die Sturzflutgefahr nun auch innerorts dargestellt.

Die Sturzflutgefahrenkarten zeigen die Wassertiefen, die Fließgeschwindigkeiten und die Fließrichtungen von oberflächlich abfließendem Wasser infolge von Starkregenereignissen. Dafür werden Szenarien mit unterschiedlicher Niederschlagshöhe und -dauer betrachtet.

Da Niederschlagsintensitäten nie gleich verteilt sind, wird ein Index genutzt, der nach einer einheitlichen Methodik zur Charakterisierung von Starkregen entwickelt wurde – unter be sonderer Berücksichtigung regionaler Unterschiede. Daher wird in ganz Rheinland-Pfalz ein einheitlicher StarkRegenIndex (SRI) angesetzt, der die unterschiedlichen regionalen Niederschlagsintensitäten berücksichtigt.

Der SRI beschreibt auf einer Skala von 1 bis 12 die zunehmende Überflutungsgefahr in Abhängigkeit von der Stärke eines Starkregener eignisses.

Zu den Karten: wasserportal.rlp-umwelt.de/auskunftssysteme/sturzflutgefahrenkar ten

Pressemitteilung Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises

Symbolbild. Foto:pixabay.com

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