Allgemeine Berichte | 05.03.2021, 14:04 Uhr

20 Gaststudierende hatten ein gelungenes Auslandssemester am RheinAhrCampus

Neuer Rekord am RheinAhrCampus

Remagen. Ein besonderes Auslandssemester geht für 20 internationale Gaststudierende am RheinAhrCampus in Remagen zu Ende. Mit innovativen Konzepten durch „Online Lehre“ aber auch durch Herausforderungen wie „Social Distancing“ konnten die Studierenden ihren Horizont erweitern und sind sehr zufrieden über den Verlauf ihres Auslandssemesters am RheinAhrCampus. Vertreten waren dieses Semester 20 Studierende aus 10 verschiedenen Ländern. Dieser Rekord am RheinAhrCampus trotzt der Corona Pandemie.

Der RheinAhrCampus zeigt sich als idealer Standort für ausländische Studierende, die ihre Auslandserfahrung im schönen Rheintal sammeln möchten und dabei gleichzeitig die Nähe zu den umliegenden Städten für Tagestouren und Freizeitaktivitäten nutzen. So freut sich das Team Sprachen/Internationales in den vergangenen Semestern über immer mehr Bewerbungen, auch weil der Standort und die Studienbedingungen am RheinAhrCampus über die Jahre an den Partnerhochschulen einen sehr guten Ruf entwickelt haben.

Besonders erfreulich: Seit 2011 gibt es durchschnittlich pro Semester je zwei Austauschstudierende, die ihren Aufenthalt in Deutschland sogar um ein weiteres Semester verlängern. „Man sammelt im Sommersemester einfach ganz andere Erfahrungen als im Wintersemester. Man hat die Möglichkeit, neue Fächer zu belegen und Seminare wie das jährliche „Managing Cultural Diversity“ Seminar mitzuerleben. Remagen ist ein super Ort, um einen großen Freundeskreis zu bilden, und sechs Monate haben mir einfach nicht gereicht,“ strahlte Ketevan aus Georgien, die ein zweites Auslandssemester am RheinAhrCampus anhängte. Auch Manoel Ferreira aus Brasilien hat seinen Erasmus Aufenthalt um ein weiteres Semester verlängert. Dadurch dass die Kurse in seiner Heimatuniversität, Federal University of Campina Grande in Brasilien, aufgrund der Pandemie auch Online angeboten wurden, konnte er sogar die Kurse von Remagen aus abschließen und so seinen Bachelor Abschluss gleichzeitig absolvieren.

„Die Leute hier sind sehr freundlich, und ich habe nicht nur viel in den Veranstaltungen gelernt, ich konnte mich auch im Praktikum an der Hochschule professionell weiterentwickeln,“ sagte Aytaj Aghayeva aus Aserbaidschan, die ein weiteres vom DAAD gefördertes Auslandssemester absolvierte. Die positiven Erfahrungen teilen die Austauschstudierenden nicht nur den Auslandsämtern ihrer Heimathochschulen mit, sondern oft auch den zukünftigen Austauschstudierenden, die sich noch nicht entschieden haben, wo sie ihr Austauschsemester verbringen wollen.

Dieses positive Feedback überzeugte auch Jency Augustine aus Indien, die sich für den RheinAhrCampus entschieden hat und ab März 2021 ein Erasmus Semester absolvieren wird. Ihre Vorgängerinnen erzählten ihr vom umfassenden Service und der Unterstützung durch den Bereich Sprachen/Internationales und waren auch von der Qualität des Online Lehrangebots durch die ProfessorInnen sehr überzeugt. Die guten Beziehungen zwischen dem RheinAhrCampus und seinen Partnerhochschulen führen dazu, dass der Campus dieses Semester einen neuen Rekord mit 20 Austauschstudierenden aus 10 Ländern – Albanien, Aserbaidschan, Australien, Brasilien, Georgien, Indien, Jordanien, Polen, Portugal und Südkorea – aufstellen konnte.

Remagen und das Rheinland bietet für die Studierende eine spektakuläre Kulisse, um Natur zu erleben und sich mit ökologischen Fragestellungen im Rahmen von „GreenErasmus“ auseinanderzusetzen, das in der aktuellen ERASMUS Projektrunde einen großen Stellenwert einnimmt. Zum Semesterabschluss erkundeten die Gaststudierenden individuell ihre Umwelt im Rahmen eines Foto-Projektes Rund um das Thema „Rhein“. Die Fotos und Geschichten wurden über die Facebook Seite von Sprachen/Internationales prämiert.

„Mich begeistert, dass die Anstrengungen meines Teams in den letzten Jahren zu diesem Anstieg geführt haben und wir in schwierigen Zeiten einen neuen Rekord aufstellen konnten“ bedankte sich Dr. Laurent Borgmann bei Frau Selsela Arya, die im Bereich Sprachen/Internationales für die internationalen Studierenden verantwortlich ist. „Das ging allerdings auch nur mit Unterstützung der Dekane und Auslandsbeauftragten der Fachbereiche Wirtschafts- & Sozialwissenschaften und Mathematik & Technik.“

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