Bürgermeister Peter Jung würdigt Engagement im Rahmen des Synodalen Weges
Neuwied: Bundesverdienstkreuz für Birgit Mock
Neuwied. Eine besondere Ehrung für eine engagierte Persönlichkeit aus Feldkirchen: Birgit Mock ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Bürgermeister Peter Jung nahm an der Verleihung in Mainz teil und überbrachte die Glückwünsche der Stadt.
Birgit Mock setzt sich seit vielen Jahren intensiv für soziale und gesellschaftliche Themen ein. Dabei liegen ihr insbesondere die Unterstützung von Frauen, die Vereinbarkeit von Familie, Bildung und Beruf sowie die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe am Herzen. Ihr Engagement reicht von lokalen Aktivitäten bis hin zu Aufgaben auf Bundesebene.
Beruflich prägt Birgit Mock seit vielen Jahren den Hildegardis-Verein in Bonn, den ältesten Verein zur Förderung von Frauenstudien in Deutschland. Dort unterstützt sie Frauen auf ihrem Bildungsweg unter anderem mit Förderprogrammen und Mentoring-Angeboten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Studentinnen mit Behinderung sowie von internationalen Studentinnen. Mehrere Projekte des Vereins wurden bundesweit ausgezeichnet.
Darüber hinaus engagierte sich Birgit Mock über viele Jahre in führenden Funktionen im Katholischen Deutschen Frauenbund sowie im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Dort setzte sie wichtige Impulse in gesellschafts- und familienpolitischen Fragen und brachte sich aktiv in den Dialog zur Weiterentwicklung der Kirche ein. Ein Schwerpunkt ihres Engagements liegt auf der Stärkung der Rolle von Frauen in Kirche und Gesellschaft sowie auf Fragen der Gleichberechtigung und Teilhabe.
Auch in ihrer Heimatstadt bleibt Birgit Mock eng verwurzelt. In Feldkirchen engagierte sie sich unter anderem in der Pfarrgemeinde St. Michael, im Schulelternbeirat der Grundschule sowie im örtlichen Vereins- und Gemeindeleben.
„Birgit Mock verbindet Engagement mit Dialog und baut Brücken zwischen Lebenswirklichkeit und Institutionen. Sie setzt sich mit großer Überzeugung für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein“, betont Bürgermeister Peter Jung. Ihr Wirken reiche weit über Neuwied hinaus und sei gleichzeitig fest in der Stadt verwurzelt, sagt Jung.
Besonders würdigte der Bürgermeister ihr Engagement im Rahmen des Synodalen Weges. Dieser stehe für Dialog, Verantwortung und die gemeinsame Suche nach Antworten auf zentrale gesellschaftliche Fragen. Dass Birgit Mock diesen Prozess mit Klarheit, Ausdauer und Überzeugung begleite, verdiene großen Respekt.
Die Stadt Neuwied gratuliert Birgit Mock herzlich zu dieser hohen Auszeichnung und dankt ihr für ihren langjährigen Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Verantwortung.
Pressemitteilung Stadt Neuwied
