Allgemeine Berichte | 21.04.2018, 13:23 Uhr

Palliativstation des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen

„Nicht dem Leben mehr Tage, den Tagen mehr Leben geben“

Beratung für Betroffene und deren Angehörige am 2. Mai

Martina Steffens (links) und Claudia Sputh beraten rund um die palliative Pflege.  privat
174

Remagen. Am 2. Mai bietet die Palliativstation des Verbundkrankenhauses in Remagen wieder eine kostenfreie Beratungssprechstunde an, in der spezielle Themen besprochen werden können, wie schwere Krankheitsfälle in der Familie und bei Freunden, Fragen zur Palliativmedizin, Palliativpflege und Behandlungsmöglichkeiten.

Die Beratungen finden jeden ersten Mittwoch im Monat von 16.30 bis 18 Uhr im Krankenhaus Maria Stern statt. Zusätzlich besteht jederzeit die Möglichkeit, einen individuellen Termin zu vereinbaren.

Seit 20 Jahren gibt es am Krankenhaus Maria Stern die Palliativstation. 1998 mit fünf Betten eröffnet, wurde die Station 2013 erweitert, und so werden heute bis zu sieben Patienten mit Tumorerkrankungen, unheilbaren neurologischen und internistischen Erkrankungen behandelt und begleitet.

Das Ziel der Palliativstation ist es, auftretende Symptome, wie zum Beispiel Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Angst und vieles mehr, zu behandeln, zu beseitigen oder zu verbessern.

Nicht die Verlängerung der Lebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, die Wünsche und Vorstellungen der Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung, insbesondere auch die Begleitung der Zugehörigen während des Aufenthaltes und darüber hinaus auch in den Zeiten der Trauer.

Palliativmedizin bejaht das Leben und akzeptiert das Sterben. Sie lindert Leid und Schmerz. Sie unterstützt medizinisch, psychosozial und bei Bedarf auch spirituell.

Wenn Heilung nicht mehr im Vordergrund steht, gibt es gerade jetzt ein umfassendes Therapie- und Unterstützungsangebot, das sowohl die medizinisch-ärztliche Behandlung wie Schmerztherapie umfasst und auch Physiotherapie, Musik- und Kunsttherapie beinhaltet.

Claudia Sputh (Stationsleitung der Palliativstation) und Martina Steffens (stellvertretende Stationsleitung) begleiten Patienten, Betroffene und deren Zugehörige bei der Beratung. Die Beratung findet in geschützter Atmosphäre statt und die Teilnehmer werden persönlich im Eingangsbereich des Krankenhauses abgeholt.

Es wird um telefonische Terminvereinbarung über das Sekretariat gebeten: Tel. (0 26 42) 2 83 74, montags bis freitags von 12.30 bis 15.30 Uhr. Pressemitteilung des

Verbundkrankenhauses

Linz-Remagen

Martina Steffens (links) und Claudia Sputh beraten rund um die palliative Pflege. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Moonlight Concert 27.11.26
Titelanzeige Remagen
Karnevalsauftakt in Mülheim-Kärlich
Angebotsanzeige (November)
Goldener Werbeherbst
Kfm. Verwaltungsleitung
Gebrauchtwagenanzegie
Weitere Artikel
In Brogsitters Gasthaus Sanct Peter wurden die besten Ahrweine des Jahres 2026 ausgezeichnet.
1706

Siegerweine zeigen die außergewöhnliche Klasse an der Ahr

Ahrweine des Jahres 2026 ausgezeichnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zum 16. Mal zeichnete der Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ die besten Weine des Anbaugebiets Ahr aus. Insgesamt 97 Weine wurden in diesem Jahr in sechs Kategorien bewertet. Die Preisverleihung fand in Brogsitters Gasthaus St. Peter in Walporzheim statt, wo Winzerinnen, Winzer und Weinfachleute zusammenkamen, um die Siegerweine zu würdigen.

Von Barbara Knieps aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
1210

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

50 ehrenamtlichen Ordnern
363

Koblenz. Angeführt von Alexandra Susenburger und ihrem Hengst Cartujano zogen erneut rund 2.000 Teilnehmende vom Münzplatz durch die Straßen und Gassen der Koblenzer Altstadt zum Deutschen Eck. Musikalisch unterstützt wurde der Zug durch die Musikvereine von Löf und Rhens und dem Posaunenchor des Evangelischen Gemeindeverbandes.

Von "Unsere Altstadt" aus Koblenz

Weiterlesen