Allgemeine Berichte | 19.02.2021

Dekanat Mayen-Mendig

(Nicht nur) Fragen eines Christen in der Coronazeit

Mayen/Mendig. Kirche und Religion – eigentlich sind sie dazu da, um Menschen Antwortmöglichkeiten auf wichtige Lebensfragen zu geben, entscheidende Lebensabschnitte zu feiern und vor allem in den richtigen Momenten Trost zu spenden.

Trost scheint jedoch gerade für so manchen eher wie eine Ver-Tröstung. Hoffnung wie eine leere Botschaft. Sicher kann man in jeder schwierigen Situation auch gute Aspekte erkennen und einigen gelingt es womöglich, optimistisch zu bleiben.

Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass es einfach auch Momente gibt, in denen selbst der tiefgläubigste Christ und die frömmste Christin keine hoffnungsvolle Antwort mehr parat hat. Und das ist okay. „Nur wer klagt, der hofft“, heißt es in einem Artikel auf feinschwarz.net . Und klagen heißt auch kritische Anfragen stellen. An die Welt, an die Gesellschaft, aber eben auch an Gott. Wo ist er in der Coronakrise? Was macht er im Lockdown? Wie zeigt sich denn, „dass er immer für uns da ist?“

In dieser Fastenzeit widmen sich sieben Christinnen und Christen diesen und anderen Fragen. Jeden Fastensonntag und an Karsamstag posten sie einen ihrer Texte. Man kann die Texte nachlesen unter https://www.dekanat-mayen-mendig.de/fragen-eines-christen/.

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Kommentare
21.02.202100:17 Uhr
juergen mueller

Für wichtige Lebensfragen ist noch immer jeder für sich selbst verantwortlich und sollte dazu keine Hilfe benötigen, vor allem nicht der Kirche, die seit Jahrhunderten erst einmal an sich selbst gedacht hat - alles nachlesbar und nachvollziehbar bis heute, wenn man denn dazu in der Lage ist.
Kirche und Religion - im Einklang mit der Politik - tarnen- täuschen und verpissen - um es auf den Nenner zu bringen.
Ich weiß, wovon ich rede/schreibe, da aus eigener Erkenntnis gewonnen, wie unglücklich Kirche/Religion einen Menschen (meinen Onkel) machen kann, der sich wie viele andere glaubhaft einer verlogenen Philosophie verschrieben hatte, die nur aus Verlogenheit und Verblendung besteht.
Ein Leben zu genießen, ohne Kirche,was man als Leben bezeichnen kann u. muss, wurde ihm bis zu seinem Tode nicht leicht gemacht gerade durch eine Institution, der er sich verschrieben hatte, die es aber bis dato nicht verwinden kann, wenn man entsagt, dies mit einem lebenslangen psychischen Bann belegt.

20.02.202109:53 Uhr
Gabriele Friedrich

[ Zitat ] „Nur wer klagt, der hofft“, [ Zitat Ende ]
Ich kenne einige Menschen und kannte in der Vergangenheit genügend, die immer und immer am klagen sind oder waren.
Ehrlich gesagt, geht mir das mehr aufs Gemüt- weil diese Leute NIEMALS etwas ändern, weder an sich selbst noch an den Gegebenheiten des Lebens.
So vielen Menschen auf der Welt geht es enorm "dreckig" und dann wird wegen Corona gejammert. Es ist eine schlimme Sache ! Und wir müssen da durch- aber immer noch besser als Folter und Tod durch Diktatoren. Gott- hat mit Corona nichts zu tun, er ist eine Erfindung der Menschen, sie glauben an ein Wesen, das sie rettet. Retten kann man sich nur selber-und wenn nicht, dann ist das eben so.
Traurig finde ich, das die Alten in den Heimen einsam sind, vielerorts das Personal ohne Empathie und auch, das die Menschen keine "schöne" Beerdigung mehr haben können mit anschließendem "Leichenschmaus". Heiraten - auch wenig fröhlich.
Leute ihr lebt noch- freut euch drüber, ab in die Natur !

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