Allgemeine Berichte | 05.07.2021, 09:22 Uhr

Führungswechsel beim Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr

Oberst Dr. Ferdi Akaltin übernimmt die Kommandogewalt

Kommandoübergabe vor Fahnenabordnung (v.l.n.r. Oberst Dr. Akaltin, Generalmajor Sczesny, Oberst Dr. Gruhl). Foto: Bundeswehr - Stabsfeldwebel Peter Riege
4000

Mayen. Mit ungewöhnlicher Zeremonie wechselte im Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) in Mayen am 1. Juli das Kommando.

Normalerweise ist eine Übergabe der Kommandogewalt in der Bundeswehr ein militärisch wie gesellschaftlich großes Ereignis: SoldatInnen marschieren zu den Klängen des Musikkorps auf, Gäste aus Militär, Politik, Verwaltung und Gesellschaft treffen sich auf eigens errichteten Tribünen.

Doch die anhaltenden pandemischen Bedingungen gebieten weiterhin das Abweichen von vertrauten Ritualen und bieten keinen Platz für Normalität.

Appell aufgelockert

Nur wenige SoldatInnen traten mit deutlichem Abstand und Mund-Nasen-Schutz auf dem Brigadegeneral Dr. Trentzsch-Platz in der Oberst-Hauschild-Kaserne an.

Zum feierlichen Übergabeappell waren nur sehr wenige ausgewählte Gäste geladen. Auf die übliche Beteiligung internationaler Gäste und des Heeresmusikkorps wurde verzichtet. Stellvertretend für alle nicht Eingeladenen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft nahm Oberbürgermeister Dirk Meid am Appell teil. Mit seiner Anwesenheit verlieh er der tiefen Verbundenheit mit der Partnerstadt Mayen und dem außergewöhnlich gelebten Verhältnis zwischen Bundeswehr und Gesellschaft Ausdruck.

Kommandowechsel

In diesem kleinen, aber würdigen Rahmen übergab der Kommandeur des Kommandos Strategische Aufklärung, Generalmajor Werner Sczesny, die Kommandogewalt von Oberst Dr. Stefan Gruhl an seinen Nachfolger Oberst Dr. Ferdi Akaltin.

General Sczesny dankte dem scheidenden Kommandeur für dessen Leistungen und wünschte seinem Nachfolger für die kommende Verwendung alles Gute: „In den kommenden Jahren wird es entscheidend darauf ankommen, dass das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr unter Ihrer Führung weiter mit seinen spezifischen Fähigkeiten auf die Aufgabe Landes- und Bündnisverteidigung vorbereitet wird“, während gleichzeitig das internationale Krisenmanagement nicht aus dem Auge verloren werden dürfe.

Perspektive Abschied trifft auf Perspektive Neuanfang

Oberst Dr. Gruhl vermied den Blick zurück, um ihn stattdessen nach vorn zu richten. Die SoldatInnen des Zentrums seien durch ihr „Mindset modern, unkonventionell und zugleich militärisch professionell“ bestens gerüstet. Jede und jeder Einzelne könne darauf mit Herz und Verstand aufbauen. Die Dienststelle bündele einzigartige Fähigkeiten, die für die heutige sicherheitspolitische Lage unverzichtbar seien. Mit seinem Dank an die Truppe für ihr Engagement und der Aufforderung, die gleiche Unterstützung seinem Nachfolger zukommen zulassen, meldete er sich ab.

Oberst Dr. Gruhl wechselt nach über dreieinhalb Jahren von Mayen als Referatsleiter in das Bundesministerium der Verteidigung nach Berlin. Sein Nachfolger Oberst Dr. Akaltin war zuvor fast vier Jahre beim NATO-Hauptquartier im türkischen Izmir eingesetzt. Er war verantwortlich für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit.

In seiner ersten Amtshandlung verlieh der neue Kommandeur des Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr während eines kleinen Empfangs seinem Vorgänger die Ehrennadel der Truppe Operative Kommunikation.

Pressemitteilung

Zentrum für Operative Kommunikation

Kommandoübergabe vor Fahnenabordnung (v.l.n.r. Oberst Dr. Akaltin, Generalmajor Sczesny, Oberst Dr. Gruhl). Foto: Bundeswehr - Stabsfeldwebel Peter Riege Foto: PETER RIEGE

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige - Dauerauftrag
Koblenz Kreativ 2026
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606  / Kampagne Rheinschiene, KW 30-51
Titelanzeige
Stellenausschreibung Abwasserwerk
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Siggi Dembski sucht für „Zeitgeist“ gemeinsam mit der Linzer Citymanagerin Sandra Machwitz nach einer passenden Nachfolge
986

Linz am Rhein. Wer durch die Linzer Altstadt geht, kennt „Zeitgeist“. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Geschäft von Siggi Dembski in der Mittelstraße 17 ansässig. Nun steht eine Veränderung bevor: Siggi möchte sich zum Jahresende aus dem Geschäftsleben zurückziehen und sucht eine passende Nachfolge.

Von Sandra Machwitz aus LInz am Rhein

Weiterlesen

Symbolbild.
6112

Astrologische Vorschau für die KW 42: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 12. bis 18. Oktober 2026

Die Woche vom 12. bis 18. Oktober bringt Bewegung in viele Lebensbereiche. Zwischen neuen Chancen und kleinen Stolpersteinen zeigt sich, wo Veränderungen längst überfällig sind und wo Geduld die bessere Strategie wäre. In der Liebe können unausgesprochene Erwartungen für Spannungen sorgen, während ehrliche Gespräche neue Nähe schaffen. Beruflich und finanziell lohnt es sich, nicht jede Gelegenheit...

Weiterlesen