Führungswechsel beim Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr
Oberst Dr. Ferdi Akaltin übernimmt die Kommandogewalt
Mayen. Mit ungewöhnlicher Zeremonie wechselte im Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) in Mayen am 1. Juli das Kommando.
Normalerweise ist eine Übergabe der Kommandogewalt in der Bundeswehr ein militärisch wie gesellschaftlich großes Ereignis: SoldatInnen marschieren zu den Klängen des Musikkorps auf, Gäste aus Militär, Politik, Verwaltung und Gesellschaft treffen sich auf eigens errichteten Tribünen.
Doch die anhaltenden pandemischen Bedingungen gebieten weiterhin das Abweichen von vertrauten Ritualen und bieten keinen Platz für Normalität.
Appell aufgelockert
Nur wenige SoldatInnen traten mit deutlichem Abstand und Mund-Nasen-Schutz auf dem Brigadegeneral Dr. Trentzsch-Platz in der Oberst-Hauschild-Kaserne an.
Zum feierlichen Übergabeappell waren nur sehr wenige ausgewählte Gäste geladen. Auf die übliche Beteiligung internationaler Gäste und des Heeresmusikkorps wurde verzichtet. Stellvertretend für alle nicht Eingeladenen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft nahm Oberbürgermeister Dirk Meid am Appell teil. Mit seiner Anwesenheit verlieh er der tiefen Verbundenheit mit der Partnerstadt Mayen und dem außergewöhnlich gelebten Verhältnis zwischen Bundeswehr und Gesellschaft Ausdruck.
Kommandowechsel
In diesem kleinen, aber würdigen Rahmen übergab der Kommandeur des Kommandos Strategische Aufklärung, Generalmajor Werner Sczesny, die Kommandogewalt von Oberst Dr. Stefan Gruhl an seinen Nachfolger Oberst Dr. Ferdi Akaltin.
General Sczesny dankte dem scheidenden Kommandeur für dessen Leistungen und wünschte seinem Nachfolger für die kommende Verwendung alles Gute: „In den kommenden Jahren wird es entscheidend darauf ankommen, dass das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr unter Ihrer Führung weiter mit seinen spezifischen Fähigkeiten auf die Aufgabe Landes- und Bündnisverteidigung vorbereitet wird“, während gleichzeitig das internationale Krisenmanagement nicht aus dem Auge verloren werden dürfe.
Perspektive Abschied trifft auf Perspektive Neuanfang
Oberst Dr. Gruhl vermied den Blick zurück, um ihn stattdessen nach vorn zu richten. Die SoldatInnen des Zentrums seien durch ihr „Mindset modern, unkonventionell und zugleich militärisch professionell“ bestens gerüstet. Jede und jeder Einzelne könne darauf mit Herz und Verstand aufbauen. Die Dienststelle bündele einzigartige Fähigkeiten, die für die heutige sicherheitspolitische Lage unverzichtbar seien. Mit seinem Dank an die Truppe für ihr Engagement und der Aufforderung, die gleiche Unterstützung seinem Nachfolger zukommen zulassen, meldete er sich ab.
Oberst Dr. Gruhl wechselt nach über dreieinhalb Jahren von Mayen als Referatsleiter in das Bundesministerium der Verteidigung nach Berlin. Sein Nachfolger Oberst Dr. Akaltin war zuvor fast vier Jahre beim NATO-Hauptquartier im türkischen Izmir eingesetzt. Er war verantwortlich für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit.
In seiner ersten Amtshandlung verlieh der neue Kommandeur des Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr während eines kleinen Empfangs seinem Vorgänger die Ehrennadel der Truppe Operative Kommunikation.
Pressemitteilung
Zentrum für Operative Kommunikation
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