Allgemeine Berichte | 27.03.2025, 08:30 Uhr

Landeswettbewerb der Peter-Altmeier-Gesellschaft wird zehn Jahre alt

„Politik-Staat-Gesellschaft – Eine ausgezeichnete Arbeit“

Die Peter-Altmeier-Gesellschaft hat zum zehnten Mal den Schülerwettbewerb „Politik – Staat – Gesellschaft – Eine ausgezeichnete Arbeit“ durchgeführt. Das Foto zeigt die Preisträger des jüngsten Wettbewerbes und die Laudatoren. Darunter der Präsident der Gesellschaft, Hubert Luszczynski (li.). Quelle: Peter-Altmeier-Gesellschaft
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Koblenz/Lahnstein. Der Landesschülerwettbewerb 2024/25 der Peter-Altmeier-Gesellschaft, Vereinigung für staatspolitische Bildung in Koblenz, feiert ein kleines Jubiläum. Er wurde bereits zum zehnten Mal durchgeführt. Für den Wettbewerb konnten Schülerinnen und Schüler besonders gelungene Facharbeiten oder Besondere Lernleistungen in den gemeinschaftskundlichen Fächern einreichen. Die Preisverleihung fand in der Aula des privaten Johannes-Gymnasiums in Lahnstein statt.

Die Preise wurden nicht nur von der Peter-Altmeier-Gesellschaft, sondern auch vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, der Stadt Koblenz, der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein und der Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung gestiftet. Sechs Schülerinnen und Schüler erhielten Sonderpreisen. Sie durften ihre Arbeiten in einem Kurzvortrag dem zahlreich erschienenen Publikum vorstellen. Anschließend erhielten sie sehr anerkennende Laudationes, u.a. vom Kulturdezernenten der Stadt Koblenz, Ingo Schneider, seiner Vorgängerin im Amt, Dr. Margit Theis-Scholz, dem Vorsitzenden der Initiative Region Koblenz und Ehrenpräsidenten der Peter-Altmeier-Gesellschaft, Notar Hans-Jörg Assenmacher, dem ehemaligen Abteilungsleiter in der Koblenzer Schulbehörde, Wolfgang Redwanz, der Vizepräsidentin der Gesellschaft, Regierungsdirektorin Sabine Schweizer, und dem Jurymitglied, Studiendirektorin Silke Bödeker-Gerlach.

Der Schulleiter des Johannes-Gymnasiums, Oberstudiendirektor Rudolf Loch, der die Aula gerne als Gastgeber zur Verfügung gestellt hatte, gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieser attraktive Wettbewerb noch lange Bestand haben möge. Hubert Luszczynski, Präsident der Gesellschaft und Leiter des Wettbewerbs, versprach lebendige Präsentationen gesellschaftspolitischer Ideen. Aus seiner Hand gab es Urkunden, Geldpreise und Gratulationsschreiben, in denen er unter anderem den Lehrern und Eltern dankte, die die jungen Autorinnen und Autoren bei ihren ersten wissenschaftlichen Arbeiten begleitet hatten. Luszczynski vergaß auch nicht, den Förderern des Wettbewerbs und den Stiftern der Preise sowie den betreuenden Lehrkräften an den Schulen für ihre Unterstützung zu danken. Dies sei im Schulalltag keineswegs selbstverständlich und darum besonders hoch anzuerkennen.

Die sehr würdig gestaltete Feierstunde wurde umrahmt mit musikalischen Beiträgen des „Johnny String Ensembles“ unter der Leitung von Beate Kragl und einer virtuos vorgetragenen Beethoven-Sonate von Julian Luo (Johannes-Gymnasium). Dies sind die Sonderpreisträger und ihre Themen: Benedikt Brenner (Ludwig-Erhard-Schule BBS-Wirtschaft, Neuwied): Die politische Bedeutung der Montanunion - Inwieweit riskierte Adenauer durch sein außenpolitisches Handeln die deutsche Wiedervereinigung? Pia Decker (Karolinen-Gymnasium, Frankenthal): Die sowjetischen Speziallager in der DDR 1945-1950; Raphael Esten (Peter-Joerres-Gymnasium, Bad Neuenahr-Ahrweiler): „Erfahrungen aus 4 Jahren Brexit - Genese des Austritts und Auswirkungen auf deutsche lokale Unternehmen“. Anna Pankratz (Herzog-Johann-Gymnasium, Simmern): Kriegsgefangenschaft in den Rheinwiesenlagern. Ein Vergleich der Lebensumstände unter besonderer Berücksichtigung historischer Dokumente und Zeitzeugenaussagen“.

Elias Pinger (Kurfürst-Balduin-Gymnasium, Münstermailfeld): Jugend und Demokratie: Können Diskussionen mit Politiker*innen ein Mittel zur Stärkung des Demokratiebewusstseins von Jugendlichen sein? Und Frederike Reinhardt (priv. Johannes-Gymnasium, Lahnstein): Säkularisierung und Sterbehilfe. Analyse des kausalen Zusammenhangs zwischen Säkularisierung und Legalisierung der Sterbehilfe.

Weitere Preise erhielten vom Johannes-Gymnasium, Lahnstein: Sudanez Borak, Erziehung im Dritten Reich und ihre Auswirkungen. Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen; Joel Bucior, „Politics is the choice between the lesser of two evils“ (Georg Orwell) - Präsidentschaftswahl USA 2024; Annika Katharina Esch, Wiederholt sich die Geschichte? Ein Vergleich der Roten Armee Fraktion und der „Letzten Generation“; Julius Johanny, Die Geschichte der „Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens“. Gründe für deren Scheitern und ob dieses unvermeidlich war. Vom Kurfürst-Balduin-Gymnasium, Münstermaifeld, Maximilian Jakob Hack, Verdachtsberichterstattung - Exisitiert die Unschuldsvermutung in der Presse? Eine exemplarische Untersuchung am Fall Kachelmann“; vom Herzog-Johann-Gymnasium, Simmern: Melissa Kempel, Die Geschichte der Wolgadeutschen und ihrer Nachfahren am Beispiel meiner Großmutter Amalia Michel und Finni Maria Wagner, Widerstand gegen die Nazis? Die Hunsrücker Pfarrbruderschaft in den Jahren 1933 und 1934 und vom Kant-Gymnasium Boppard Marco Sterzenbach, Auswirkungen der BRI Chinas auf die EU am Beispiel Ungarn. Pressemitteilung der

Peter-Altmeier-Gesellschaft

Die Peter-Altmeier-Gesellschaft hat zum zehnten Mal den Schülerwettbewerb „Politik – Staat – Gesellschaft – Eine ausgezeichnete Arbeit“ durchgeführt. Das Foto zeigt die Preisträger des jüngsten Wettbewerbes und die Laudatoren. Darunter der Präsident der Gesellschaft, Hubert Luszczynski (li.). Quelle: Peter-Altmeier-Gesellschaft

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