Allgemeine Berichte | 08.02.2019

Eine Klasse des Werner-Heisenberg-Gymnasiums will sich im Schüler-Landtag durchsetzen

Politik erleben, gerechtere Noten bekommen?

Die Schüler der 10a haben sich erfolgreich um die Teilnahme am 34. Schüler-Landtag beworben und ziehen als eine von landesweit vier Fraktionen unter dem Namen „WbZ“ (Wir bilden Zukunft) in den Mainzer Plenarsaal ein.Foto: privat

Neuwied. Landespolitik hautnah erleben, heißt es momentan für die Klasse 10a des Werner-Heisenberg-Gymnasiums: Die Schülerinnen und Schüler haben sich erfolgreich um die Teilnahme am 34. Schüler-Landtag beworben und ziehen als eine von landesweit vier Fraktionen unter dem Namen „WbZ“ (Wir bilden Zukunft) am 26. März in den Mainzer Plenarsaal ein. Die im Rollenspiel beschlossenen Gesetze werden anschließend von den echten Parlamentariern erörtert und konnten in den Vorjahren des Öfteren die Landespolitik beeinflussen. Die Klasse engagiert sich dafür, dass die Klassenarbeiten in den Hauptfächern einen geringeren Teil der Zeugnisnote ausmachen, um Schülern die Chance zu geben, schlechte Noten durch andere Formen der Leistungsüberprüfung besser ausgleichen zu können. Damit die Fraktion professionell agieren kann, besuchte bereits Mitte Januar eine Delegation den Landtag und machte sich mit den akustischen und technischen Gegebenheiten im Plenarsaal vertraut. Zusätzlich traf der Landtagsabgeordnete und „alte Politikhase“ Fredi Winter von der SPD die Klasse und den betreuenden Sozialkundelehrer Kai Wüstehube, um die Nachwuchs-Parlamentarier für die anstehende Debatte zu coachen. Winter brachte ihnen die Arbeit eines Berufspolitikers näher und bestärkte sie in ihrem Antrag. Zu Beginn erzählte er von sich und seiner politischen Tätigkeit. Anschließend ging Winter auf den Antrag der 10a ein, wobei er betonte, dass die Klasse dabei viele Kriterien, die zu einem guten Antrag gehören, bereits berücksichtigt habe. Er hatte ihnen einige Quellen herausgesucht, mit denen sie eine feste Grundlage für eine Debatte im Schüler-Landtag haben. Gegen Ende beantwortete Winter auch persönliche Fragen zu seiner Arbeit, wobei er Bezüge zu den Themen der anderen teilnehmenden Schulen herstellte. Auf die Frage, warum er in die Politik gegangen sei, antwortete er, dass er aus einer Arbeiterfamilie stamme und mit seiner Arbeit Menschen aus allen sozialen Schichten helfen und deren Interessen vertreten wolle. In den kommenden Wochen will die Klasse nun ihre Strategie schärfen und Änderungsanträge für die Gesetzesinitiativen der drei anderen Schülerfraktionen erarbeiten, die ein breites politisches Themenspektrum aufweisen. Am Dienstag, 26. März wollen die Schülerinnen und Schüler ihr Können in der Landtagsdebatte unter Beweis stellen. Ob die 10a in Mainz erfolgreich sein wird, steht also noch in den Sternen.

Die Schüler der 10a haben sich erfolgreich um die Teilnahme am 34. Schüler-Landtag beworben und ziehen als eine von landesweit vier Fraktionen unter dem Namen „WbZ“ (Wir bilden Zukunft) in den Mainzer Plenarsaal ein.Foto: privat

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