375. Gelog der Hochstraßen-Nachbarschaft St. Antonius Andernach
Prinzenpaar vom stürmischen Jubel-Empfang total begeistert
Andernach. Im Restaurant „Schloss-Schänke“ begrüßte ein bestens gelaunter und fröhlich strahlender Amtmann Hans-Josef Fuchs 81 Nachbarinnen, Nachbarn und Gäste zum traditionellen Gelog 2026.
Nach Eröffnung und Bekanntgabe der Tagesordnung gedachten die Mitglieder der im letzten Jahr verstorbenen Nachbarschaftsangehörigen mit einem stillen Gebet.
Eine erfrischende Informationsquelle ist das aktuelle Jahresheft der Hochstraßen-Nachbarschaft. Autor und Vize-Amtmann Waldemar Thiele präsentiert hier wieder geschichtsträchtige Ereignisse, Erlebnisse und Veranstaltungen innerhalb der Nachbarschaft, sowie Neuigkeiten aus Politik und Gesellschaft unserer Vaterstadt Andernach mit vielen Bildern von Pressewart K.P. Schmelzeisen. Hans-Josef und Monika Fuchs sorgen auch weiter dafür, daß unser altehrwürdiges Läufkreuz mit Blumenschmuck und Kerzen immer sauber und gepflegt aussieht, herzlichen Dank von allen Nachbarinnen und Nachbarn!
Finanzverwalter Michael Ebert trug den Kassenbericht 2025 vor, die Kassenprüfer bescheinigten eine einwandfreie Buchführung, die Entlastung des gesamten Gremiums wurde festgestellt. Neue Finanzverwalter sind Sven Steil und Christof Neugebauer, neue Kassenprüfer sind Andreas Künster und Michael Müller.
Hans-Josef Fuchs begrüßte herzlich die neuen Nachbarschaftsmitglieder und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen im vergangenen Jahr und versicherte mit dem Team des Schöffenstuhls auch im neuen Jahr dem Wohle der gesamten Nachbarschaft zu dienen!
Regelmäßige Treffen zum Austausch bei harmonischem Beisammensein in der Nachbarschafts-Gemeinschaft sind auch für das neue Jahr geplant:
Ausflug nach Leutesdorf, Samstag 09.05.2026
Fest Kreuzerhöhung, Mittwoch 16.09.2026
Döppekooche-Essen, Freitag 13.11.2026
Innerhalb des Schöffengremiums sollen neue Aktivitäten angeregt werden. Besonderen Wert legt die Nachbarschaft auf die Gratulationen zu runden Geburtstagen, auch die Besuche der älteren Nachbarn in der Adventszeit gehören mit zu den Aufgaben des Schöffenstuhls.
Andrea Paulmann trug den Bericht vom Gelog aus dem Jahre 1925 vor, damals waren nur Männer zugelassen, Vera Zerwas-Schneider berichtete dann vom extra veranstalteten Frauenkaffee der Nachbarschaft vor 100 Jahren. Gut, dass sich die Zeiten geändert haben.
Beim gemeinsamen Kaffeetisch präsentierte die „Bäckerei“ der Nachbarschaft wieder frische Berliner und Quarkbällchen, das Programm ging dann nahtlos mit dem karnevalistischen Teil weiter:
Die Altstadtrebellen (Heribert „Molly“ Zins, Stefan Fischer, Waldemar Thiele und Julian Elzer) berichteten musikalisch von den neuesten Anekdötchen aus Andernach und dem Rest der Welt.
Als Spezialistin in Partnerschaftsangelegenheiten begeisterte Andrea Rimke die Versammlung mit ihrem erfrischenden Vortrag. Mit stürmischem Beifall bedankten sich die Nachbarinnen und Nachbarn bei allen Aktiven für die tollen Darbietungen.
Pünktlich gegen 16:45 Uhr ertönte das Signal: „De Prinz kütt!“ Ein Jubelempfang für den närrischen Hofstaat unter musikalischer Begleitung und anhaltenden „Dräimol-Annenach Alaaf“-Rufen, die Schloss-Schänke „erbebte“ in ihren Grundmauern.
Prinz Carsten I. und Prinzessin Daniela I. sowie der junge und dynamische Hofstaat um die Regenten, Festausschuß-Vertreter Andreas Karbach und die Adjutanten aller Andernacher Karnevalskorps rundeten die närrische Reisegesellschaft ab.
„Lasst ons danze on och lache, me säin on bläiwe Annenache“
Mit dem diesjährigen Motto begrüßte Vize-Amtmann Waldemar Thiele in seiner humorvollen und karnevalistischen Art die Repräsentanten der Annenache Faasenacht und überreichte mit dem Amtmann prall gefüllte Präsenttaschen an das Prinzenpaar. Ein reicher Ordenssegen von Festausschuß und Prinzenpaar ehrte viele verdiente Nachbarn. Lautstarke, donnernde Alaaf-Rufe und Klatschmärsche zeigten die Begeisterung der Nachbarschaft für unser sympathisches und würdiges Tollitätenpaar 2026 mit dem gesamten Hofstaat. Gemeinsam wurde gesungen, gelacht, getanzt und geschunkelt.
Ab 18.00 Uhr konnten sich die Nachbarn mit dem traditionellen Antonius-Teller stärken, wie immer köstlich zubereitet vom Team der Schloss-Schänke.
Die Nachbarn feierten noch lange in froher Runde und alle waren sich wieder einig:
„Nä, batt woor datt widder schöön!“
