Allgemeine Berichte | 01.02.2020, 08:17 Uhr

OB Langner, Landräte und IHK fordern:

Profil der Hochschulregion stärken!

Beim Austausch in der IHK Koblenz kam man unter anderem zu der Erkenntnis, dass der Auftritt auf der Expo Real verbessert werden muss

(V.l.): Landrat Manfred Schnur, Landrat Dr. Alexander Saftig, IHK-Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing, IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel, Landrat Marlon Bröhr, Oberbürgermeister David Langner, Landrat Dr. Peter Enders, Landrat Achim Schwickert Landrat Achim Hallerbach. Nicht auf dem Foto: Landrat Frank Puchtler.Foto: privat
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Koblenz. Das Profil der Hochschulregion Koblenz muss gestärkt werden, die Gewerbeflächen werden knapp und der Auftritt des Landes Rheinland-Pfalz bei der Expo Real ist verbesserungswürdig. Das alles sind Erkenntnisse, die der Austausch zwischen Oberbürgermeister David Langner, den Landräten aus Altenkirchen, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Neuwied, Rhein-Lahn, Simmern und Westerwald und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz am Freitag in der IHK Koblenz geliefert hat.

„Wir verfügen über attraktive Rahmenbedingungen – sowohl für die hier ansässigen Unternehmen, als auch für die Bewohner der Region. Dass das so bleibt, ist allerdings kein Selbstläufer, sondern dafür müssen wir arbeiten. Einige Knackpunkte haben wir in der heutigen Runde diskutieren können“, sagt IHK-Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing.

Ausgehend von den Ergebnissen der gemeinsamen Umfrage von Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz (WWA) Region Koblenz und der IHK Koblenz zur Weiterentwicklung der Hochschulregion Koblenz unterstützt die Runde die Bestrebungen zur Profilierung einer künftig eigenständigen und gestärkten Universität Koblenz in Zusammenarbeit mit den anderen Hochschulen der Region.

Mit Blick auf die laufende Industrie- und Gewerbeflächenstrategie des Landes Rheinland-Pfalz stellt die Runde fest, dass kaum noch große Flächen vorhanden sind. Die Ausweisung neuer Flächen ist unter den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen sehr erschwert. Ohne eine Überprüfung dieser Rahmenbedingungen werde es künftig noch schwerer, neue Flächen auch für ansässige Unternehmen mit Expansionsbedarf zu erschließen.

Nachdem ein Großteil der Runde im vergangenen Jahr gemeinsam die Expo Real in München besucht hatte, sieht diese auch hier Nachbesserungsbedarf: Insgesamt müsse der Auftritt des Landes Rheinland-Pfalz auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen verbessert werden. Der Trend, dass Teile von Rheinland-Pfalz sich gemeinsam mit Nachbarregionen aus anderen Bundesländern und nicht am RLP-Stand präsentierten, spreche Bände.

„Der Plan, die Region Westerwald/Mittelrhein als Schwerpunktthema des diesjährigen Expo-Real-Stands von Rheinland-Pfalz vorzusehen, muss als Chance genutzt werden, die Standkonzeption und das Messeprogramm grundsätzlich zu überdenken“, fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel stellvertretend für die Runde. Die zu präsentierenden Produkte müssten noch klarer positioniert, Wertigkeit und Aufmerksamkeitsfaktoren deutlich gestärkt werden. „Dazu zählt auch die Präsenz der politischen Entscheidungsträger der Landesregierung auf der Messe zur Unterstützung der regionalen Akteure aus Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung“, so Rössel weiter.

Pressemitteilung der IHK Koblenz

(V.l.): Landrat Manfred Schnur, Landrat Dr. Alexander Saftig, IHK-Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing, IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel, Landrat Marlon Bröhr, Oberbürgermeister David Langner, Landrat Dr. Peter Enders, Landrat Achim Schwickert Landrat Achim Hallerbach. Nicht auf dem Foto: Landrat Frank Puchtler.Foto: privat

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