Allgemeine Berichte | 30.03.2022

Verbandsgemeinde Montabaur nahm an Projekten der Energieagentur Rheinland-Pfalz teil

Projekt „Eco not Ego“ überzeugte

Eco not Ego: Auf dem Dach der Verbandsgemeindeverwaltung präsentieren die drei Auszubildenden Sandra Schäfer, Emily Mitschke und Lea Höber (vorne v. l.) zusammen mit Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (hinten links) sowie dem Ersten Beigeordneten Andree Stein (hinten rechts) die entwickelten Energiespar-Aufkleber.Fotos: VG Montabaur/Olaf Nitz

Montabaur. Die Verwaltung der Verbandsgemeinde Montabaur hat an zwei Projekten der Energieagentur Rheinland-Pfalz teilgenommen, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema Energiesparen sensibilisieren sollen. Im Rahmen des Projekts AzuKlim wurden drei Auszubildende zu sogenannten Klimascouts weiterqualifiziert und haben ein eigenes Energiesparprojekt entwickelt. Beim Projekt Klima-Coach werden die Mitarbeitenden der Verbandsgemeindeverwaltung über einen Wettbewerbszeitraum von vier Wochengegeneinander antreten. Ziel ist es so viel CO2 einzusparen wie möglich.

Im Rahmen der Weiterbildung zu kommunalen Klimascouts wurden mit Lea Höber, Emily Mitschke und Sandra Schäfer drei Auszubildende der VG Montabaur für das Thema Klimaschutz sensibilisiert. Nachdem die drei ein fundiertes Schulungskonzept durchlaufen hatten, entwickelten sie das Projekt „Eco not Ego“, das die Themen Klimaschutz und Energieeinsparung in der Verwaltung weiter verankern soll. Im Rahmen ihres Projekts empfahlen die drei Klimascouts ihren Kolleginnen und Kollegen die Installation der klimaneutralen Internet-Suchmaschine Ecosia als Alternative zu anderen gängigen Suchmaschinen wie Google. Außerdem initiierten sie einen E-Mail-Newsletter, der den Mitarbeitenden der VG regelmäßig Tipps und Tricks zum Energiesparen liefert. Zusammen mit einer lokalen Firma haben sie darüber hinaus Aufkleber entwickelt, die als kleine Erinnerungen an energiesparendes Verhalten am Arbeitsplatz dienen. Bei der Herstellung wurde explizit auf Nachhaltigkeit geachtet. So bestehen die Aufkleber zum Beispiel aus rein veganem Material.

Mit ihrem Projekt nehmen die Auszubildenden an einem Wettbewerb des Deutschen Instituts für Urbanistik teil. Auf Landesebene wurde das Projekt bereits als eins von drei Projekten ausgewählt. Als Nächstes wird eine Entscheidung auf Bundesebene getroffen. Die Gewinner werden im Rahmen der Kommunalen Klimakonferenz in Berlin bekannt gegeben. Neben der Auszeichnung winkt den Gewinner-Kommunen ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Das zweite Projekt Klima-Coach ist ein Online-Tool, das die Teilnehmenden auf Möglichkeiten des CO2-Sparens im Büro, zu Hause oder bei Freizeitaktivitäten hinweist. So können sie verschiedene Aktionen wählen, wie beispielsweise die vermehrte Nutzung des Fahrrads als Alternative zum Pkw oder das korrekte Lüften in Form von Stoßlüften. Die Aktivitäten sind mit entsprechenden CO2-Einsparungen verbunden. Die Einzelpersonen bzw. Teams mit den höchsten Einsparungen innerhalb des Wettbewerbszeitraums erhalten neben einem Zertifikat kleine Sachpreise.

Für Fragen rund um das Thema Klimaschutz in der Verbandsgemeinde Montabaur steht der Klimaschutzmanager Max Weber unter Telefon (02602) 12 61 58 oder per E-Mail an mweber@montabaur.de zur Verfügung.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Montabaur

Eco not Ego: Auf dem Dach der Verbandsgemeindeverwaltung präsentieren die drei Auszubildenden Sandra Schäfer, Emily Mitschke und Lea Höber (vorne v. l.) zusammen mit Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (hinten links) sowie dem Ersten Beigeordneten Andree Stein (hinten rechts) die entwickelten Energiespar-Aufkleber.Fotos: VG Montabaur/Olaf Nitz

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