Allgemeine Berichte | 29.12.2025

Lichterdemonstration zum Erhalt des „Maria Stern“

Protest nach Krankenhaus-Aus

Rund 120 Menschen schlossen sich der Lichterdemonstration vom Krankenhaus zum Rathaus an.  Foto: DU

Remagen. Die Schließung des Krankenhauses „Maria Stern“ Ende November bewegt in Remagen und der Region immer noch zahlreiche Menschen. Kein Wunder, ging doch mit dem seit 133 Jahren bestehenden Krankenhaus ein wichtiger Teil der medizinischen Versorgung ebenso verloren, wie zahlreiche Arbeitsplätze. Auch in der Presse und in den sozialen Medien ist das Aus von „Maria Stern“ immer noch ein oftmals emotionales Thema. Um für den Erhalt des Remagener Krankenhauses ein Zeichen zu setzen, unterstützte der „Kinderhof Remagen – Zeit, Raum und Leben e.V.“ kürzlich eine abendliche Demonstration, der sich rund 120 Menschen anschlossen. Mit Transparenten, Lichtern und Kerzen versammelte man sich am Krankenhaus, um anschließend von dort gemeinsam zum Rathaus zu gehen. „Die Schließung des Krankenhauses ‚Maria Stern‘ ist ein großer Verlust für die Stadt Remagen und die gesamte Umgebung, wenn es um fachärztliche Behandlungen und die ganzheitliche medizinische Versorgung geht. Die Lichter, Kerzen, Laternen und Reflektoren werden getragen, um hell beleuchtet sichtbar zu machen, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt gegen die Schließung sind“, so der Verein.

Video: Demonstration für den Erhalt des Remagener Krankenhauses 2025
© DU 00:20 min
"Der Stern von Remagen soll wieder leuchten" - rund 120 Menschen demonstrierten am Donnerstagabend für den Erhalt des Remagener Krankenhauses. Video: DU
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Rund 120 Menschen schlossen sich der Lichterdemonstration vom Krankenhaus zum Rathaus an. Foto: DU

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Kommentare
30.12.202509:08 Uhr
K. Schmidt

"...um ein Zeichen zu setzen" - Ja, darin ist der Deutsche ja besonders gut. Besonders dann, wenn es eh zu spät ist, dann hat man nicht so einen Termindruck beim Zeichen setzen. Am 22. März wird man sehen, ob solche Folgen unserer Gesundheitspolitik auch dazu führen, dass auf dem Stimmzettel manch einer sein Zeichen anders setzt, als bislang. Auch wenn da keiner drauf steht, dem man wirklich viel positive Veränderung zutrauen mag.

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