Allgemeine Berichte | 02.11.2021

Feuerwehr Rheinbach radelte für den guten Zweck

Rad ab in Rheinbach

Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang sind unter der Flagge der Feuerwehr Rheinbach 16 Radfahrer und Radfahrerinnen auf einem Rundkurs insgesamt 1640,8 km rund um Rheinbach gefahren.Foto: privat

Rheinbach. Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang sind unter der Flagge der Feuerwehr Rheinbach 16 Radfahrer und Radfahrerinnen auf einem Rundkurs insgesamt 1640,8 km rund um Rheinbach gefahren. Ursprünglich wollten die Sportler beim diesjährigen 24h-Radrennen auf dem Nürburgring antreten, welches aber coronabedingt abgesagt werden musste.

Pünktlich zum Sonnenaufgang fiel der Startschuss. Mit Mountainbikes und Rennrädern machten sich 13 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Rheinbach aus den Einheiten Rheinbach, Hilberath, Neukirchen, Oberdrees und Wormersdorf sowie drei Freunde der Wehrleute auf einen Rundkurs rund um die Glasstadt.

Direkt in der ersten Runde gab es bei den Rennrädern einen platten Reifen. Aber sowohl dieses Malheur als auch zwei leichte Stürze unter den Mountainbikern blieben zum Glück ohne schwerwiegende Schäden. Fleißig wurde weiter in die Pedale getreten und von einigen Fahrern auch zwischen den beiden Radfahr-Disziplinen gewechselt. Zwischendurch gab es immer wieder kurze Verschnaufpausen auf der Feuerwache in Rheinbach. Dort wurden alle von der Küchencrew, bestehend aus den Feuerwehrangehörigen Andrea und Jörg Leyendecker, bestens versorgt. Und auch für die korrekte Zeit- und Rundennahme war an dieser Stelle gesorgt: Marco Kiefer, Mitglied der Einheit für Information und Kommunikation, protokollierte genauestens alle Rundenzeiten. Kurz vor dem Sonnenuntergang konnte dann auf den Profilen der Feuerwehr Rheinbach in den sozialen Netzwerken vermeldet werden: „Geschafft! Unsere Sportler und Sportlerinnen haben ihre Rundtour rund um Rheinbach beendet. Mit Mountainbike und Rennrad waren sie seit heute morgen unterwegs - und sind zusammen sagenhafte 1640,8 km gefahren und haben 19.560 Höhenmeter bezwungen.“ Und diese Zahlen können sich wahrhaft sehen lassen. So wurde in knapp neun Stunden die Strecke von Rheinbach nach Neapel „abgefahren“ bzw. mehr Höhenmeter erstrampelt, als man bei Auf- und Abstieg des Mount Everest bezwingen muss ...

Die Gruppe der Radsportbegeisterten hatte sich ursprünglich zusammengefunden, um unter dem Namen der Feuerwehr Rheinbach beim legendären 24h-Radrennen auf dem Nürburgring anzutreten. Als dieses Event coronabedingt abgesagt wurde, war für alle schnell klar, dass es einen Ersatz geben soll. Schnell wurde die Idee geboren, unter dem Titel „Rad ab in Rheinbach“ eine Rundtour mit Mountainbikes und Rennrädern rund um die Heimatstadt durchzuführen. Und dies kam bei allen Teilnehmenden sehr gut an. „Natürlich planen wir für das kommende Jahr wieder unseren Start am Nürburgring, wenn dann das 24h-Rennen hoffentlich durchgeführt werden kann“, so Chris Münch, Löschzugführer und Mitinitiator der Radgruppe. „Aber unser lokales Rad-Event hat auch großes Potential für eine Wiederholung!“

Das Rad-Event der Feuerwehrangehörigen war nicht nur als Ersatz für den Start beim 24h-Radrennen gedacht. Zugleich wollten die Kameradinnen und Kameraden mit ihrem sportlichen Engagement nochmals der beiden Kameraden gedenken, welche beim Starkregenereignis Bernd ihr Leben verloren haben.

Pressemitteilung

Freiwillige Feuerwehr

der Stadt Rheinbach

Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang sind unter der Flagge der Feuerwehr Rheinbach 16 Radfahrer und Radfahrerinnen auf einem Rundkurs insgesamt 1640,8 km rund um Rheinbach gefahren.Foto: privat

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