Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Waldorfer Gemeinderat: Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2017 beschlossen

Rat entlastete einstimmig Bürgermeister und Beigeordnete

26.06.2018 - 08:10

Waldorf. Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten konnte den Waldorfer Gemeinderat zur letzten Ratssitzung vor der Sommerpause in der Vinxtbachhalle begrüßen.

Nach der Annahme der Niederschriften der letzten beiden Ratssitzungen, die ohne Änderungen angenommen wurden, übernahm Peter Hoppe als ältestes Ratsmitglied den Vorsitz. Dieser erteilte dem Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschuss, Wolfgang Frömbgen, das Wort, der über die vorgenommene Rechnungsprüfung am 16. Mai 2018 informierte.


Erfreuliches Ergebnis


Ging man bei der Haushaltsberatung für das Haushaltsjahr 2017 noch von einem Minus sowohl im Ergebnis- wie auch im Finanzhaushalt von rund 62.000 Euro aus, so durfte man jetzt ein durchaus erfreuliches Ergebnis feststellen. Auf der Aktiv- und Passivseite schließt die Jahresbilanz zum 31.12.2017 mit einer Bilanzsumme von 3.951.846,86 Euro ab. Das Eigenkapital zum 31.12.2017 beläuft sich auf 2.230.585,83 Euro. Die Ergebnisrechnung schließt mit einem Jahresüberschuss von 36.305,75 Euro ab.

In der Finanzrechnung ergibt sich ein Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen von 129.878,06 Euro.

Nach Abzug des Gesamtbetrags der ordentlichen Tilgung in Höhe von 37.204,61 Euro verbleibt ein Jahresergebnis von 92.673,45 Euro. Ratsmitglied Wolfgang Frömbgen beantragte die Entlastung des Ortsbürgermeisters, der tätig gewordenen Ortsbeigeordneten der Ortsgemeinde Waldorf, des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde und der tätig gewordenen Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Haushaltsjahr 2017, dem der Rat einstimmig zustimmte.


Auftragsvergabe bis 1000 Euro vom Ortsbürgermeister


Damit künftig Aufträge schneller vergeben werden können, änderte der Gemeinderat die Hauptsatzung der Ortsgemeinde Waldorf einstimmig dergestalt, dass künftig der Ortsbürgermeister Aufträge und Arbeiten bis zu einer Wertgrenze von 1.000 Euro im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel vergeben kann.

Für Aufträge von 1.001 Euro bis 5.000 Euro wurde die Beschlussfassung an den Haupt- und Finanzausschuss übertragen.

Für Aufträge über der Wertgrenze von 5.001 Euro verbleibt die Zuständigkeit beim Gemeinderat. In offener Abstimmung beschloss der Rat ebenfalls einstimmig, für die Vorschlagsliste zur Wahl der Schöffen Klaudia Felten, Klaus Hameyer und Werner Cremer zu benennen, die auch bereits in der letzten Wahlperiode vorgeschlagen waren. In der Gemeinderatssitzung am 9. Mai 2018 hatte der Gemeinderat den Auftrag zur Begutachtung der Bäume im Bereich der Kinderspielplätze, dem Bolzplatz und am Hallenvorplatz beschlossen. Bei der zwischenzeitlich abgeschlossenen Begutachtung ergab sich ein Handlungsbedarf bei 17 der 45 untersuchten Bäume. Für die in dem Gutachten angegebenen notwendigen Maßnahmen wurden drei Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, wovon zwei ein Angebot abgaben. Der Rat erteilte einstimmig dem günstigsten Bieter, Firma Baumpflege Mahlberg, Remagen, den Auftrag mit einer Bruttoangebotssumme von 1.582,70 Euro. In diesem Zusammenhang sprach sich der Rat dafür aus, die innerörtlichen Bäume im Straßen- und Anlagenbereich ebenfalls erfassen und untersuchen zu lassen. Zu einem weiteren Tagesordnungspunkt konnte der Ortsbürgermeister Herrn Edelbert Bach von der Firma WES Green GmbH, Trier, willkommen heißen, der den Rat über die Möglichkeiten der Anlage eines Photovoltaikparks bzw. Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden informierte. Auch informierte der Vorsitzende den Rat über die Genehmigung des 1. Nachtragshaushalts für das Haushaltsjahr 2018 sowie den getätigten Grundstückskauf.

WER

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Verkehrsunfall auf der Landstraße 267 zwischen Puderbach und Döttesfeld OT Niederähren 

Zwei Motorradfahrer wurden schwer verletzt

Döttesfeld / Oberähren. Am 29. Mai 2020 ereignete sich gegen 18.30 Uhr auf der Landstraße 267 zwischen Puderbach und Döttesfeld OT Niederähren ein schwerer Verkehrsunfall, wobei zwei Motorradfahrer ausgangs einer Kurve im Begegnungsverkehr miteinander kollidierten. Nach ersten Erkenntnissen wurde der kurveninnenfahrende Motorradfahrer am Ende der Kurve herausgetragen und kollidierte dadurch auf der Gegenfahrbahn mit dem zweiten Motorradfahrer. mehr...

Schwerer Verkehrsunfall auf der A48 bei Ochtendung

Ein Toter und eine verletzte Person

VG Maifeld. Um 7.26 Uhr des 30. Mai wurde die Feuerwehr VG Maifeld zu einem Verkehrsunfall LKW/PKW mit eingeklemmten Personen alarmiert. Zu einem Verkehrsunfall kam es am Samstagmorgen auf der A48 zwischen AS Ochtendung und Autobahnkreuz A48/A61 Koblenz. Dabei ist ein PKW mit einem LKW kollidiert, wobei zwei Personen im PKW schwer verletzt wurden. Im Laufe der Rettungsmaßnahmen, konnte der Fahrer gerettet werden, der Beifahrer verstarb noch an der Einsatzstelle. mehr...

Weitere Berichte

Volksbank RheinAhrEifel führt ihre Vertreterversammlung erstmals digital durch

Online abstimmen und Fragen stellen

Koblenz/Region. Die Vertreterversammlung der Volksbank RheinAhrEifel findet in diesem Jahr zum ersten Mal digital statt. Grund ist die Coronakrise, die aktuell keine größeren Präsenzveranstaltungen erlaubt. mehr...

Shari möchte geliebt und verwöhnt werden

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Shari möchte geliebt und verwöhnt werden

Kreis Ahrweiler. Shari (4 Jahre) ist eine liebe, wunderschöne Norwegische Waldkatze. Sie ist etwas schüchtern und braucht Zeit zum Auftauen. Wenn sie aber einmal Vertrauen gefasst hat, so ist sie sehr anhänglich und genießt menschliche Zuneigung und Streicheleinheiten. mehr...

Wolfi sucht ein neues Zuhause

Tierheim u. Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V.

Wolfi sucht ein neues Zuhause

Remagen. Ins Tierheim kam Wolfi, nachdem er als „Wanderpokal“ bei Ebay herum gereicht wurde. Die letzten Leute haben es gerade mal vier Tage mit dem 2-jährigen Rüden ausgehalten, bevor sie ihn ins Tierheim brachten. mehr...

Politik
Dringlichkeitsantrag als
Lösung für Münzplatzproblem

Freie Wähler fordern ein Alkoholverbot für das gesamte Platzgelände

Dringlichkeitsantrag als Lösung für Münzplatzproblem

Koblenz. Wie in den Medien berichtet wurde, kam es in letzter Zeit auf dem Münzplatz wiederholt zum Einsatz von Polizei und Ordnungsamt, weil zu viele Menschen auf dem Platz waren, von denen einige die Corona-Abstandsregeln nicht einhielten. mehr...

Antrag der WGS-Stadtratfraktion

Ehrenamtliche Friedhofspaten gesucht

Koblenz. Im vergangenen Jahr stellte die Wählergruppe Schupp den Antrag, für die städtischen Ortsteilfriedhöfe ehrenamtlichen Friedhofspaten einzuführen. mehr...

Sport
Frauenpower
unter Coronaschutzmaßnahmen

TGO-Gruppe „Frauengymnastik“

Frauenpower unter Coronaschutzmaßnahmen

Lahnstein. Die TGO-Gruppe „Frauengymnastik“ mit Übungsleiterin Rita Bender hatte sich gemäß der aktuellen Coronaschutzmaßnahmen mit großer Beteiligung zu ihrem wöchentlichen Training verabredet. mehr...

E Jugend wieder im Training

JSG Selters/Maxsain

E Jugend wieder im Training

Selters. Das erste Training nach der Corona-Pause stand am 27. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygienevorschriften für die E Jugend der JSG Selters/Maxsain an. mehr...

HSV RaBa

Welpentraining darf wieder stattfinden

Ransbach-Baumbach. Das Training darf unter Auflagen wieder stattfinden. Dazu gehört auch das beliebte Welpentraining, bei dem auch Nichtmitglieder herzlich willkommen sind. Damit das Welpentraining wieder... mehr...

Wirtschaft
Jetzt vormerken

- Anzeige -Musikalisches Online-Weinseminar

Jetzt vormerken

Region. Wein, Musik und Heimat sind immer da! Wenn nicht in Präsenz, dann eben online. mehr...

Alle Geschäftsstellen wieder geöffnet

- Anzeige -Sparkasse Neuwied ist wieder überall für ihre Kundinnen und Kunden da

Alle Geschäftsstellen wieder geöffnet

Kreis Neuwied. Bereits mit den allgemeinen Lockerungen Ende April hatte die Sparkasse Neuwied begonnen, die wenigen geschlossenen Geschäftsstellen wieder Schritt für Schritt zu öffnen. Ab dem 2. Juni 2020 sind nun auch die Geschäftsstellen in Rheinbreitbach, St. mehr...

- Anzeige -In kleinen Schritten Großes bewirken

Jeder kann

Region. Ob Klimaschutz, Engagement vor Ort oder die aktuelle Corona-Pandemie: Jeder kann in kleinen Schritten Großes bewegen. Diesen Gedanken greift die Energieversorgung Mittelrhein (evm) in ihrer aktuellen „Jeder kann“-Kampagne auf. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Wollen Sie dieses Jahr Urlaub in der Region machen?

Ja, klar! Ich habe schon gebucht.
Mich zieht es in die Ferne!
Sehr gern, aber ich weiß noch nicht genau, wann und wo...
Nein, ich fahre lieber an die See.
Hier kenne ich doch bereits jeden Winkel!
Ehrlich gesagt: Weiß nicht.
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.