Allgemeine Berichte | 09.07.2021

Die Feuerwehr Sinzig blickt auf einsatzreiche Tage zurück

Rauchmelder rettete Familie das Leben

Die Wehr hatte auch mit Überflutungen zu kämpfen.

Die Wehr hatte auch mit Überflutungen zu kämpfen.

Sinzig. Rauchmelder bewahrten eine Familie in Sinzig am frühen Freitagmorgen vermutlich vor schwereren Schäden. Gegen 5.38 Uhr wurde der Löschzug Sinzig zu einem Zimmerbrand in die Linzer Straße alarmiert. Dort war es zu einem Brand im Flur eines Einfamilienhauses mit einer Rauchentwicklung bis in die oberen Geschosse gekommen. Durch die vorhandenen Rauchmelder wurden die Eltern mit ihren zwei Kindern rechtzeitig geweckt und konnten das Haus verlassen. Erste Löschmaßnahmen durch die Bewohner brachten zusätzlich das Feuer unter Kontrolle. Die mit vier Fahrzeugen angerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr beförderten das Brandgut anschließend ins Freie und löschten es vollständig ab. Im Gebäude entstand großer Sachschaden durch die Flammen und die starke Rauchausbreitung. Neben dem Löschzug Sinzig waren auch die Drehleiter der Feuerwehr Remagen, der Rettungsdienst des DRK und die Polizei im Einsatz. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Sinzig war es bislang der letzte Einsatz einer ganzen Serie von acht Einsätzen in sieben Tagen. Bereits am Samstag wurde der Löschzug Sinzig am Nachmittag zur Unterstützung der Feuerwehr Bad Breisig beim Absturz eines Segelfliegers zum Flugplatz Mönchsheide alarmiert. Zeitgleich ging zusätzlich die Meldung über einen Waldbrand in Bad Bodendorf ein, wodurch auch für den dortigen Löschzug Alarm ausgelöst wurde. Da ein Teil der Kameraden gerade ihre Übung im Gerätehaus Sinzig beendet hatten, rückten zeitnah acht Fahrzeuge aufgeteilt zu beiden Einsatzstellen aus. In den darauffolgenden Tagen folgten für die Feuerwehreinheiten der Stadt Sinzig an jedem Tag mindestens ein Einsatz: Sonntag Unterstützung beim Unwetter in Unkelbach, Montagvormittag eine dringende Türöffnung und abends ein weiterer gemeldeter Wohnungsbrand. Eine Tierrettung komplettierte die Einsätze in der Sinziger Kernstadt. In Franken rückte die Feuerwehr noch zu auslaufenden Betriebsstoffen aus einem Gabelstapler aus und verhinderte dort das weitere Eindringen von Hydrauliköl in das Erdreich. Insgesamt waren bei den Einsätzen rund 60 Feuerwehrangehörige zum größten Teils mehrmals mit im Einsatz. Bereits vor zwei Wochen hatten mehrere Einsätze im Rahmen der Unwetterlage die Feuerwehren beschäftigt. Unteranderem waren die Einheiten Sinzig, Koisdorf und Westum als „Unwetterzug“ überörtlich in

Heimersheim im Einsatz. Im Zusammenhang mit dem letzten Zimmerbrand möchte die Feuerwehr nochmals auf die Wichtigkeit des Vorhandenseins der vorgeschriebenen Rauchmelder hinweisen. Brandrauch tötet innerhalb weniger Atemzüge und nur funktionierende Rauchmelder bieten eine Sicherheit nachts im Schlaf rechtzeitig geweckt zu werden. Im Brandfall sollten Löschversuche nur ünternommen werden, wenn es gefahrlos möglich ist. Im Zweifel lieber schnell das Haus verlassen und die Feuerwehr über die Telefonnumer 112 alarmierend.

Pressemitteilung der Freiwiliggen Feuerwehr Sinzig

Die Wehr hatte auch mit Überflutungen zu kämpfen.

Die Wehr hatte auch mit Überflutungen zu kämpfen.

Auch ein Gabelstabler mit auslaufenden Betriebsstoffen verursachte einenEinsatz.

Auch ein Gabelstabler mit auslaufenden Betriebsstoffen verursachte einenEinsatz.

Nach den Überflutungen mussten die Straßen von Schlamm und Geröll befreit werden.

Nach den Überflutungen mussten die Straßen von Schlamm und Geröll befreit werden.

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