Allgemeine Berichte | 03.07.2018

BBS des Landkreises führt Programmierworkshop für Neuntklässlerinnen der Realschule Calvarienberg durch

Realschülerinnen erhalten Einblicke in die Welt der Programmierung

Die Teilnehmerinnen des Programmierworkshops.Privat

Kreis Ahrweiler. Unlängst war es wieder so weit: Zum wiederholten Male führten die Informatiklehrer der BBS, Marion Doll, Dr. Klaus Müller und Sandra Schmidt, in den BBS eigenen PC-Räumen den Workshop, „Einführung in die Windowsprogrammierung“, durch. Wie schon das Jahr zuvor waren die Schülerinnen der Klassenstufe 9 der Realschule Calvarienberg zu Besuch an der BBS.

„Auch dieses Jahr war es unsere Zielsetzung, noch mehr als bisher, Mädchen einer bestimmten Altersgruppe für Fragen der Informatik und der Programmierung zu interessieren“, so Klaus Müller.

Christian Bernard, stellvertretender Schulleiter der Realschule Calvarienberg, kann dem nur zustimmen: „Es war uns schon immer ein Anliegen bei den Schülerinnen das Interesse für diese spannende und zukunftsweisende Thematik verstärkt zu wecken. Die Zusammenarbeit mit der BBS ist vor diesem Hintergrund eine tolle Gelegenheit, diesen Wunsch auf ganz neue Weise zu realisieren. Dabei werden unsere Neuntklässlerinnen außerhalb des normalen Schulalltags von Fachleuten in einer anderen Umgebung an die Windowsprogrammierung herangeführt.“

Die Klassen 9a, 9b und 9c der Realschule Calvarienberg mit insgesamt 64 zwischen 14 und 16 Jahre alten Schülerinnen begaben sich für jeweils einen ganzen Tag, begleitet von ihren Lehrerinnen Frau Adler, Frau Faber und Frau Harig auf die Spuren der Windowsprogrammierung.

Zunächst wurde wie beim Erlernen einer Programmiersprache üblich, die „Welt“ mit dem Programm „HelloWorld“ begrüßt, danach wurde ein Programm zur Ein- und Ausgabe von Texten erstellt. Den Höhepunkt eines jeden Tages bildete die Programmierung eines Taschenrechners.

„Ich hatte vorher keinen Bezug zu Informatik und Programmierung. Aber das ist richtig spannend und macht Spaß,“ so eine Schülerin.

Mögliche Schwellenängste gegenüber dem Themenkomplex „Programmierung“ sind jedenfalls bei den allermeisten Schülerinnen einer realistischen Einschätzung und einem neu gewonnen Interesse gewichen. Dies zeigte nicht zuletzt der Eifer und das Engagement, mit dem nicht wenige der Schülerinnen bei der Sache waren. Einige Schülerinnen hatten so viel Wissbegierde und Freude, dass sie sich bereits an die Programmierung von einfachen Verzweigungen wagten.

Die drei begleitenden Lehrkräfte, die sich selbst aktiv an den Programmier-Übungen ihrer Schülerinnen beteiligt haben, waren einhellig der Meinung, dass die Schülerinnen jetzt einen guten Eindruck davon haben, was Informationstechnologie (IT) beinhaltet. Viele werden das damit verbundene Programmieren in Zukunft mit anderen Augen sehen. Und selbst diejenigen, die jetzt für sich festgestellt haben: „Das ist nicht mein Thema“, wissen jetzt wenigstens warum und lehnen es nicht einfach ahnungslos ab. Auf die Frage hin, ob die BBS den Workshop auch nächstes Jahr für die Neuntklässler ihrer Schule anbieten soll, waren alle Schülerinnen der Ansicht, dass es ein tolles, bereicherndes Angebot sei.

„Es hat sich in jedem Fall gelohnt“, so Marion Doll im Namen aller Beteiligten. „Informatik ist nicht nur was für Jungs, macht Spaß und ermöglicht gute berufliche Perspektiven. Wir von der BBS freuen uns schon jetzt auf mögliche zukünftige Schülerinnen.“

Die Teilnehmerinnen des Programmierworkshops.Foto: Privat

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