1 Mio. Euro teueres Bauprojekt an der Ahr beendet
Renaturierung der Ahrauen abgeschlossen
Kreis Ahrweiler. Mit der Übergabe des Abnahmebescheides durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) an Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat das Projekt „Renaturierung von Auenbereichen an der Mittelahr“ jetzt seinen offiziellen Abschluss gefunden. 1 Million Euro haben Kreis und Land in die Baumaßnahmen in Liers, Kreuzberg, Altenburg und Dernau investiert. „Neben den positiven Aspekten für den jeweiligen Ort kommt dies auch allen ahrabwärts liegenden Gemeinden zugute“, so Pföhler.
Zwei Jahre hat die Planungs- und Bauphase des Projektes gedauert. Ziel war im Wesentlichen, der Ahr wieder mehr Platz zu geben und sie naturnaher zu gestalten. Durch das Abflachen der Ufer und der Uferrandzonen wurden Auenbereiche wieder hergestellt, die bei höherem Wasserstand regelmäßig überschwemmt werden. Wichtiger Nebeneffekt: Die dadurch vergrößerten Retentionsflächen senken bei Hochwasser das Überschwemmungsrisiko. Wenn Wasser Platz hat, sich zu auszubreiten, verringert sich insgesamt der Wasserstand. Umgestaltet wurden gezielt Bereiche, die die obere Wasserbehörde bei der SGD Nord als Überschwemmungsgebiete festgesetzt hat. 36.000 Tonnen Erdreich und Ahrkies haben die Baufirmen für das Projekt insgesamt ausgehoben, das entspricht etwa 1.800 LKW-Ladungen. Der ausgehobene Kies hat in neuen Rampen entlang der B266 in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine neue Verwendung gefunden. Die Wiederverwendung des Kieses hat Entsorgungskosten in Höhe von etwa 100.000 Euro eingespart. Finanziert wird das Projekt mit 90 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der „Aktion Blau plus“, den Rest übernimmt der Kreis.
Pressemitteilung Kreisverwaltung Ahrweiler
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