Allgemeine Berichte | 09.09.2026, 10:25 Uhr

Verwunderung im Ahrtal über das Schreiben von Bundeskanzler Merz.

Rückhaltebecken-Finanzierung: Landrätin Weigand ist enttäuscht

Landrätin Cornelia Weigand. Foto: privat

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler in Bezug auf die Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus dem Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. Darin werden unterschiedliche Gründe angesprochen, warum aus Sicht des Bundes die seitens der Kreise vorgeschlagene Verwendung der Mittel nicht möglich sei. Aufgrund der besonderen Bedeutung für unsere Region befindet sich die Kreisverwaltung Ahrweiler aktuell in der Auswertung des Briefes und der ablehnenden Argumente. Hierzu steht Landrätin Cornelia Weigand im Austausch mit Landrätin Julia Gieseking und Landrat Markus Ramers sowie mit dem Land Rheinland-Pfalz. Im Sinne der Sache und um möglichen Argumenten nicht vorzugreifen ist eine offizielle Information noch nicht erfolgt.

Landrätin Weigand äußert sich zudem wie folgt dazu: ‚Ich hätte mir einen persönlichen Austausch am fünften Jahrestag der Flutkatastrophe oder zu einem anderen Zeitpunkt gewünscht. Umso verwunderter und enttäuschter war ich über das Schreiben von Bundeskanzler Merz, das mich während meines Urlaubs erreichte. Wir prüfen aktuell, wie unsere weiteren Schritte in dieser Sache aussehen können.‘“

Landrätin Cornelia Weigand. Foto: privat

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