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Besuch im KRUPP Medienzentrum

„Rüstige Rentner“ besichtigten Druckerei

„Rüstige Rentner“
besichtigten Druckerei

Die „rüstigen Rentner“ erhielten interessante Einblicke bei der Führung durch das KRUPP Meidenzentrum. Foto: ROB

18.05.2018 - 16:43

Sinzig. Zu einer Besichtigung von Druckerei und Verlag im Sinziger Industriegebiet hatten sich die „rüstigen Rentner“ angesagt.

Nachdem Geschäftsführer Peter Krupp die Gruppe begrüßt hatte, wurde den Besuchern das Unternehmen in Wort und Bild vorgestellt. Die meisten der heutigen Rentner kannten den Betrieb schon, als noch in der Stadtmitte produziert wurde und wussten viele Details auch von den Vorfahren der jetzigen Inhaber zu erzählen. Umso mehr waren sie überrascht, wie sich das Unternehmen zur jetzigen Größe und Bedeutung entwickelt hatte.

Peter Krupp informierte über die Wandlung vom kleinen Familienbetrieb zum heutigen Verlagshaus. Über 150 Mitarbeiter produzieren wöchentlich 41 Zeitungstitel und fertigen in der Druckerei Printprodukte für Kunden im gesamten Bundesgebiet. Dazu kommen noch ca. 1.200 Zusteller, die „Blick aktuell“ jede Woche kostenlos in die Haushalte im Verbreitungsgebiet liefern.

Ausgiebig erläuterte er, was das Unternehmen im Rahmen des betrieblichen Gesundheits-Managements und der Arbeitssicherheit unternimmt, um die Arbeitsplätze und das Umfeld so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten.

Dazu zählen zum Beispiel der wöchentliche Obsttag, der jährliche Gesundheitstag, ein Infotag mit dem Schulungs-Truck der Berufsgenossenschaft, Fahrsicherheitstrainings auf dem Nürburgring sowie regelmäßige Schulungen und Infoveranstaltungen für die Beschäftigten. Auch das monatliche gemeinsame Frühstück zählt zu den Besonderheiten im Familien-Unternehmen.

Großes Augenmerk legt die Geschäftsführung ebenso auf höchst energie­effiziente Produktion. Einen signifikanten Beitrag dazu leistet die eigene PV-Anlage, von der über 85 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht wird. In den letzten Jahren wurden erhebliche finanzielle Mittel investiert, um den Energieverbrauch zu senken und damit den CO2-Ausstoss massiv zu reduzieren.

Im Einklang dazu ist die Druckerei in diesem Jahr Mitglied der „Klimainitiative der Druck- und Medienverbände“ geworden. Damit haben die Kunden die Möglichkeit, die bei der Produktion entstandenen Treibhausgase über geprüfte Zertifikate zu kompensieren. Sie tragen dazu bei, die Erderwärmung zu reduzieren und klimaneutrale Projekte insbesondere in Schwellenländern zu unterstützen.

Zum Abschluss des Besuchs der rüstigen Rentner führte Peter Krupp die Gruppe durch die Produktion. Über Farben- und Papierlager gelangte die Gruppe an die Rollendruckmaschine, die Ausgaben von „Blick aktuell“ produzierte. In der Versandanlage bestaunte die Gruppe die Fertigung der Zeitungen mit dem rasant schnellen Vorgang des Einsteckens der Beilagen.

Abschließend wurden nicht nur Fragen beantwortet, sondern auch noch einige lustige Anekdoten ausgetauscht. Peter Krupp sicherte den Rentnern die Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu. Damit leisten sie einen wichtigen Betrag zum Wohle der Stadt und der Allgemeinheit.

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Kommentare
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
Wenn Physik auf Wunschdenken trifft, gewinnt die Realität. So haben die Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz bekannt gegeben, dass sie ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen beschränken (möchten), damit es zu Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt.
Uwe Klasen:
Dazu Peter Adel:"Apologeten der Energiewende wollen noch viel mehr Windräder. Doch je dichter die übers Land verteilt sind, desto mehr bremsen sie sich selbst aus. Der Wind wird regelrecht verbraucht. Das hat auch Folgen fürs Klima, weil bei weniger Wind die Niederschläge abnehmen. Erzeugt die Windkraft womöglich die Dürren, die sie eigentlich verhindern soll? Trotz der weitreichenden Folgen hat das offenbar niemand richtig erforscht."
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