Allgemeine Berichte | 25.07.2023

Traditioneller Jakobsmarkt lockte zehntausende Menschen in die Remagener Innenstadt und an die Rheinpromenade

Rund 200 fliegende Händler boten ihre Waren an

Das Wetter tat dem großen Zulauf des Jakobsmarktes keinen Abbruch.  Fotos: AB

Remagen. Wie eh und je lockte der Jakobsmarkt am Sonntag wieder zehntausende Menschen nach Remagen. Begann der Markt zwar mit dem ein oder anderen Regenschauer, so tat dies dem Jakobsmarkt keinen Abbruch. Die Gäste kamen in Scharen. Besonders knubbelig war es schon kurz nach Beginn in der Alte Straße. Und kaum hatte der Regen aufgehört, herrschte auch im weiteren Marktbereich reger Betrieb. Am Nachmittag war dann wirklich Hochbetrieb. Rund 200 Stände hatten die fliegenden Händler in der Fußgängerzone mit der Josefstraße und in Verlängerung der Alte Straße bis etwa zur Einmündung Alter Fuhrweg aufgebaut. Und auch die Rheinpromenade war wieder in das große Geschehen mit eingebunden, ebenso wie die Fährgasse. An der Rheinpromenade waren die Stände entlang der Häuserseite und der Blick auf den Rhein blieb frei. Ebenso am Rhein lockten dann neben den Ständen mit Waren jedweder Art die Fahrgeschäfte der Familie Dossier mit Kinderkarussell, Süssigkeiten- und Spielzeugbude, Entenangeln und Schießbude. Die Bachstraße war wieder den Kindern vorbehalten. Sie konnten hier in einem Kinderflohmarkt ausrangiertes Spielzeug, Kleidung und einiges mehr zum Kauf anbieten, um sich dann mit dem Erlös vielleicht am Stand nebenan mit neuen Schätzen wieder einzudecken.

Und ab dem Mittag kreisten die Autos durch die Wohngebiete, entlang der Parkplätze und entlang der B9, um einen heiß begehrten Parkplatz zu finden. Was funktionierte war wieder die Einbahnstraßenregelung, die die Stadt eingerichtet hatte. So konnte der Verkehr nach Remagen rein und vor allem auch wieder gut abfließen.

Sogar einige Künstler und Kunsthandwerker präsentierten auf dem Markt ihre Werke. Und einige Galerien hatten ihre Pforten geöffnet, so dass auch die Kunstinteressierten auf ihre Kosten kamen.

„Besser hätte es einfach nicht laufen können“, war sich auch Marktmeister Günter Balas sicher. Auch die Fähre Nixe zwischen Remagen und Erpel sei mit ihren erweiterten Fahrzeiten sehr gut angenommen worden. Auch am kommenden Sonntag fahre die Nixe wieder zwischen 10.45 Uhr und 18.15 Uhr.

Nicht nur zwischen den Ständen entlang des Jakobsmarktgeschehens, sondern auch bei der Gastronomie mit ihrem deutlich gesteigerten Außensitzplatzangebot war guter Betrieb. Die Gäste aus Nah und Fern nutzten das riesige Angebot für einen Bummel über den Jakobsmarkt und auch, um an der Rheinpromenade zu flanieren und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Traditionell wird der Jakobsmarkt zur Apollinariswallfahrt gefeiert und wie schon immer kamen viele Gäste aus der Eifel, aus dem Koblenzer und Kölner Raum, dem Bonner, dem Siegburger, dem Neuwieder Raum und dem Mayener Raum, um nur einige zu nennen, um sich beim Jakobsmarkt mit nützlichen Dingen einzudecken.

Eine unglaubliche Vielzahl von Waren, ob Haushaltswaren, Textilien, Lederwaren von der Handtasche über den Rucksack bis zur Geldbörse, Dekorationen, Putzmittel, Lappen, Besen, Tischdecken, Bücher, CD´s, Schmuck in Varianten, Messer en masse, Socken, Schnitzel- und Hobelgeräte für Gemüse und Salate, Seidenblumen, Düfte, Provencetischdecken, Vogelhäuser und Insektenhotels, Bücher, Körbe in vielen Varianten sowie Spiele, und vieles, vieles mehr, wurde den Jakobsmarktgästen geboten. Und Renner waren wieder die vielen nützlichen Helfer für den Haushalt. Dicht umringt präsentierten die Vorführer ihre praktischen Helfer. Bei all den praktischen Unterstützern muss das Putzen scheinbar einfach nur noch Freude machen.

Neben der riesigen Angebotspalette wurden die Gäste aber auch mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Sowohl die einheimische Gastronomie, als auch fremde Beschicker boten ihre lukullischen Spezialitäten für die Gäste und Bürger der Stadt. Ob die Bratwurst, die spanischen Teiggebäcke, das Steak, die große Auswahl an Kuchen, Crepes mal so, mal so gefüllt, ob Backfisch im Brötchen oder Gegrilltes, ob türkische Spezialitäten, Süßes oder Herzhaftes oder Eisbecher, ob Kaffee und Kuchen, die Auswahl war riesig, so dass für jeden sicher das richtige dabei war. Für die Getränke sorgten die Außengastronomien und die hatten ihre Stühle wirklich ständig voll besetzt. Ob am und auf dem Marktplatz, in der Innenstadt, auf der Ecke Marktstraße/Alte Straße, oder auch in der Alte Straße und am Rhein, wo ein Stuhl vor einer Gaststätte stand, war er auch gleich besetzt. Im gesamten Marktbereich herrschte reger Betrieb. Mit dabei auch wieder eine ganze Reihe von Vereinen. Ob die Bürgerstiftung, das Tierheim mit Tierschutzverein, das DRK oder der Weltladen Remagen, viele Menschen aus Vereinen engagierten sich ehrenamtlich. Noch bis zum zweiten Jakobsmarktsonntag sind die Buden und Fahrgeschäfte am Rhein täglich ab 11 Uhr geöffnet. Guten Betrieb hatten auch die heimischen Geschäftsleute, die ihre Pforten geöffnet hatten und mit Sonderangeboten lockten. Immer wieder lockte es die Menschen nicht nur an die Stände der Remagener Geschäftsleute, sondern auch in die Geschäfte, um da vielleicht ein Schnäppchen zu machen.

Großer Renner, wie immer, war die Fundsachenversteigerung der Stadt Remagen. Einige, in diesem Jahr wenige, Fahrräder, kamen unter den Hammer von Aktionator Marc Göttlicher. Ob Schmuck oder Handtaschen, ob Spielzeug, Geldbörsen oder Kleidung, für den Appel un dat Ei ging alles weg.

Auch am nächsten Sonntag ist wieder die Schnäppchenjagd angesagt, am zweiten Jakobsmarktsonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr. Die Bachstraße wird dann wieder für den Kinderflohmarkt geöffnet sein. Da können die Kids dann so richtig Verkaufen und sich vielleicht am Nachbarstand wieder mit heiß begehrten Dingen eindecken. AB

Die Kinder hatten Spaß bei einer Fahrt auf dem Karussell.

Die Kinder hatten Spaß bei einer Fahrt auf dem Karussell.

Nützliche Helfer für alle Bereiche wurden angeboten.

Nützliche Helfer für alle Bereiche wurden angeboten.

Fundsachenversteigerung durch die Stadt für den „Appel un dat Ei!“.

Fundsachenversteigerung durch die Stadt für den „Appel un dat Ei!“.

Einige Künstler präsentierten ihre Werke.

Einige Künstler präsentierten ihre Werke.

Produkte von Bienen standen ebenso zum Verkauf.

Produkte von Bienen standen ebenso zum Verkauf.

Das Wetter tat dem großen Zulauf des Jakobsmarktes keinen Abbruch. Fotos: AB

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