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30. Seniorensitzung der Stadt Sinzig und der Närrischen Buben

Saalkarneval mit hoher Tollitätendichte

Jeckes Publikum feierte in der bestens gefüllten Narrhalla Helenensaal

15.01.2020 - 17:30

Sinzig. Die Seniorenfeier für die Sinziger Kernstadt hat seit jeher einen närrischen Anstrich. Ein jeckes Publikum feierte in der gut gefüllten Narrhalla Helenensaal: Die Seniorensitzung der Stadt Sinzig ging am vergangenen Samstag in ihre 30. Auflage über die Bühne. Der Ortsbeirat um Ortsvorsteher Gunter Windheuser, die Stadt Sinzig und Bürgermeister Andreas Geron hatten eingeladen, und fast 300 Seniorinnen und Senioren „Ü 70“ waren gekommen.

Seit einigen Jahren gibt es keine persönlichen Einladungen mehr, sondern nur noch die öffentliche Einladung über die Presse. Denn in der Sinziger Kernstadt wohnen immerhin über 1.300 Senioren „Ü 70“. Und dies sorgt dann auch für ein gewisses Lampenfieber bei den Verantwortlichen: „Stell dir vor, die kommen alle“, so lautet die bange Frage. Gekommen waren dann nicht ganz 300 Sinziger, die im bestens besetzten Helenensaal den guten alten Saalkarneval zelebrierten. Da passte dann auch das Sessionsmotto 2019/2020: „M’r schwaaden on lewwen Heimat“.

Für das jecke Programm sorgten die Närrischen Buben. Eine logistische Meisterleistung lieferten die Helfer des DRK für die Seniorensitzung im Helenensaal ab. Im Fahrdienst wurden alle Touren, die dafür sorgten, dass die Sinziger Ü 70 in den Genuss des Karnevalsprogramms kamen, ohne Probleme durchgeführt.

Seit Jahrzehnten engagieren sich sowohl das DRK Sinzig als auch die Arbeiterwohlfahrt nicht nur für das leibliche Wohl der Senioren und tragen somit zum Gelingen der Veranstaltung bei. Auch die KG Närrische Buben scheute keine Kosten und Mühen, um dem Publikum ein unterhaltsames Programm zu präsentieren. Unter der Leitung von Sitzungspräsident Hans-Peter Floter traten unentgeltlich zahlreiche Tanzgruppen und Büttenredner auf.


Bejubelte Büttenreden


Und gerade bei Generation Ü 70 werden die Büttenreden ebenso konzertiert verfolgt wie bejubelt. Überhaupt wurde in der Bütt in Sinzig viel gereimt: Die einstige Sentiaca Andrea Klapperich kam

als vielseitige Hausfrau und Jochen Moll in seiner Paraderolle als närrischer Feuerwehrmann daher. Begeisternde Auftritte gab es natürlich von den Sinziger Möhnen mit ihrem Sketch Chorgesang und mit ihrem musikalischen Potpourri „Ruut on Wieß. Umjubelte Tanzvorstellungen kamen von Kadetten und Funken der närrischen Buben der Jugend der Magic Majorettes und natürlich der Showtanzgruppe der Närrischen Buben. Eine hohe Tollitätendichte: Sentiaca Dagmar I. war ebenso gekommen wie das kleine Prinzenpaar mit den Tollitäten Ole I. und Elodie I.


Präsente für die ältesten Teilnehmer


Ein kleines Präsent gab es für die ältesten Teilnehmer. Magdalene Dietz (92) und Günter Jarausch (93) wurden so geehrt. Außer Konkurrenz war die älteste Rheinland-Pfälzerin Maria Küpper.

Sie hatte kurz vor dem Jahreswechsel ihr 111. Wiegenfest gefeiert und war ganz wild auf die Teilnahme an der Sitzung. Dafür gab es von den anwesenden Tollitäten reichlich Orden und den Titel Ehrengast. Da passte dann auch der Sitzungstermin am 11.1. Die Seniorensitzung im Helenensaal, das war einmal mehr eine sehr stimmungsvolle, unterhaltsame und runde Sache.

BL

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Kommentare
juergen mueller:
Eine anerkenneswerte Aktion,obwohl gerade das "politische Mitradeln" nicht überzubewerten ist. Man ist halt dabei,zeigt Solidarität - aber weiter auch NICHTS. Denn diejenigen,denen es ernst ist mit dieser Aktion,die stehen letzten Endes auf verlorenem Posten,da letzten Endes es NICHT von ihnen abhängt,ob sich etwas ändert oder nicht. POLITIK schleicht sich immer dort ein,wo für das eigene Image etwas zu holen ist - man beteiligt sich - präsentiert sich - fährt heim,duscht,isst,trinkt und ... vergisst - ein Karussell,dass sich seit Jahrzehnten dreht,ohne dass sich wesentlich etwas ändert, außer,dass sich die Probleme häufen,unsere Lebensqualität schrumpft, unser Mitspracherecht = 0 ist u.die Politik sich in wenigen Jahren "gesundgeredet" hat,sich auf einem mit Steuergeld finanzierten Polster gut ausruhen kann,während der "kleine Mann" nach 45 Arbeitsjahren zur TAFEL schleicht oder sich mit 2-3 Jobs über Wasser hält. FRAGE:"Hat jemand schon einmal einen abgearbeiteten Politiker gesehen?

„Wir dürfen jetzt nicht schludern“

Martin Tillmann:
Ein Riesenrad im März am Rhein??? Sind dann die Gondeln auch beheizt??
Gabriele Friedrich:
Das sind in der Tat 3 besonders tolle "Zauberer" Schön !
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