Allgemeine Berichte | 02.04.2026, 09:44 Uhr

Alte Mauern, neue Perspektiven für die Jugendhilfe

Sanierung des Klosters Kölbingen abgeschlossen

(v.l.n.r.: Alexander Giehl, Leitung HaJuFa Westerwald / Cordula Simmons, Projektkoordinatorin Else Schütz Stiftung / Dr. Johann Christian Meier, Geschäftsführer Else-Schütz-Stiftung / Anke Marzi, Vorstandsvorsitzende DRK-LV RLP e.V.)
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Region. Nach fast einem Jahr intensiver Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde vergangene Woche (25.03) der Abschluss der Bauarbeiten am Kloster Kölbingen gefeiert, welches seit rund 15 Jahren in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. als Jugendhilfeeinrichtung des Hauses für Jugend- und Familienhilfe (HaJuFa) Westerwald genutzt wird. Ein großer Dank geht an die Else Schütz Stiftung, die das Projekt unterstützt hat, sowie an die Mitarbeiter*innen die während der Bauphase viel Durchhaltevermögen bewiesen haben.

In den vergangenen Monaten ist es gelungen, die historischen Mauern des traditionsreichen Baus mitten im Westerwald behutsam mit modernen Anforderungen in Einklang zu bringen. So sind zeitgemäße Räume entstanden, die den heutigen Bedarfen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Westerwaldkreis und den angrenzenden Regionen gerecht werden.

Die Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V., Anke Marzi, betonte in ihrem Grußwort die große Bedeutung des Standortes: „Die umfassende Modernisierung ist ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Stärkung der Jugendhilfe in der Region. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, diesen Schatz zu halten und im Sinne seiner Historie weiter als Einrichtung zu nutzen, in der Menschen Hilfe finden.“

Ein besonderer Dank gilt der Else Schütz Stiftung gGmbH, deren großzügige Unterstützung die Baumaßnahmen maßgeblich ermöglicht hat. Außerdem hat die Leitung des HaJuFa die Feierlichkeiten auch genutzt, um sich bei den Mitarbeiter*innen zu bedanken, die während der Bauphase im laufenden Betrieb mit großem Engagement, Flexibilität und Ausdauer zum Gelingen beigetragen haben.

Ein ebenso wichtiger Dank richtete sich an die Jugendlichen selbst. Sie waren die ersten, die die neuen Räume mit Leben gefüllt haben und dort nun einen geschützten Rahmen für Entwicklung, Orientierung und neue Perspektiven finden. Auch der Gemeinde Kölbingen wurde ausdrücklich gedankt: Seit vielen Jahren begleitet sie die Einrichtung als verlässliche Partnerin und hat deren Arbeit stets offen unterstützt.

Das Gebäude – vielen noch als „altes Kloster“ bekannt – ist dabei weit mehr als ein Ort mit Geschichte: Es verbindet Tradition mit neuen Chancen für die hier betreuten jungen Menschen.

Ein besonderes Highlight war auch der „Tag des offenen Klosters“. Zahlreiche Besucher*innen aus der Nachbarschaft und der umliegenden Region nutzten die Gelegenheit, die neugestalteten Räume kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Neben vielen persönlichen Gesprächen gab es bewegende Einblicke – nicht zuletzt von Menschen, die mit dem Gebäude eigene Erinnerungen verbinden.

Der generationsübergreifende Austausch machte deutlich: Die Investition in den Erhalt und die Weiterentwicklung dieses besonderen Ortes war richtig – für die Region, für die Einrichtung und vor allem für die Menschen, die hier heute und in Zukunft begleitet werden.

Pressemitteilung DRK

(v.l.n.r.: Alexander Giehl, Leitung HaJuFa Westerwald / Cordula Simmons, Projektkoordinatorin Else Schütz Stiftung / Dr. Johann Christian Meier, Geschäftsführer Else-Schütz-Stiftung / Anke Marzi, Vorstandsvorsitzende DRK-LV RLP e.V.) Foto: DRK RLP

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