Allgemeine Berichte | 16.11.2021

Sankt Martin zurück in Kempenich

Schüler der Klasse 4b mit ihren schönen Laternen.Foto: BE

Kempenich. Nach einer coronabedingten einjährigen Pause konnte auch in Kempenich wieder ein Martinsumzug starten. In Anbetracht der steigenden Infektionszahlen verzichtete man allerdings erneut auf das traditionelle Martinsspiel in der Pfarrkirche.

Treffpunkt für die Kinder und ihre Familien war statt der Pfarrkirche die Grundschule, wo Sankt Martin (Christiane Neel von der Circle-Ranch) hoch zu Ross auf Kempenichs Familien wartete. Dort wurden die schönen, bunten und phantasievollen Laternen, die mit viel Enthusiasmus und Vorfreude von den Kita- und Schulkindern gebastelt wurden, endlich entzündet und die Familien reihten sich in lockerer Reihenfolge in den langen Zug ein. Für helles Licht sorgten die Mitglieder der Kempenicher Jugendfeuerwehr, die den Zugweg mit ihren Fackeln beleuchteten. Vorbei ging es mit musikalischer Unterstützung durch die Original Goldbach-Musikanten an Häusern, die ebenfalls mit Kerzen und Laternen geschmückt waren, hinauf zum weithin sichtbaren Martinsfeuer. Das loderte hell und warm, und die Feuerwehr unter der Leitung von Nils Schroer passte genau auf, dass das Feuer kontrolliert abbrannte und niemand beim starken Funkenflug zu Schaden kam. Die Vorbereitungen hatten wieder Küster Peter Bell und seine Messdiener übernommen. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme zum Schutz vor Ansteckungsgefahr hatten die Veranstalter für die Verteilung der Wecken getroffen. Sie fand diesmal unter freiem Himmel auf dem Parkplatz der Leyberghalle statt. Im Jahr zwei der Pandemie entschieden sich viele Kempenicher auch dafür, den begehrten Döppekooche der Möhnen um Brigitte Wehren mit nach Hause zu nehmen.

Schüler der Klasse 4b mit ihren schönen Laternen.Foto: BE

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