Sankt Martin zurück in Kempenich

Sankt Martin zurück in Kempenich

Schüler der Klasse 4b mit ihren schönen Laternen.Foto: BE

16.11.2021 - 11:44

Kempenich. Nach einer coronabedingten einjährigen Pause konnte auch in Kempenich wieder ein Martinsumzug starten. In Anbetracht der steigenden Infektionszahlen verzichtete man allerdings erneut auf das traditionelle Martinsspiel in der Pfarrkirche.


Treffpunkt für die Kinder und ihre Familien war statt der Pfarrkirche die Grundschule, wo Sankt Martin (Christiane Neel von der Circle-Ranch) hoch zu Ross auf Kempenichs Familien wartete. Dort wurden die schönen, bunten und phantasievollen Laternen, die mit viel Enthusiasmus und Vorfreude von den Kita- und Schulkindern gebastelt wurden, endlich entzündet und die Familien reihten sich in lockerer Reihenfolge in den langen Zug ein. Für helles Licht sorgten die Mitglieder der Kempenicher Jugendfeuerwehr, die den Zugweg mit ihren Fackeln beleuchteten. Vorbei ging es mit musikalischer Unterstützung durch die Original Goldbach-Musikanten an Häusern, die ebenfalls mit Kerzen und Laternen geschmückt waren, hinauf zum weithin sichtbaren Martinsfeuer. Das loderte hell und warm, und die Feuerwehr unter der Leitung von Nils Schroer passte genau auf, dass das Feuer kontrolliert abbrannte und niemand beim starken Funkenflug zu Schaden kam. Die Vorbereitungen hatten wieder Küster Peter Bell und seine Messdiener übernommen. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme zum Schutz vor Ansteckungsgefahr hatten die Veranstalter für die Verteilung der Wecken getroffen. Sie fand diesmal unter freiem Himmel auf dem Parkplatz der Leyberghalle statt. Im Jahr zwei der Pandemie entschieden sich viele Kempenicher auch dafür, den begehrten Döppekooche der Möhnen um Brigitte Wehren mit nach Hause zu nehmen.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Weitere Berichte

Wirfus: Tornado hinterlässt Spur der Verwüstung

Wirfus. Im Rahmen der Unwetterlage über weiten Teilen Deutschlands, fegte auch über die Ortschaft Wirfus ein Tornado hinweg und hinterließ eine breite Schneise der Verwüstung. Laut Wehrführer Alexander Schmitz waren dabei in der Nacht zum Samstag mehr als 40 Feuerwehrleute im Einsatz, um an sechs verschiedenen Stellen im Ort wichtige Sicherungsdienste und Aufräumarbeiten zu leisten. Zahlreiche Bäume... mehr...

Betrunkener wählt 14 Mal den Notruf

Euskirchen. Ein Mann (61) aus Euskirchen rief am späten Donnerstagabend, 19. Mai, (23 Uhr) insgesamt 14-mal die Polizei Euskirchen an. Er wählte dabei dreimal den Notruf und elfmal tätigte er Amtsanrufe ohne, dass ein Notfall vorlag. Eine Streifenwagenbesatzung suchte den Mann in seiner Wohnung auf. Ein Zusammenhang mit einer Straftat konnte, auch durch weitere Nachfragen der Beamten und aktives Zuhören, nicht herausgestellt werden. mehr...

Polizei warnt vor scheinbar neuer Betrugsmasche

Mysteriöse Anrufe von Teppichverkäufer: Was steckt dahinter?

Koblenz. In den vergangenen Tagen gingen bei der Polizei vermehrt Meldungen über mysteriöse Anrufe eines Teppichverkäufers ein. Dabei erhielten die Betroffenen einen Anruf eines vermeintlichen Teppichhändlers. Dieser behauptete, die Angerufenen aus früheren Geschäftszeiten zu kennen. Zudem wurde erwähnt, dass man das Geschäft aufgeben, ins Ausland ziehen, sich deshalb persönlich verabschieden und einen Perser-Teppich verschenken wolle. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
Service