Allgemeine Berichte | 18.03.2026

Active Volcano - Bundeswehr trainiert operative Kommunikation im Einsatz

Große Militärübung: Soldaten trainieren in Niederbieber

Auch in Niederbieber fand ein Teil der „freilaufenden Übung“ statt.

Neuwied-Niederbieber. Aktuell wird die Übung „ACTIVE VOLCANO 2026“ am Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) in Mayen durchgeführt. Diese Übung ist als „freilaufende Übung“ konzipiert, was bedeutet, dass das Training auch außerhalb des Kasernengeländes stattfindet. Daher werden während der Übungszeit Soldatinnen und Soldaten nicht nur in Mayen, sondern auch im Raum Neuwied und Vallendar zu beobachten sein.

Am Dienstag, dem 17. März, trainierten die Soldaten im Wohngebiet von Niederbieber auf dem Boesner-Gelände. Diese Übung ist multinational angelegt, mit etwa 300 teilnehmenden Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland sowie 14 weiteren befreundeten Ländern.

Im Rahmen verschiedener Übungsszenarien kann auch Manövermunition, also Platzpatronen, eingesetzt werden. Diese Munition stellt keinerlei Gefahr für die Bevölkerung dar.

Das Ziel der Übung besteht darin, die Fähigkeiten und Verfahren der operativen Kommunikation unter den Bedingungen der Landes- und Bündnisverteidigung zu verbessern. Konkret geht es um den Hauptauftrag des ZOpKomBw, nämlich die Beeinflussung des Gegners und das Wirken in dessen Informationsumfeld.

Der Offiziernachwuchs des ZOpKomBw nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Nach der abgeschlossenen militärfachlichen Ausbildung wird das Gelernte im Rahmen der Übung praktisch angewandt und weiter vertieft.

BA

Ziel der Übung ist es, die Fähigkeiten und Verfahren der operativen Kommunikation unter Bedingungen der Landes- und Bündnisverteidigung zu trainieren.

Ziel der Übung ist es, die Fähigkeiten und Verfahren der operativen Kommunikation unter Bedingungen der Landes- und Bündnisverteidigung zu trainieren. Foto: privat

Auch Manövermunition kam zum Einsatz.

Auch Manövermunition kam zum Einsatz. Foto: privat

Auch in Niederbieber fand ein Teil der „freilaufenden Übung“ statt. Foto: privat

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Kommentare
19.03.202617:24 Uhr
Stephanie

Eine dezent bessere Information an die Anwohner wäre wünschenswert gewesen. Wir wohnen hier mit insgesamt 16 Kindern in der Boesner Häuserreihe. Da ist es nicht das angenehmste wenn um 23:15 Nachts vor unserern Wohnhäusern auf der Straße wortwörtlich "rum geballert" wird.
Gab es keinen besseren Bereich, als mitten in der Nacht, mitten im Wohngebiet mit Gewehren rum zu schießen?

Wobei am nächsten Morgen noch unzählige Platzpatronen auf dem Schulweg unserer Schulkinder lagen. Für jedes Kind ein verlockenden Spielzeug. Dabei sind diese Patronenhülsen nicht gerade ungefährlich.
Desweiteren fanden am nächsten Morgen dort weitere Schießerein statt... man beachte, dass direkt neben dem Boesner Gelände eine Kita ist.

Vielleicht wäre es auch angebracht gewesen zumindestens mal die Polizei Neuwied davon zu informieren. Damit diese bei besorgten Anrufern direkt mitteilen kann, dass es sich um eine Übung handelt.

Das war nicht wirklich eine Glanzleistung, wer immer dies auch geplant hat.

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