Realschule plus und FOS Untermosel
Schülerinitiative: Interaktive Ausstellung über jüdisches Leben in Kobern-Gondorf
Kobern-Gondorf. Zum 25. Mal fand an der Realschule plus und FOS Untermosel eine Gedenkveranstaltung zum Holocaust statt.
Die Klasse 10b unter der Leitung von Lea Scherhag, der Fachschaftsleiterin der Gesellschaftslehre, gestaltete zu diesem Anlass eine Ausstellung, die sich mit den verschiedenen Wegen des Erinnerns in den vergangenen 25 Jahren beschäftigte.
Zudem wurde ein digitaler interaktiver Rundgang durch das jüdische Leben in Kobern-Gondorf erstellt.
Ehemalige Mitglieder der Schulleitung und KollegInnen, die diese Gedenkarbeit über Jahre hinweg begleiteten, nahmen neben Gästen aus Politik, Kirche und der jüdischen Gemeinde an der offiziellen Veranstaltung teil, die von einem Musikduo musikalisch umrahmt wurde. Schulleiter Ralf Heuft hob die Bedeutung der Auseinandersetzung mit diesem Thema in der heutigen Zeit hervor. Besonders eindrucksvoll waren die Worte von Werner Daiber, Helga Weichelhöfer und Anette Schröter, die im Jahr 2001 erstmals gemeinsam mit SchülerInnen eine Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gestalteten. Damals interviewten zwei neunte Klassen Zeitzeugen des Nationalsozialismus, was in der Dokumentation „Jüdisches Leben an der Untermosel“ mündete.
Seitdem wurde eine schuleigene Gedenkstätte errichtet und ein Zeitzeugenkreis gegründet. Zudem fanden Diskussionsrunden mit Politikern statt, und es gab Besuche aus Israel und den USA. Es wurden Filme gedreht, 23 Stolpersteine verlegt und eine Informationstafel über das Zusammenleben jüdischer und christlicher Familien eingeweiht.
Die beiden Schülersprecherinnen Viyan Marko und Paula Rogala betonten in ihrer Rede: „Wir beobachten voller Sorge, wie rechte Haltungen erstarken. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder für Demokratie und Freiheit stark zu machen.“ BA
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