Allgemeine Berichte | 21.09.2019, 11:27 Uhr

Im Seniorencafé drehte sich alles ums Feste feiern von der Kirmes bis zu den Stadtfesten

Senioren erinnerten sich an große Feste in Selters

Mit viel Freude widmen sich Senioren den Geschichten rund um Selters.Foto: privat
37

Selters. Verwundert waren die Besucher des beliebten Seniorencafés, als nicht Rita Steindorf das Publikum begrüßte, sondern der Nikolaus. In der Hand hielt er jenes goldene Buch, in dem Günter Schönberger schon 1955 die Sünden der Selterser Bürger festgehalten hatte. Schönberger befand sich unter den Gästen. Rita Steindorf gab sich zu erkennen und begrüßte die erheiterten Senioren im vollbesetzten Stadthaus, in das auch Bewohner des Seniorenzentrums „St. Franziskus“ mit ihren Betreuern gekommen waren, um ein paar gesellige Stunden mit alten Bekannten zu verbringen.

Dass die Selterser Feste feiern können, wurde deutlich an vielen Fotos zu Weihnachten, Karneval, Kirmes und den Stadtfesten. Dem fürstlichen Verbot aus dem Jahr 1683, keine „Fress- und Saufkirmes“ abzuhalten, widersetzten sich die Selterser knapp zweihundert Jahre später und feierten ab 1878 ihr Kirchweihfest. Traditionell sieht man im Oktober von weither den Kirmesbaum, an dem immer eine Brezel und ein Salzhering hängen. Warum ein Salzhering als Symbol für die Kirmes gilt, erklärten die Senioren damit, dass ein salziger Fisch nach dem Genuss von Alkohol gegen den Kater hilft.

Besondere Feste waren die Verleihung der Stadtrechte im Jahr 2000 und die seit 2008 alle zwei Jahre gefeierten Motto-Stadtfeste. Mit Fotos von „Selters spielt“, „Selters bruzzelt“ und „Selters brennt“ endete ein Nachmittag mit vielen Gesprächen.

Pressemitteilung der Stadt Selters

Mit viel Freude widmen sich Senioren den Geschichten rund um Selters.Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die neue Brücke in der Beckenkampstraße, die über die darunterliegende Bahnstrecke führt, ist seit wenigen Tagen für den Fuß- und Radverkehr freigegeben.
18

Die Fuß- und Radwegebrücke in der Beckenkampstraße im Koblenzer Stadtteil Horchheim wurde kürzlich nach einem umfangreichen Neubauprojekt wiedereröffnet. Die ursprüngliche Bogenbrücke aus dem Jahr 1914 war im Herbst 2022 abgerissen worden, um Platz für den modernen Ersatzbau zu schaffen. Während der Bauphase mussten technische Anpassungen vorgenommen werden, die den Zeitplan beeinflussten und die Nutzung der Bahnsperrpausen veränderten.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Martinsmarkt
Tag der offenen Tür 2026
07-Marktbericht 2026
Kursangebote 2. Semester
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606  / Kampagne Rheinschiene, KW 30-51
Stellenanzeige: Sachbearbeiter Vorzimmer und Gärtner (m/w/d)
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
697

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
248

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen

Karate Dojo Kitai Dieblich
109

Dieblich. Am 25. Oktober 2026 stand beim Karate Dojo Kitai aus Dieblich nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern vor allem der gute Zweck. Unter dem Motto „100 Kata“ stellten sich rund 50 bis 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene einer besonderen sportlichen Herausforderung. Gleichzeitig wurden Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Von Jens Mentges aus Koblenz

Weiterlesen