Allgemeine Berichte | 08.11.2016

Altenahrer Junggesellen luden zur Martinskirmes ein

„Sibbeschröm-Turnier“, Martinsumzug und buntes Kirmestreiben

Die Martinskirmes hatte für die großen und kleinen Besuchergleichermaßen etwas zu bieten. UM

Altenahr. In Altenahr begann die Martinskirmes bereits am Freitagabend im Saal des Winzervereins mit dem „Sibbeschröm-Turnier“, allerdings wurde erst einmal der ausgestopfte Kirmesmann, der „Zachäus“, aus dem Fenster gehängt, und damit er für alle sichtbar ist, bekam er in diesem Jahr einen signalfarbenen Anzug übergestreift. Beim „Sibbeschröm-Turnier“ konnte der Präsident Fabian Mönch vom 16-Mann-starken Junggesellenverein Altenahr 32 Teilnehmer begrüßen, die verbissen um die Punkte kämpften. Zum Schluss konnte sich Wolfgang Calenborn aus Altenburg als Sieger feiern lassen, gefolgt von Rudi Lus ebenfalls aus Altenburg. Beim Spiel der besten Vier zeigte Birgit Heinrichs aus Altenahr den Herren, wer das bessere Blatt hat und konnte als Siegprämie 50 Euro einstecken.

Der Kirmessamstag stand ganz im Zeichen von Sankt Martin und da stellten sich die Kinder mit ihren bunten Laternen an der alten Schule erst einmal zum Martinsumzug auf. Begleitet vom Blasorchester Altenahr und gesichert von der Freiwilligen Feuerwehr Altenahr ging es dann mit Gesang der Martinslieder bis zum Kirmesplatz, wo bereits das kleine Martinsfeuer loderte. Im Schein der Flammen verteilte Walter Keller alias Sankt Martin dann die Wecken an die Kinder.

Danach waren alle zum Kirmestreiben rund um den Bierpavillon und im kleinen Festzelt eingeladen. Um sich bei den etwas kühleren Temperaturen aufzuwärmen, hatten die Junggesellen auch leckeren Glühwein im Ausschank und für die Gaumenfreuden wieder die beliebte und wohlschmeckende Erbsensuppe, frei nach dem Junggesellenrezept. Auch in diesem Jahr hatten es die Junggesellen wieder geschafft, eine stattliche Zahl von Kirmesbuden auf den Platz zu holen. Da schlugen die Kinderherzen höher, als sie vom kleinen Karussell direkt an die Schieß- oder Wurfbude eilten.

Die Martinskirmes startete dann am Sonntag wieder mit einem zünftigen Frühschoppen, der sich in den langen Tag hineinzog. Hier herrschte ein stetes Kommen und Gehen, und so wurde ausgiebig bis in die späten Abendstunden hinein Kirmes gefeiert. Auch für die Kinder war es wieder ein tolles Erlebnis und mit etwas Kirmesgeld in den Taschen von Mama und Papa oder Oma und Opa wurden die Kirmesbuden nach einander erobert. Da die Junggesellen das Kirmesgeschäft in eigener Regie stemmen, hieß es auch am vierten Tag, am Montagabend noch einmal, die Biergläser zu füllen und die Kirmesgäste zu bedienen. Den eigentlichen Kirmesabschluss feierten die Junggesellen zu später Stunde doch alleine, nachdem sie ihren Kirmesmann abgehangen hatten und mit ihm einen Streifzug durch die Altenahrer Gaststuben unternahmen. Dann in der Nacht, als auch das letzte Bier ausgetrunken war, wurde „Zachäus“ feierlich verbrannt und die Kirmes für dieses Jahr beerdigt. UM

Kirmesmann „Zachäus“ wachte in Signalfarben über die Kirmes.

Kirmesmann „Zachäus“ wachte in Signalfarben über die Kirmes.

Auch in diesem Jahr hatten es die Junggesellen wieder geschafft, viele Kirmesbuden und Besucher auf den Platz zu holen.

Auch in diesem Jahr hatten es die Junggesellen wieder geschafft, viele Kirmesbuden und Besucher auf den Platz zu holen.

Die Martinskirmes hatte für die großen und kleinen Besuchergleichermaßen etwas zu bieten. Fotos: UM

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Image
Kirmes Arzheim
Architekten; Bauzeichner
Angebotsanzeige (Juli)
Stellenanzeige Bereichsleiterin Vertrieb & Sachberarbeiterin Personal
Empfohlene Artikel
So soll das Flutdenkmal in Bad Neuenahr-Ahrweiler aussehen.  Foto: privat
12

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der DenkAHR e.V. muss die geplante Grundsteinlegung für das Zentrale Denkmal der Opfer der Flutkatastrophe verschieben. Ursprünglich sollte diese noch vor dem fünften Jahrestag der Flut oder am Gedenktag selbst erfolgen. Da vor Baubeginn jedoch noch notwendige behördliche und formale Voraussetzungen erfüllt werden müssen, ist dieser Zeitplan nicht einzuhalten.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
13

Leider auch im negativen Sinne. Vermehrt mussten aufmerksame Waldbesucher in den letzten Wochen im Bereich der Paradieswiese oberhalb von Bad Neuenahr verwundert feststellen, dass einige Besucher „bewaffnet“ mit einem Holzkohle-Grill, gerade an den Wochenenden, sich von Mittags bis in die Abendstunden gemütlich eingerichtet hatten. Eines

Weiterlesen

Treue Gäste aus Oberbreisig.  Fotos: AKS
39

Bad Breisig. Die Verbandsgemeinde Bad Breisig hatte eingeladen - zu Genuss, Samba und Feuerwerk an der Rheinpromenade. Und das Sommernachtsfest startete wie seit vielen Jahren: Gutgelaunte Menschen bevölkerten die schöne Rheinpromenade, die Gastronomiebetriebe hatten wenig freie Plätze, und das perfekte Sommerwetter ließ das kühle Bier und das gute Essen richtig munden. Kinder spielten am Rhein, während...

Weiterlesen

Weitere Artikel