Allgemeine Berichte | 28.07.2022

In einer Presseerklärung klärt Ulrich van Bebber, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe, über die aktuellen Entwicklungen zur Jahnwiese auf

Sinzig: „Lebenshilfe ist keine Konkurrenz zur Feuerwehr“

Kreis Ahrweiler. Die Diskussion über die Zukunft der Jahnwiese in Sinzig geht weiter. Ulrich van Bebber, Vorsitzender des Vorstands der Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e. V. , klärt nun über die Entwicklung aus Sicht der Lebenshilfe auf. Hier die Pressemeldung im Wortlaut:

„In der öffentlichen Diskussion um die Nutzung der Jahnwiese haben sich leider einige Falschinformationen eingeschlichen, die die Lebenshilfe hiermit richtig stellt:

1. Die Lebenshilfe sieht sich beim Standort Jahnwiese nicht als Konkurrenz zur Feuerwehr. Aus Sicht der Lebenshilfe sind beide Einrichtungen dort möglich. Die Lebenshilfe steht für jegliche Kooperation und Zusammenarbeit bei der Gestaltung dieses Standortes bereit. Es ist sehr bedauerlich, dass in der öffentlichen Diskussion gelegentlich versucht wird, ein Konkurrenzverhältnis zu konstruieren. Dies umso mehr, als in beiden Organisationen zahlreiche ehrenamtlich tätige Personen anderen Menschen, die hilfsbedürftig oder in Not sind, helfen. Diese engagierten Menschen bei der Feuerwehr und bei der Lebenshilfe dienen alle dem Allgemeinwohl, Ihnen gebührt Respekt und es sollte nicht versucht werden, diese gegeneinander zu stellen.

2. Laut einer Pressemitteilung hat die Stadt mitgeteilt, dass die Lebenshilfe bisher noch keine Anfrage in Sachen Jahnwiese gestellt hat. Dies trifft nicht zu. Bereits mit Schreiben vom 6.2.2022 wurde eine konkrete Kaufanfrage für die Jahnwiese von der Lebenshilfe an den Bürgermeister geschickt. Dieser hat mit Schreiben vom 11. Februar geantwortet und erklärt, dass er nach der Entscheidung über den Standort der Feuerwehr über diesen Antrag von sich aus eine Beratung (und damit eine Beschlussfassung) in den städtischen Gremien veranlasst.

3. Der Bürgermeister hat öffentlich erklärt, dass am jetzigen Standort der Feuerwehr an der Friedrich-Ebert-Straße für die Ansiedlung der Lebenshilfe tauglich sei, dies allerdings nur unter Einbeziehung der DRK-Rettungswache und mehreren benachbarten vermieteten Wohnhäusern im städtischen Eigentum. Der jetzige Standort alleine reicht daher allein schon flächenmäßig nicht aus. Nicht bekannt ist der Lebenshilfe, welche Vorstellungen der Bürgermeister betreffend den Umgang mit dem DRK und den vermieteten Wohnungen hat. Im Ergebnis wird eine etwaige Realisierung in jedem Fall viele Jahre in Anspruch nehmen. Zeit, die die Lebenshilfe bekanntermaßen nicht hat.“

ROB

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