Allgemeine Berichte | 04.09.2024

„Warnmix“ wird auch in Koblenz getestet

So läuft der bundesweite Warntag in Koblenz ab

Beim Warntag werden in Koblenz unter anderem die Sirenen, wie hier auf einem Wohngebäude in der Koblenzer Straße unweit des Kemperhofs, auf ihre Funktionsfähigkeit getestet.  Foto: Stadt Koblenz / Andreas Egenolf

Koblenz. Am Donnerstag, 12. September, wird gegen 11 Uhr in ganz Deutschland ein Mix aus verschiedenen Warnmitteln ausgelöst, um so auf verschiedenen Wegen die Bevölkerung mit einer Warnmeldung zu erreichen. Zu den Warnmitteln gehören neben den örtlichen Sirenen auch Warn-Apps, welche man sich auf sein Handy laden muss (z.B. NINA, KATWARN), sowie das System Cell Broadcast, bei dem jedes moderne Handy in Form einer Warnnachricht angesprochen wird. Dazu muss man nicht selbst aktiv tätig werden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt auf seiner Webseite Informationen zu Cell Broadcast und u.a. eine Übersicht zu empfangsfähigen Handys (bit.ly/cellbroadcastko). Ein regelmäßiges Updaten des eigenen Mobiltelefons wird zudem empfohlen.

Zum Warnmix gehören natürlich auch Rundfunk und Fernsehen, wo für Warnmeldungen die laufenden Programme unterbrochen werden bzw. die Warnung als Laufschrift eingeblendet wird.

Für die Stärkung und Weiterentwicklung des Warnsystems ist es notwendig, regelmäßige Testläufe durchzuführen. Einen solchen Testlauf stellt der bundesweite Warntag dar, der seit 2020 jährlich am zweiten Donnerstag im September durchgeführt wird.

In Koblenz löst die Integrierte Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr Koblenz gegen 11 Uhr das Warn- und Informationsnetz - kurz Sirenennetz - mit einem Probealarm aus. Gegen 11.45 Uhr erfolgt dann die Entwarnung, sowohl über die Sirenen, wie auch die Warn-Apps. Einzig beim Cell Broadcast erfolgt derzeit keine Entwarnung.

Zurzeit umfasst das Koblenzer Sirenennetz 46 Sirenen und deckt damit nahezu flächendeckend das Stadtgebiet ab. Bis Ende des Jahres 2024 werden es 51 Sirenen sein. Damit ist der Ausbau des Warn- und Sirenennetzes in Koblenz nahezu abgeschlossen. Eine Sirene wird dann nach Abschluss des Neubaus der Pestalozzischule noch fertiggestellt, so dass letztlich 52 Sirenen, sowie zwei mobile Sirenenanlagen, zur Verfügung stehen werden.

Wichtig zu wissen ist, dass man im Alarmfall nach dem Wahrnehmen des Sirenentons das Fenster öffnet, um die anschließende Alarmdurchsage der Sirene zu hören. In Koblenz wird im Anschluss zum Sirenenton immer auch der Auslösegrund per Sprachdurchsage ausgegeben, gegebenenfalls ergänzt durch Handlungsanweisungen. Bei Auslösung des Alarms ist übrigens ein auf- und abschwellender Sirenenton zu hören, bei der Entwarnung ein gleichbleibender Dauerton.

In der Vergangenheit wurden in Koblenz Informationsflyer verteilt, welche über das Verhalten bei einem Sirenenalarm informieren. Der Flyer kann über die Webseite der Stadt Koblenz unter koblenz.de/sirenen heruntergeladen werden. Erhältlich ist der Flyer auch bei der Feuerwache in der Schlachthofstraße.

Der bundesweite Warntag hat somit auch zum Ziel, Bürgerinnen und Bürger für das Thema Warnung zu sensibilisieren. Er soll Warnprozesse transparenter machen, die verfügbaren Warnmittel ins Bewusstsein rücken sowie notwendiges Wissen zum Umgang mit Warnungen vermitteln, um die Bevölkerung in ihrer Fähigkeit zum Selbstschutz zu unterstützen.

Um weitere Verbesserungen am Warnmittelmix vornehmen zu können, bittet die Feuerwehr Koblenz die Bürgerinnen und Bürger im Nachgang zum diesjährigen Warntag eine Rückmeldung zu geben, z.B. zu den Fragen: Waren die Sirenensignale hörbar? War die Sprachdurchsage verständlich? Hat man eine Cell Broadcast-Warnung empfangen? Für die Rückmeldungen steht im Internet unter koblenz.de/sirenen ein Online-Formular zur Verfügung.

Beim Warntag werden in Koblenz unter anderem die Sirenen, wie hier auf einem Wohngebäude in der Koblenzer Straße unweit des Kemperhofs, auf ihre Funktionsfähigkeit getestet. Foto: Stadt Koblenz / Andreas Egenolf

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