Andreas Hauffe hat ein neues Album herausgebracht
Songs über gestern
Region. Andreas Hauffe ist ein Tausendsassa: Musiker, Buchautor und bis vor gar nicht allzu langer Zeit auch Buchhändler. „Hauffes Buchsalon“ hieß das Geschäft in der Marktstraße. Auch heute werden dort noch Bücher gehandelt. Hinter dem Tresen steht nicht mehr Andreas Hauffe, denn der steht wieder im Musikstudio - oder besser stand. Denn sein neues Album „Gestern“ ist fertig und auf CD gepresst. BLICK aktuell sprach mit Hauffe über sein neuestes Werk.
BLICK aktuell: Ihr neues Album heißt „Gestern“ – was können die Zuhörer erwarten?
Andreas Hauffe: Die ewig Gestrigen gleich im ersten Song. Als das Lied entstand, hatte ich noch die Hoffnung, die AfD sei so etwas wie eine vorübergehende Erkältung. Leider hat sie sich zu etwas Chronischem entwickelt. Ansonsten spielt die Vergangenheit auf der CD eine große Rolle. Ich habe einige Texte vertont, die ich bereits vor langer Zeit geschrieben habe. Außerdem thematisiere ich verpasste Gelegenheiten und gescheiterte Beziehungen, also alles Dinge von gestern. Und als Zugabe gibt es noch die Rentnertrilogie.
BLICK aktuell: Wie würden Sie den Musikstil beschreiben?
Hauffe: Eher gemischt. Im weitesten Sinne Deutschrock. Aber ich habe versucht jedem Text musikalisch das zu geben, was ihm gut tut. So ist, wie ich finde, eine interessante Mischung aus Rockelementen, Folk, Blues und Country entstanden.
BLICK aktuell: Sind auch Live-Auftritte geplant?
Hauffe: Unbedingt! Kürzliche waren wir mit unserer Band „The Geheimratsecken“ für zwei Gigs in Süddeutschland und am 21.10. spielen wir, wie jedes Jahr im Herbst, in der Kulturwerkstatt Remagen. Da werden wir einen großen Teil der Songs präsentieren.
BLICK aktuell: Haben Sie ein Lieblingsstück?
Hauffe: Aber ja! „Biko“ von Peter Gabriel. Aber der ist auf einer anderen Platte. ROB
