Mayschoß wählt eine neue Weinkönigin

Sophie Sermann ist die zukünftige Majestät

Sophie Sermann ist die zukünftige Majestät

Sie werden als Weinkönigin und Weinprinzessinnen den Weinort Mayschoß repräsentieren (von links): Lillian Schmitt, Sophie Sermann und Emily Bäcker. Foto: DU

08.06.2018 - 15:39

Mayschoß. Im traditionsreichen Weinort Mayschoß ist die Wein-Monarchie auch zukünftig gesichert. Wie in jedem Jahr wählten die Vertreter der 13 Mayschosser Ortsvereine im Weinhaus Kläs und Sohn die zukünftige Weinkönigin, die im Herbst zu Beginn der Mayschosser Weinwochen offiziell für das Regentschaftsjahr 2018/19 proklamiert wird. Bis dahin trägt die amtierende Weinkönigin Nadine Münch weiterhin die Krone.

Der Wahlausschuss votierte für die 19-jährige Sophie Sermann, die als Weinprinzessin an der Seite von Nina Schall 2016/17 bereits wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Sophie Sermann ist seit jeher sehr weinaffin und arbeitet regelmäßig im Weinberg ihres Onkels sowie bei Freunden. Sie bevorzugt einen trockenen Mayschoßer „Roten“, tanzt in ihrer Freizeit bei den Funken und wird bald eine Ausbildung zur Physiotherapeutin beginnen.


„Wir freuen uns riesig“


Für Emily Bäcker, ebenfalls 19 Jahre jung, wird es die zweite Amtszeit als Weinprinzessin sein. Sie war, genau wie die zukünftige Weinkönigin, 2016/17 Teil des Regentinnen-Trios und wird nun ihrer Freundin Sophie Sermann zur Seite stehen. Auch Emily Bäcker ist in ihrer Freizeit bei den Funken aktiv und erlernt in Kürze den Beruf der Hebamme. Einen Lieblingswein hat Emily Bäcker nicht, sie wählt „ihren“ Wein entsprechend der Jahreszeit aus. Da die Familie eigene Weinberge betreibt, ist die Musikliebhaberin mit dem Weinbau von Kindesbeinen an eng verbunden.

Dies trifft auch auf die zukünftige Weinprinzessin- und Lehramtsstudentin Lillian Schmitt (19) zu, der das Wirken im Wingert überaus vertraut ist. Lillian Schmitt hört in ihrer Freizeit nicht nur gerne Musik, sie ist als spielstarke Außenverteidigerin auch Stammkraft in der Damenmannschaft des Grafschafter SV. Beim Wein greift sie am liebsten zum Frühburgunder.

Kurios: Sophie Sermann, Lillian Schmitt und Emily Bäcker sind schon immer eng miteinander befreundet und gingen auch bis zum gemeinsamen Abitur stets in dieselbe Schulklasse – sowohl in der Grundschule, als auch auf dem Peter-Joerres-Gymnasium. „Es war immer unser Traum, einmal in dieser Konstellation unseren Heimatort und dessen erstklassigen Wein repräsentieren zu dürfen. Wir freuen uns riesig darauf“, gab die designierte Weinkönigin Sophie Sermann sichtlich erfreut zu Protokoll.

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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