Allgemeine Berichte | 08.01.2019

Klausurtagung zum Jahresabschluss der Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates

Soziale Angebote sichern und erweitern

Bei der Klausurtagung (v.l.): Rüdiger Vietor, Wolfgang Walter, Gertrud Braun, Traudl Billinger, Waltraud Schmaus, Hannelore Nitsche, Josef Schmaus und Rosemarie Schweda.Seniorenbüro VG Linz

Linz. Um über das zu Ende gehende Jahr Bilanz zu ziehen und das Programm für 2019 zu planen, traf sich die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirates zur ganztägigen Klausurtagung, diesmal im Kloster Ehrenstein bei Neustadt-Wied.

Wichtigster Punkt war diesmal die Organisation des Ehrenamtes. Es ist den Akteuren des Seniorenbeirates wichtig, die bereits bestehenden sozialen Angebote wie zum Beispiel Bürgerfahrdienst, Gemeindecafé, Katharinentreff und Einkaufsfahrten auch für die Zukunft zu sichern. Neben der Bestandssicherung der erfolgreichen Angebote will die Arbeitsgruppe nach Wegen suchen, wie auch die „kleinen Hilfen des Alltags“, die sogenannten haushaltsnahen Dienste, für ältere und oft alleinstehende Menschen organisiert werden könnten.

Vorstellbar wäre eine Organisation, an die Hilfesuchende ihr Problem melden könnten, das dann von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gegen Entgelt gelöst würde. Das könnten Hilfen im Haus oder ums Haus sein. Aber auch persönliche Betreuung und Begleitung zum Arzt oder Einkauf könnte angeboten werden. Dazu hat sich der Seniorenbeirat im Vorfeld vom Verein „Bürger für Bürger“ in Daun beraten lassen, der seit einigen Jahren solche Hilfsangebote organisiert. Wie bereits seit vielen Jahren setzt sich der Seniorenbeirat weiter dafür ein, dass Wege, Plätze und öffentliche Gebäude möglichst hindernisfrei zu nutzen und zu erreichen sind. So ist zum Beispiel vorgesehen, über das Förderprogramm 'Leader' ein Kataster erstellen zu lassen, in dem die Stellen im öffentlichen Raum aufgelistet sind, die den barrierefreien Ansprüchen nicht genügen. Bei anstehenden Baumaßnahmen könnte auf dieses Kataster zurückgegriffen werden. 2019 kann der Seniorenbeirat auf sein zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Mit einer Festveranstaltung am 14. September soll dies gebührend gefeiert werden. Außerdem sind im kommenden Jahr einige Jubiläumsveranstaltungen vorgesehen.

Zum Thema Altersarmut möchte der Seniorenbeirat eine Informationsveranstaltung anbieten, ein Fotowettbewerb soll für Schülerinnen und Schüler ausgeschrieben werden und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität will man eine Stadtführung in Linz anbieten. Außerdem wird geprüft, ob eine „Zeitschrift von Senioren für Senioren“ realisiert werden kann.

Das seit fünf Jahren bestehende Angebot des Bürgerfahrdienstes soll ab kommendem Jahr auch bei der Annahme der Fahrwünsche in ehrenamtliche Hände gegeben werden. Montags und mittwochs, jeweils von 10 bis 12 Uhr, können Bürgerinnen und Bürger ihre Fahrten telefonisch anmelden. Für diesen Telefondienst werden ehrenamtliche Helfer*innen gesucht, die sich beim Seniorenbüro, Telefon: (0 26 44) 56 06 15 9 oder bei der Freiwilligenbörse, Telefon: (0 26 44) 56 01 77 melden können.

Ein wichtiger Termin ist 2019 die Wahl des Seniorenbeirates. Dazu erfolgen entsprechende Aufrufe an interessierte Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde, für dieses Ehrenamt zu kandidieren. Außerdem werden die Stadt Linz, die Ortsgemeinden und die sozialen Institutionen um Kandidatenvorschläge für den Seniorenbeirat gebeten.

In allen Kommunen der Verbandsgemeinde können sich die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeindecafés zum Gespräch treffen, sich beraten lassen und gemeinsam ein paar Stunden verbringen. Die Ehrenamtlichen der Gemeindecafés hatte man 2018 zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Kuchen eingeladen.

Nur mit der Hilfe und dem Engagement der Ehrenamtlichen ist das umfangreiche Hilfsangebot in der Verbandsgemeinde Linz möglich.

Bei der Klausurtagung (v.l.): Rüdiger Vietor, Wolfgang Walter, Gertrud Braun, Traudl Billinger, Waltraud Schmaus, Hannelore Nitsche, Josef Schmaus und Rosemarie Schweda.Foto: Seniorenbüro VG Linz

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