Null-Uhr-Kapell hilft Kindern aus Erpel und der Welt
Spenden für Fördervereine und Aktion Deutschland Hilft
Erpel. Die stattliche Summe von 1000 Euro konnte die Erpeler Null-Uhr-Kapell als Erlös des Weihnachtskonzertes am 4. Adventssonntag als Spende weiterleiten. Vor allem hatte auch die Versteigerung der vom Mitbegründer der Null-Uhr-Kapell Jörg Buchmüller gestifteten Feuerkörbe die Spendensumme in die Höhe steigen lassen. So haben die Besucher des Konzerts nicht nur einen schönen Vorweihnachtsabend bei Musik und Glühwein auf dem Erpeler Kirchplatz erlebt, sondern auch mit ihren Spenden ein gutes Werk vollbracht. Die Musiker hatten beschlossen die Spenden nach dem Prinzip „urbi et orbi“ aufzuteilen: eine Hälfte soll im Dorf bleiben, die andere Hälfte Not leidenden Kindern in der Welt zukommen.
Bei einer Probe nahmen die Vertreterinnen der Erpeler Fördervereine des Kindergartens Regenbogenland, Heidi Steffen und Mona Lachermair, und der St. Johannes Grundschule, Tina Schmidt, jeweils eine Spende in Höhe von 250 Euro entgegen. Sie konnten auch direkt erklären, für welche Projekte das Geld verwendet werden soll. Der Schulhof muss nach den umfangreichen Baumaßnahmen der letzten Jahre wieder neu gestaltet werden. Insbesondere die auf dem Schulhof aufgemalten Spiele, „Höppekästchen“ usw. brauchen neue Farbe. Für die Kindergartenkinder werden neue Spielgeräte, Roller, Traktoren, Autos angeschafft. Auch hier hilft die Spende, Wünsche zu erfüllen.
Ganz anders sind die Bedürfnisse der Kinder, für die die zweite Hälfte der Spenden bestimmt ist: 500 Euro gehen an die Jemenhilfe der Aktion Deutschland Hilft. Hier geht es um Überlebenshilfe für verhungernde Kinder in einem der schlimmsten Krisengebiete in der Welt.
Die Musiker der Null-Uhr-Kapell sind sehr zufrieden, mit ihrem Weihnachtskonzert nicht nur den zahlreichen Besuchern eine Vorweihnachtsfreude bereitet zu haben, sondern auch mit deren Hilfe Mittel für diese guten Zwecke erspielt zu haben.
