Allgemeine Berichte | 21.07.2025

Sportschützen Burg Altenwied sind passé

Ein letztes Foto vor der Wiedtalkulisse von den Mitgliedern des Vereins Sportschützen Burg Altenwied beim Auflösungstreffen.Foto: Hans Hartenfels

Strauscheid. Fassungslosigkeit, ja, teilweise Entsetzen machte sich unter den Sportschützen im Kreis Neuwied breit, als man erfuhr, daß sich der Verein Sportschützen Burg Altenwied aufgelöst hat. Beheimatet in Strauscheid auf den Wiedhöhen wurde der Verein 1978 von leistungsorientierten Schützen aus den Reihen der historischen Deutschen Bruderschaften gegründet, denen das dort übliche Pfänderschießen nicht mehr genügte und die schießsportliche Leistungen erbringen wollten.

Man schloß sich unter der Führung des Vorsitzenden Hans-Willi Börder, der den Verein von 1978 bis 1990 führte dem Deutschen Schützenbund an und gab ihm den Namen der auf den Höhen liegenden Burg. Heinz Meyer löste 1990 ab und seit 2005 führte Hanspeter Wester bis heute den Verein zu ungeahnten Höhen. Innerhalb des Deutschen Schützenbundes wurde der Name Burg Altenwied schnell bekannt und avancierte zu einem der leistungsstärksten Schießsportvereine in Deutschland. Alljährlich regnete es regelrecht Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ins Wiedtal und der Dachverband rekrutierte Schützen aus dem Verein zu Auswahlschießen. Wester selbst, stets auch leistungsmäßig vorne, wurde vom Deutschen Schützenbund sogar als Trainer für Lehrgänge in Wiesbaden berufen und bedauert das Aus am meisten. Demographische Ursachen sind für das Ende verantwortlich – es fand sich niemand mehr, der verantwortlich tätig sein wollte und so konnte das Aus leider nicht abgewandt werden. Ein Schicksal, dass aber auch vielen anderen Vereinen droht. Bleibt die Erinnerung an einen leistungsstarken Schützenverein, sympathische Mitglieder und die Hoffnung, dass anderen dieses Los erspart bleibt, zumindestens vorerst.

Ein letztes Foto vor der Wiedtalkulisse von den Mitgliedern des Vereins Sportschützen Burg Altenwied beim Auflösungstreffen. Foto: Hans Hartenfels

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