Feuerwehr der VG Maifeld: 404 Einsätze mit 11.000 Stunden

Starkregenereignisse hielten die Wehrleute enorm auf Trab

Zunahme von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr

23.02.2022 - 13:27

VG Maifeld. Die Feuerwehrmänner und –frauen der Verbandsgemeinde Maifeld leisteten im vergangenen Jahr insgesamt knapp 11.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Von den 404 Einsätzen in 2021 - das entspricht einer Zunahme von 70 Prozent (!) gegenüber dem Vorjahr - waren „nur“ 108 Brandeinsätze. Deutlich häufiger, nämlich 296-mal rückte die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Maifeld aus, um Hilfe nach Unwetter zu leisten. Das geht aus der von Rosi Gimmnich, ehrenamtliche Leiterin der Feuerwehreinsatzzentrale Maifeld, erarbeiteten Einsatzstatistik 2021 hervor, die sie zusammen mit Wehrleiter Martin Wolff jetzt Bürgermeister Maximilian Mumm, vorlegte.


Starkregen sorgte fürdie meiste Arbeit


Das vergangene Jahr war für die Floriansjünger der Verbandsgemeinde Maifeld ein sehr arbeitsintensives Jahr. Neben all den Herausforderungen rund um die COVID-19-Pandemie, u.a. stark eingeschränkter Übungsdienst, Hygiene- und Abstandsmaßnahmen im Einsatzfall, hielten auch die Starkregenereignisse die Maifelder Wehrleute enorm auf Trab. Einsatzschwerpunkte im Juli 2021 waren die Ortsgemeinde Trimbs, sowie die Mühlen in Ochtendung, Kollig und Pillig.


Mobile Unwetteranhängerbewährten sich


„Ungläubig und fassungslos erlebten die Kameradinnen und Kameraden in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli ein bis dato noch nicht vorgekommenes Hochwasser der Nette und des Elzbaches,“ berichtet Rosi Gimmnich. Hier zahlte sich aus, dass die Zusammenarbeit aller Wehren der Verbandsgemeinde Maifeld in der Vergangenheit intensiviert wurde. Aber auch die Entscheidung für mobile Unwetteranhänger erwies sich als richtig. Denn dank der Mobilität waren diese Anhänger äußerst flexibel einsetzbar. Einen besonderen Dank richtet die Feuerwehr an die Bevölkerung für ihre Unterstützung in Form von Verpflegung, Materialbereitstellung oder Arbeitskraft.


Über 5000 StundenBeistand an der Ahr


Natürlich erreichten auch die Fotos von der Ahr das Maifeld. Nach kurzer Rücksprache mit den Wehrführern meldete der Wehrleiter personellen und materiellen Beistand. Mehrere Kameraden waren daraufhin viele Wochen im Ahrgebiet aktiv. Und es gab sehr viel zu tun: Wasser aus Räumen pumpen, kleine Brände löschen, Gefahrstoffe entsorgen, Wassercontainer füllen oder einfach nur zuhören. So kamen allein dort 5.120 Stunden zusammen. „Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten unschätzbare Arbeit“, betont Bürgermeister Maximilian Mumm: „Ihr unentgeltlicher Einsatz kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Wir sind dankbar, dass hier das Ehrenamt noch funktioniert.“

Feuerwehrnachwuchs ist herzlich willkommen. Interessentinnen und Interessenten melden sich bei den Wehrführern vor Ort. Auch die Fördervereine sind dankbar für Unterstützung.

Pressemitteilung

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