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Caritas-Werkstätten in Sinzig wurden 30 Jahre alt

Tag der offenen Tür kombiniert mit einer Geburtstagsfeier

29.08.2017 - 17:10

Sinzig. Großer Bahnhof für die Caritas-Werkstätten in Sinzig: Sie feierten am vergangenen Sonntag ihr 30-jähriges Bestehen mit einer bunten Mischung aus Festkommers, Tag der offenen Tür und bunter Geburtstagsfeier.

Es war an Jörg Klärner, Geschäftsführer der St. Raphael-Werkstätten, zu denen Sankt Elisabeth in Sinzig gehört, die Geschichte der Einrichtung noch einmal Revue passieren zu lassen. Er betonte dabei die vielfältigen Entwicklungen, den Umfang der geleisteten Arbeit und die Unterstützung durch Stadt, Kreis und Gemeinde.


Bei der Bevölkerung sehr stark akzeptiert


Bei vielen der Festansprachen wurde eines deutlich: Die Caritas-Werkstätten in Sinzig und ihre Mitarbeiter sind in Sinzig selbst bei der Bevölkerung sehr stark akzeptiert und haben auch eine intensive Bindung an die katholische Pfarrgemeinde. „Die Caritas-Werkstätten Sankt Elisabeth gehören in Sinzig einfach dazu“, hieß es mehrfach. Diese starke Bindung wurde auch bei den Besucherzahlen deutlich. Denn viele Sinziger ließen es sich nicht nehmen, bei strahlenden Sommerwetter einfach mal in der Werkstatt vorbeizukommen. Es gab Führungen über das Werkstattgelände, ein großes Angebot an Essen und Trinken, und die Band EifelFolk sorgte für die Musik. Eine Modenschau und Gabelstaplerfahren für die Kleinen gehörten ebenfalls zum Unterhaltungsprogramm.

Begonnen hatte der Tag mit einem Festhochamt, das Dechant Achim Thieser aus der Pfarrkirche Sankt Peter auf das Werkstattgelände verlegt hatte. Der Böllinger Liederkreis sorgte für die musikalische Umrahmung.

Ein sehr schönes Symbol für das Wirken der Caritas im gesamten Kreis Ahrweiler, aber vor allen Dingen in Sankt Elisabeth in Sinzig fand die Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil: „Sie als Caritas sind die Brücke zwischen Kirche und Gesellschaft“, so die MdB aus Andernach.


Jahrzehntelange Bindungen


Auch bei den Ehrengästen aus Wirtschaft und Politik wurde deutlich, dass in sehr vielen Fällen seit Jahrzehnten Bindungen zu den Caritas-Werkstätten bestehen. MdL Horst Gies, der auch in seiner Rolle als Kreisbeigeordneter die besten Glückwünsche von Landrat Doktor Jürgen Pföhler überbrachte, führte aus: „Seit nunmehr 30 Jahren ist die Werkstatt in Sinzig nicht wegzudenkender Bestandteil der Behindertenhilfe in unserem Kreis Ahrweiler. Aus unserem Landkreis besuchen über 360 Menschen Werkstätten für Behinderte, davon der ganz überwiegende Anteil die Caritas-Werkstätten in Sinzig, Bad Neuenahr und Mayen. Das alles ist nicht zum Nulltarif zu haben. Die Ausgaben für die Eingliederungshilfe behinderter Menschen wachsen Jahr für Jahr. Allein die Behindertenwerkstätten sind im Kreishaushalt mit über sechs Millionen Euro veranschlagt.“

Auch bei den Grußworten von Guido Ernst (MdL) wurde klar, dass auch er eine lange Bindung an die Caritas Werkstätten hat. Denn bereits vor fünf Jahren zum 25. Jubiläum hatte er ein Grußwort gesprochen. Ernst richtete einen Appell an die Mitarbeiter der Caritaswerkstatt: „Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, lieber Leitung der Werkstätten, ich möchte Sie als Landtagsabgeordneter bitten: Lassen Sie nicht nach. Machen Sie bitte alle weiter mit Ihrer Kraft, Ihrer Überzeugung und Ihrer Begeisterung. All das macht Sie so erfolgreich. Ich versichere, dass ich alles mir Mögliche tun werde, um Sie dabei zu unterstützen.“


Frank Zenzen in neue Position verabschiedet


Die Jubiläumsfeierlichkeiten der Caritas-Werkstätten hatten zwar auch einen sehr formalen Charakter, boten den Besuchern aber ebenfalls die Möglichkeit, entspannt einen wunderschönen Sommernachmittag zu verleben.

Weiterhin wurde Frank Zenzen, der bis zum 30. September 2017 noch als Einrichtungsleiter der Werkstätten im Kreis Ahrweiler fungiert, im Anschluss an den Gottesdienst durch die Geschäftsführung der St. Raphael CAB offiziell in seine neue Position als Caritasdirektor des Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück verabschiedet. BL

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Der drohende Klimakollaps" ---- Für die Durchsetzung freiheitsfeindlicher Ziele werden die Lügen, zu einer möglichen Klimaänderung, sei es etwas wärmer oder kälter, immer dreister!
Uwe Klasen:
Und so radelt Herr Oster durch ein Land, welches beinahe die höchste Steuer und Abgabenquote auf dem Planeten hat und wofür? Ein baufälliges Straßen- und Bahnsystem, baufällige Schulen, schlechtes Telefonnetz, die höchsten Strompreise, zunehmend mangelnde Sicherheit, Ausweiskontrollen vor Freibädern, eine immer rudimentärere Form der medizinischen Versorgung, einhergehend mit sinkendem Rentenniveau. Das ganze gewürzt mit Klimahysterie! Willkommen in ihrem Wahlkreis 2019!
Uwe Klasen:
Vielleicht möchte Herr Metzler mehr solcher Aussagen, wie von Elfriede Handrick (Vorstand der SPD-Wustermark) im ZDF geäußert, hören: „Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöten? Ich kann das nicht verstehen!“
Martin Esser:
Sehr geehrter Herr Metzler, als demokratische und rechtsstaatlicher Partei hat die AfD wie jede andere Partei das Recht, Pressemeldungen zu aktuellen Themen zu verfassen. Das hat nichts mit Werbung zu tun, sondern dient der Information der Bevölkerung. Mit freundlichem Gruß Martin Esser (Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion)
Hagen Metzler:
Das Thema ist in der Tat ein sehr ärgerliches und die Zumutung an die Bürger wird auf die Probe gestellt. Aber seit wann ist der Blick aktuell eigentlich zu einer Werbezeitung für die AfD geworden? Schöner hätte es die AfD selber auf ihren Facebook-Seiten nicht formulieren können.
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