Allgemeine Berichte | 16.03.2017

Deutsch-Texanische Gesellschaft Montabaur-Fredericksburg

Texaner für immer

150 Jahre nach der Stadtgründung von Fredericksburg begrüßen die Indianer den Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur am 8. Mai 1996 in Fredericksburg, Dr. Paul Possel-Dölken. Links im Bild Bürgermeisterin Linda Langerhans von Fredericksburg. G. Feig

Montabaur. Die Winterberger Autorin Barbara Ortwein konnte nun den dritten ihrer spannenden Romane über die Auswanderung von Deutschen nach Texas beenden. Ihr Werk trägt den Titel „Am Ende des Weges: Texaner für immer!“ und erscheint offiziell auf der Buchmesse in Leipzig (22. bis 26. März), wo Ortwein dieses Buch in einer Lesung vorstellen wird.

Das Besondere für den Westerwald: Ein Teil der Handlungen spielt in und um Fredericksburg, der texanischen Partnerstadt der Verbandsgemeinde Montabaur und kann in den Montabaurer Buchhandlungen schon jetzt erworben werden.

In dem Band 1 „Zwischen den Welten und nie mehr zurück“, den die Autorin erst kürzlich bei der DTG in der Kunsthalle in Montabaur eindrucksvoll vorstellte, schickt sie die fiktive Auswandererfamilie Johann und Agnes Engelbach, die auch für die vielen Auswandererfamilien aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur im Westerwald stehen könnte, wie Vorsitzender Gerhard Wick erwähnte, auf die lange Reise. Zuerst durch das politisch zerrissene Deutschland, durch die Wildnis von Südwesttexas, in den Bereich des heutigen Fredericksburg im Gillesppie-Kreis.

Im Band 2 „Mitten in Texas und doch nicht am Ziel“ stellt Barbara Ortwein den harten Kampf der deutschen Siedler ums Überleben in ihrer neuen Heimat dar. Sie berichtet vom drohenden Scheitern all ihrer Integrationsbemühungen während der Zeit des Bürgerkrieges der Jahre 1861 bis 1865.

In dem neuen dritten und letzten Werk erzählt Barbara Ortwein von dem mühseligen Neuanfang der deutschen Siedler nach dem Bürgerkrieg und den zahlreichen Gefahren, mit denen sie in der Zeit des „Wilden Westens“ (1865 bis 1869) konfrontiert wurden. Sowohl Gesetzlose als auch die um ihr Überleben kämpfenden Indianer, schreibt Ortwein, machten den deutschen Siedlern das Leben schwer. Voller Sehnsucht blickten viele wieder nach Deutschland, wo sich die Zustände ab 1870 scheinbar zum Besseren wendeten. Doch wie schon zuvor bewältigten die „Deutschtexaner“ die Herausforderungen und konnten sich in einem allmählig gezähmten Texas ihren amerikanischen Traum von einem Leben in Freiheit und Wohlstand erfüllen.

Ähnlich wie schon bei der Buchvorstellung des ersten Bandes in Montabaur, wird die Autorin Barbara Ortwein ihr zweites Buch am 11. April im Pioneer-Museum in Fredericksburg (in englischer Sprache - das auch hier erhältlich ist) bei dem Sister-City Verein, dessen Vorsitzende Rosemarie Mazanke ist, vorstellen. Hierzu wünscht der DTG-Vorstand schon jetzt einen guten Erfolg. Inge und Gerhard Wick sowie Guido Feig freuten sich, dass die Autorin die Schriftenreihe „Texas-Echo“ der DTG und eine Widmung in ihrem Werk aufgenommen hat.

Titelblatt des Buches. privat

Titelblatt des Buches. Foto: privat

150 Jahre nach der Stadtgründung von Fredericksburg begrüßen die Indianer den Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur am 8. Mai 1996 in Fredericksburg, Dr. Paul Possel-Dölken. Links im Bild Bürgermeisterin Linda Langerhans von Fredericksburg. Foto: G. Feig

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