Rhein-Mosel-Werkstatt
Thema Inklusion bewegte
Landrat und Verbandsbürgermeister besuchten Betriebsstätte Weißenthurm
Weißenthurm. Hoher Besuch in der Weißenthurmer Hafenstraße: Landrat Dr. Alexander Saftig, Erster Beigeordneter Burkhard Nauroth und Verbandsbürgermeister Georg Hollmann kamen zur Stippvisite in die Betriebsstätte der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen (RMW), um sich vor Ort ein persönliches Bild zu machen. Die RMW beschäftigt an den Standorten Koblenz, Kastellaun, Simmern und Weißenthurm mehr als 800 beeinträchtigte Menschen. Im Gewerbegebiet Hafenstraße am Stadtrand von Weißenthurm sind zurzeit 150 Mitarbeiter mit psychischen Beeinträchtigungen beschäftigt. Neben dem Berufsbildungsbereich stehen Arbeits- und Qualifizierungsangebote in den Bereichen Verpackung, Konfektionierung, Elektromontage, Elektroschrott-Recycling und EDV-Dienstleistungen zur Verfügung. Am gleichen Standort und unmittelbar mit der Werkstatt vernetzt ist auch das Tochterunternehmen Polytec-Integrative gemeinnützige GmbH (PI) mit ihrer Abteilung Systemverpackung angesiedelt. Insgesamt arbeiten dort 34 Personen, 18 von ihnen auf Integrationsarbeitsplätzen.
Bei einem Rundgang zeigten sich die Politiker beeindruckt von den hellen, freundlichen und innovativen Räumlichkeiten, die den beeinträchtigten Menschen optimale Bedingungen für ein gutes Arbeitsklima bieten. Landrat, Beigeordneter und Verbandsbürgermeister lobten ausdrücklich die hervorragende Zusammenarbeit im Rahmen des Abfallwirtschaftssystems. Die Betriebsstätte Weißenthurm ist auf Kreisebene eine wichtige Annahmestelle für Elektroschrott. Die Bürger der Region nutzen den kundenfreundlichen Service, um ihre alten Fernseher, Computer, Kassettenrekorder oder anderen Elektrogeräte abzugeben und der Umwelt zuliebe fachgerecht recyceln zu lassen.
Beim anschließenden Austausch bewegte besonders das Thema „Inklusion“ alle Beteiligten. „Inklusion ist für unsere Gesellschaft eine große Herausforderung“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig. „Die Werkstatt leistet hierzu einen großen Beitrag, ermöglicht ihren Mitarbeitern die Teilhabe am Arbeitsleben und ist ein Beweis, was Menschen mit Handicaps leisten können.“ Beispielsweise mit dem sogenannten Budget für Arbeit hat die Politik positive Rahmenbedingungen für Arbeitgeber vorgegeben, um beeinträchtigten Menschen den Einstieg auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern. Bei der RMW war man ebenfalls sehr angetan über den hohen Besuch. „Unsere Mitarbeiter sind unser Auftrag: Wir sehen den Besuch auch als Wertschätzung und Anerkennung der hier geleisteten Arbeit“, resümierte die Weißenthurmer Betriebsleiterin Susanne Keller.
Weitere Informationen:
Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen, Betriebsstätte Weißenthurm, Susanne Keller (Betriebsleiterin), Hafenstraße 10, 56575 Weißenthurm, Tel. (0 26 37) 92 03-0, E-Mail: s.keller@rmw-koblenz.de.
Pressemitteilung
Rhein-Mosel-Werkstatt gGmbH
Bei einem Rundgang zeigten sich Landrat Dr. Alexander Saftig, Erster Beigeordneter Burkhard Nauroth und Verbandsbürgermeister Georg Hollmann beeindruckt von den modernen Arbeitsbedingungen und der Qualität der gefertigten Produkte.
