Allgemeine Berichte | 30.11.2023

Zweite Auflage der AustauschBar

Thema war die Unistadt

Im gemeinsamen Austausch: v.li. Adissa Ibrahim (Nachtkulturbeauftragte von Koblenz und Studierende an der Uni Koblenz), Yannic Daleiden (Mitbetreiber des Mephisto), Rebekka Jachmig (Abteilungsleiterin Kultur im Kultur- und Schulverwaltungsamt) und Astrid Fries (Aktive im Kreatop).  Foto: Gabriel Volkovic

Koblenz. Das vom Kultur- und Schulverwaltungsamt ins Leben gerufene Veranstaltungsformat AustauschBar ging am 23. November in die zweite Runde. Im Mephisto in der Koblenzer Altstadt ging es in lockerer Atmosphäre thematisch um die Hochschulstadt Koblenz. Erstmals als Kooperationspartner mit im Boot war Kreatop, ein Zusammenschluss verschiedener Kreativer, der sich im Zuge der städtischen Initiative zur Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft gebildet hat. Als Podiumsgäste stellten sich die neue Koblenzer Nachtkulturbeauftragte Adissa Ibrahim und Yannic Daleiden vom Mephisto den Fragen von Rebekka Jachmig (Kulturamt der Stadt Koblenz) und Astrid Fries (Mitglied von Kreatop und Dozentin an der Hochschule Koblenz). „Um die laufenden Transformationsprozesse zu gestalten und das größtmögliche Potenzial aus der Stadt herauszuholen, ist ein stetiger Austausch zwischen der Kulturszene und der Stadtverwaltung Koblenz unerlässlich“, zeigte sich die Beigeordnete für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, Dr. Margit Theis-Scholz, in ihrer Begrüßungsrede überzeugt.

Nachdem die Dezernentin zu Beginn der Veranstaltung erstmals den Kulturhaus Koblenz + Award (mehr Infos unter www.kulturhaus-koblenz.de/award) verliehen hatte, ging es im anschließenden Talk um die Stadt Koblenz und ihren Charakter als Hochschulstadt. Adissa Ibrahim war nicht nur als Nachtkulturbeauftragte gefragt, sondern auch als Studentin in Koblenz. Sie bemängelte die fehlende studentische Kultur in Koblenz. Kritisch sah Ibrahim, dass viele Studenten nicht in Koblenz wohnen, sondern pendeln und somit am Wochenende zu Hause sind. Dies mache sich natürlich sowohl an der Universität als auch in der Nachtkultur bemerkbar. Yannik Daleiden berichtete unter anderem über die negative Entwicklung des ‚Studenten-Donnerstags‘ im Vergleich zu den Vorjahren. Gemeinsam diskutierten die Gäste über Ursachen und mögliche Lösungsansätze, um die Stundent:innen nicht nur im Koblenzer Nachtleben präsenter werden zu lassen.

Anschließend konnten sich die Akteur:innen und Gäste in lockerer Atmosphäre austauschen und vernetzen. Dem vornehmlichen Ziel, über einen intensivierten Austausch Schritt für Schritt zu einem gemeinsamen Verständnis als Basis für neue Lösungen zu gelangen, sind die Veranstalter:innen mit der zweiten Auflage der Austauschbar ein weiteres Stück näher gekommen. BA

Im gemeinsamen Austausch: v.li. Adissa Ibrahim (Nachtkulturbeauftragte von Koblenz und Studierende an der Uni Koblenz), Yannic Daleiden (Mitbetreiber des Mephisto), Rebekka Jachmig (Abteilungsleiterin Kultur im Kultur- und Schulverwaltungsamt) und Astrid Fries (Aktive im Kreatop). Foto: Gabriel Volkovic

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