Jungpfadfinder der Maifeld-Scouts im Schneelager in der Brex
Tolles Winterlager der Maifeld-Scouts
Münstermaifeld. Bereits in der ersten Gruppenstunde der Jufi-Stufe (Jungpfadfinder zehn bis 13 Jahre) nach den Weihnachtsferien fieberten die Kids dem langersehnten Winterlager entgegen. Natürlich durfte die Hoffnung auf Schnee nicht fehlen, denn schließlich heißt es ja „Winterlager“ und dazu gehört halt nun mal Schnee.
So traf sich die Gruppe dann vor der Kirche in Münstermaifeld, um in Fahrgemeinschaften ins Brexbachtal bei Bendorf-Sayn zu fahren. Dort angekommen, wurde die Hoffnung nicht enttäuscht, in der Brex lag tatsächlich Schnee. Zu aller Überraschung waren die Maifelder Jungpfadfinder dort auch nicht alleine.
In einem der drei Häuser war noch eine andere Gruppe und auf zwei Zeltplätzen zelteten Pfadfinder in Jurten (Schwarzzelten).
In der Unterkunft, dem „Baden Powell Haus“, wurden die Scouts von Gruppenleiter Daniel begrüßt, der schon den Ofen angeschmissen hatte, damit es nicht so kalt war. Schnell wurden die Autos und der Anhänger leer geräumt und Schlafecken auf dem Dachboden eingerichtet. Nach dem Abendessen freuten sich alle darüber, dass riesige Schneeflocken vom Himmel fielen.
Eine zünftige Schneeballschlacht musste sein
So machten sich die Jugendlichen ganz spontan, dick und warm eingepackt, im dichten Schneegestöber auf den Weg durch die Brex. Weit kamen sie allerdings nicht, weil eine der anderen Gruppen mit Schneebällen warf. Die anschließende Schneeballschlacht konnten die Maifelder zu ihren Gunsten entscheiden, denn sie waren elf, die anderen nur drei. Ziemlich nass von dem ganzen Schnee ging es anschließend zum Haus zurück. Nachdem man sich gerade mit heißem Tee und Kinderpunsch aufgewärmt hatte, gab es plötzlich einen riesigen Knall.
Beim Blick aus dem Fenster konnte man nur noch einige Personen weglaufen sehen. Als die Maifelder die Haustür öffnen wollten, um draußen nachzusehen, kam ihnen eine Menge Schnee entgegen - aber richtig öffnen ließ sich die Tür nicht: Hatte doch tatsächlich eine der anderen Zeltgruppen eine Schneekugel mit etwa zwei Metern Durchmesser geformt und so vor die Tür gerollt, dass niemand mehr hinauskam. Nach einigem Hin und Her kamen dann die „Übeltäter“ und rollten die Schneekugel weg. Der erste Abend fing ja schon gut an.
Messerprüfung und Versprechen
Am darauffolgenden Tag stand für die „neuen“ Jufis die sogenannte Messerprüfung an. Um diese Prüfung zu bestehen, müssen die Prüflinge beweisen, dass sie ein (Fahrten)Messer sicher handhaben können. Sie ist die Voraussetzung, dass man endlich mit dem Messer schnitzen darf, darum hatten alle „Neuen“ schon lange darauf hin gefiebert.
Dank der guten Ausbildung konnten alle die Prüfung bestehen. Parallel dazu bereiteten die Kornetts (Stufensprecher) das bevorstehende Versprechen vor. Anschließend gingen alle raus und bauten einen riesigen Schneemann. Olaf, wie die Jufis ihn nannten, wurde gehegt und gepflegt, sodass die Eltern ihn am Sonntag beim Abholen auch noch bewundern konnten. Nachmittags machte man sich dann in zwei Gruppen auf den Weg, um die Fragen zur Versprechensvorbereitung zu finden und zu beantworten. Nassgeschneit kamen alle zurück zum Haus und mussten mit den gesammelten Puzzleteilen ein Puzzle legen, das den Ort des Versprechens verriet. Nach dem Abendessen war es dann soweit: Die Kornetts machten sich auf den Weg zum Versprechensort. Der Rest folgte nach kurzer Wartezeit. Dort angekommen wurden sie nichts ahnend mit einer weiteren Schneeballschlacht begrüßt. Auch Gruppenleiterin Isi war mittendrin dabei. Das hat allen Teilnehmern richtig Spaß gemacht. Im Anschluss ging es dann zur Zeltlagerkapelle, wo die „neuen“ Jufis im Schneegestöber ihr Stufenversprechen ablegten und ab da komplett zur Gruppe gehörten. Durchgefroren ging es wieder zurück ins warme Haus, wo alle Scouts den Abend gemütlich ausklingen ließen.
Schwerer Abschied
Am Sonntagmorgen hieß es dann erst einmal ausschlafen. Nach dem Aufstehen starteten die Jugendlichen mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor es dann hieß „Alles zusammenpacken und sauber machen!“ „Oh menno, wir wollen nicht nach Hause, hier ist es so schön, so viel Schnee!“, hieß es einstimmig bei den Kids - aber leider hat alles Schöne einmal ein Ende und die Vorfreude auf das Sommerlager im Allgäu konnte alle etwas aufheitern. Nachdem alle Arbeiten erledigt waren, gab es noch die ein oder andere Schneeballschlacht mit einigen Vätern, die zwischenzeitlich angekommen waren, um die Teilnehmer abzuholen. Am Ende ging es dann „patschnass“ und hundemüde nach Hause in die warme Badewanne.
Informationen zu den Maifeld-Scouts
Wer Lust hat, bei den Maifeld-Scouts vorbeizuschauen, ob als Kind oder Gruppenleiter, kann sich unter info@maifeld-scouts.de oder bei Erich Krämer, Tel. (0 26 05) 84 76 62, bei Sonja Runge, Tel. (0 26 05) 84 70 39 oder unter www.maifeld-scouts.de informieren.
Pressemitteilung
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