Allgemeine Berichte | 12.04.2017

Frühlingsfahrt der 555er führte ins Kannenbäckerland

Tradition und Innovation der Keramik auf der Spur

Tradition und Innovation der Keramik auf der Spur

Buchfinkenland. Mit einer Fahrt in den Frühling erlebten die „555er“ bei strahlendem Sonnenschein den Auftakt ihres Jahresprogrammes 2017. Ziel der hochaltrigen Seniorinnen und Senioren aus dem Buchfinkenland und angrenzender Gemeinden war das Kannenbäckerland. Dort gab es für die 44 Teilnehmenden rund um den Ton viel zu entdecken.

Thema des halbtägigen Ausfluges war „Das weiße Gold des Westerwaldes und was daraus gemacht wird“. Da war es naheliegend, zunächst an die Quelle zu gehen, also dahin wo das heimische „Gold“, gewonnen wird. Nirgendwo geht das besser als im Tonbergbaumuseum in Siershahn. In zwei Gruppen wurde die Gäste dort von Georg Fiederling und Gerd Klemmer begrüßt und auf seniorengerechten kurzen Wegen und mit „Zwischendurch-Sitzgelegenheiten“ durch den Museumspavillon und die historische Schachtanlage geführt. Vom Glockenschacht aus vergangenen Zeiten bis zum hochtechnisierten Tagebau lernten die Gäste mehr darüber, warum der Ton eine Lebensgrundlage unserer Region war und bis heute geblieben ist. „Woher weiß man denn, dass der Ton schon 60 Millionen Jahr alt ist?“ fragte einer der „555er“ interessiert.

Nach kurzer Busfahrt mit Hinweisen auf Keramikbetriebe in Ransbach-Baumbach und Hilgert erreichten die „Buchfinken“ dann das Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen. Ebenfalls in Gruppen wurden die Senioren dort durch die weitläufigen Räume geführt. Die umfangreiche Sammlung von historischem und modernem keramischem Schaffen begeisterte die Senioren, von denen auch ein Teil Bewohner des Altenheimes „Ignatius-Lötschert-Haus“ in Horbach ist. Die für die Region bedeutenden keramischen Zeitläufe wurden deutlich. So waren Modellöfen, Maschinen und Werkzeuge für die Herstellung von Keramik in Handwerk, Design und Kunst zu sehen. Besonderes Interesse fand auch die künstlerische Keramik in der Moderne.

Gut gefiel den betagten Gästen, dass das Keramikmuseum barrierefrei zu besuchen ist. Über flache Rampen oder einen Aufzug lässt sich das komplette Haus bequem erkunden. Auch eine Toilette mit Ausstattung für einen Rollstuhl wurde dankend genutzt.

Im Museumscafé Creativ bot sich den Gästen der Initiative „555 Schritte - fit bis ins höchste Alter“ dann abschließend ein ganz besonderes Gastronomieerlebnis für Auge und Gaumen. Wo sonst genießen Gäste bei einer Tasse duftendem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen gleichzeitig einen anregenden Blick auf die zuvor vorgestellten Exponate des Keramikmuseums? Zumal „Reiseleiter“ Uli Schmidt (Horbach) dabei auf das geplante Jahresprogramm für 2017 der 555er einstimmte. Bereits am 3. Mai sind die „Ü 80“ aus dem Buchfinkenland zum nächsten Treffen willkommen.

Tradition und Innovation der Keramik auf der Spur
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