Allgemeine Berichte | 10.06.2025

Pilgern zum Apostelgrab: 35 Gläubige auf dem Weg nach Trier

Traditionelle Pfingstwallfahrt der St. Matthias Bruderschaft nach Trier

35 Gläubige in Trier. Foto: Ruth Holbach

Adenau. Wie in jedem Jahr machte sich die St. Matthias Bruderschaft Adenau in der Pfingstwoche auf zu ihrer traditionellen Pilgerwanderung nach Trier zum Grab des Apostels Matthias. Pfarrer Andreas Paul hielt die Aussendungsmesse am Montagmorgen um 6 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, bevor die Gruppe zu ihrer dreitägigen Wallfahrt aufbrach.

Am ersten Tag gingen die 35 PilgerInnen gemeinsam einen Weg von rund 38 Kilometern, bis sie an ihrem ersten Ziel ankamen. Die Tradition der Adenauer Matthias Bruderschaft kann bis zum 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden, als die Pest in Deutschland wütete.

Auch am zweiten Tag ging die Wallfahrt schon früh morgens los. Immer mit dem Kreuz, getragen von Dieter Mayer, voraus folgten die Pilgerinnen und Pilgern dem Weg. Mal andächtig, mal lebhaft, mit Gebeten und Liedern ging die Glaubensgemeinschaft rund 36 Kilometer nach Klausen, wo der zweite Tag mit einer Andacht in der Wallfahrtskirche endete. Am letzten Tag pilgerte die Gruppe noch einmal knapp 20 Kilometer bis zur St. Matthias Kirche in Trier. Dort zogen die PilgerInnnen am Vormittag feierlich in die Kirche ein. Die romanische Basilika, die alljährlich das Ziel von Tausenden von PilgerInnen ist, beherbergt das Grab des Apostels Matthias. Es ist das einzige Grab eines Apostels auf deutschem Boden.

In diesem Jahr war Barbara Feldmann aus Adenau als Neupilgerin dabei und erhielt das Pilger Amulett des Hl. Matthias. Christa Kossmann aus Kempenich ist bereits zehnmal nach Trier gepilgert und erhielt eine Dank-Kerze.

Nach der Heiligen Messe in St. Matthias begann die Heimreise mit dem Bus. Den Abschluss bildete die Schlussandacht (mit sakramentalem Segen) in der Adenauer Pfarrkirche, gehalten von Pastor Dr. Rainer Justen.

Gemeinsam beten und unterwegs sein, seinen Glauben leben, einmal innehalten und die Verbindung zu Gott finden, das ist es, was Pilgerreisen ausmacht.

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35 Gläubige in Trier. Foto: Ruth Holbach

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