Allgemeine Berichte | 09.12.2017

Volksbank Koblenz Mittelrhein eG hatte eingeladen

Treffen fördert Netzwerk der Vereine

25.000 Euro Weihnachtsspende für fünf Projekte in Koblenz - Spenden stammen aus Erträgen des Gewinnsparens

(Von links) Walter Müller, Bernd Neitzert, Dieter Weiler, Ursula Schwerin, Ina Rohlandt, Reinhard Feldkirchner, Hans Kary und Stephan Breser. privat

Koblenz. Regelmäßig unterstützt die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG soziale, sportliche und kulturelle Projekte im Geschäftsgebiet ihrer 17 Bankstellen. Gutes tun für und in der Region – diesem Grundsatz fühlt sich die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG als Genossenschaft seit jeher verpflichtet. Die Vorstände Stephan Breser und Walter Müller haben Vertreter von fünf Koblenzer Institutionen eingeladen, die sich in besonderer Weise engagieren, und überreichten Spendenschecks über jeweils 5.000 Euro: Die Koblenzer Tafel e.V. ist entstanden aus dem Zusammenschluss von Koblenzer Bürgern, die aktiv etwas für die Menschen in der Stadt tun wollten, in der sie selbst auch leben. Der kleine Verein hat 25 Mitglieder und verteilt an acht Ausgabestellen Lebensmittel im Warenwert von rund 4 Millionen Euro jährlich. Das ist nur mit Spenden möglich und der Unterstützung von Unternehmen in der Region. Stolz sind Bernd Neitzert und Dieter Weiler auch auf ein besonderes Projekt: die „Versteckten Engel“, die Kindern in Not ganz besondere Wünsche erfüllen.

Seit mehr als 38 Jahren engagieren sich die Rhein-Zeitung und ihre Leser für Kinder und Familien in Not. Die Spenden an „Helft uns Leben e.V.“ fließen komplett an Bedürftige, anfallende Kosten trägt die Rhein-Zeitung. Oft wird auch unbürokratisch geholfen, zum Beispiel bei Problemen mit Kostenträgern. Hans Kary, Geschäftsführer der rz-Media, erläuterte, dass die 5.000 Euro-Spende der Volksbank Koblenz Mittelrhein hilfsbedürftigen Menschen in und um Koblenz herum direkt zugutekommen wird.

Die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V. kümmert sich um junge Patienten und deren Angehörige. Gegründet wurde die Initiative vor 28 Jahren von acht Familien, wie Reinhard Feldkirchner berichtete. Heute stellt der Verein in Kliniknähe eine Elternwohnung zur Verfügung, beschäftigt eine Nachsorgeschwester und beteiligt sich am bundesweiten Projekt „Mut-Perlen-Kette“. Gemeinsame Ausflüge werden organisiert und auch letzte Wünsche erfüllt. Für Kinder, die den Kampf gegen Krebs verloren haben, wurde 2013 ein Erinnerungswald errichtet.

Ebenfalls über 5.000 Euro freut sich der Förderverein Frauenhaus Koblenz e.V. Das Koblenzer Frauenhaus wurde 1998 eröffnet und bietet mit sieben Wohneinheiten Platz für sieben bis zehn Frauen und 15 bis 20 Kinder, die oft mit Gewalterfahrungen zu kämpfen haben. Für die nächsten Sommerferien ist eine Urlaubswoche auf dem Land für Frauen und ihre Kinder geplant, damit sie den Alltag mal für eine Weile hinter sich lassen können, erzählte Ursula Schwerin. Diese Freizeit wird aus Spendenmitteln finanziert.

Seit 25 Jahren kümmert sich der Koblenzer Hospizverein e.V. um alles, was mit Abschied nehmen zu tun hat. Das sind schwerkranke Menschen, aber auch deren Partner und Kinder. Eine enge direkte Zusammenarbeit findet mit den Altenheimen der Region statt. Der Pflegenotstand dort mache es leider oft schwierig, Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt so eng zu begleiten, wie es der Hospizverein zu leisten vermag, so Geschäftsführerin Ina Rohlandt.

Alle Teilnehmer betonten den Wert, den so eine gemeinsame Veranstaltung unter dem Dach der Volksbank Koblenz Mittelrhein vermittelt. Viele kamen hier erstmals miteinander ins Gespräch und entdeckten Gemeinsamkeiten. Und so wurden schon erste Ideen geboren für die zukünftige Zusammenarbeit der Vereine untereinander. Schließlich gibt es hier zahlreiche Schnittmengen, wenn es um wichtige gesellschaftliche Herausforderungen in der Region geht.

Helfen vor der eigenen Haustür

„Wer helfen will, findet oft vor der eigenen Haustür Anlass dazu. Es ist uns deshalb wichtig, dass wir als Bank Projekte dort unterstützen, wo unsere Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter auch selbst leben“, erklärt Walter Müller das Engagement der Volksbank. „Hinter allen fünf Projekten stehen besonders engagierte Menschen, die sich gerne für andere einsetzen“, so Stephan Breser, „Hilfe zur Selbsthilfe ist genau das, was auch uns als Genossenschaft ausmacht, es liegt praktisch in unseren genossenschaftlichen Genen.“

Die Spenden stammen aus den Erträgen des Gewinnsparens, das die Volksbank Koblenz Mittelrhein mit dem Gewinnsparverein e.V. anbietet. Gewinnsparen ist eine Kombination aus Sparen, Gewinnen und Helfen. Die Volksbank Koblenz Mittelrhein verkauft Lose für 5 Euro pro Stück. Der Teilnehmer spart 4 Euro und mit nur 1 Euro nimmt er an den zahlreichen Verlosungen teil. Von jedem Los spendet die Volksbank Koblenz Mittelrhein wiederum 25 Cent für Menschen in Not sowie gemeinnützige Einrichtungen hier in der Region. Wer zehn Lose mit verschiedenen Endziffern kauft, hat den Gewinn für die richtige Endziffer, für die es 4 Euro gibt, bereits garantiert. Gewinnsparlose können bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein auch als Geschenk erworben werden. Weitere Infos unter www.vbkm.de/Gewinnsparen. Pressemitteilung

Volksbank Koblenz Mittelrhein eG

(Von links) Walter Müller, Bernd Neitzert, Dieter Weiler, Ursula Schwerin, Ina Rohlandt, Reinhard Feldkirchner, Hans Kary und Stephan Breser. Foto: privat

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