Ältere Menschen einbeziehen – Einsamkeit vorbeugen, Begegnung ermöglichen
Treffpunkte für Alt und Jung: Lützel braucht eine „Lützeler Mitte“
Lützel. Lützel braucht Orte, an denen Menschen sich begegnen können – generationenübergreifend, offen und ohne große Hürden.
Zwar bietet das Bürgerzentrum einen wichtigen Anlaufpunkt im Stadtteil, doch aufgrund der dortigen Nutzungsstruktur sind spontane, niederschwellige Begegnungen ohne festes Zeitfenster kaum möglich.
Für viele alltägliche Kontakte fehlt damit ein dauerhaft zugänglicher Ort, der einfaches Dazukommen ermöglicht.
Vor diesem Hintergrund besuchte eine Gruppe von LützelAktiv e.V. das StOV-Gelände in Lützel. Rainer Arenz, Vorsitzender des Vereins Feste Kaiser Franz e.V., führte die Gruppe über das Areal und erläuterte dessen historische Bedeutung.
Große Zustimmung fand die Idee, auf dem StOV-Gelände einen dauerhaft geöffneten Treffpunkt zu entwickeln: Tagsüber mit der Atmosphäre eines kommunalen Stadtteilcafés, abends mit Angeboten und Raum, in dem sich auch jüngere Menschen angesprochen und willkommen fühlen. In einer kleinen Runde wurde bereits ein möglicher Name diskutiert – „Lützeler Mitte“. Ein Name, der Offenheit signalisiert und zugleich auf die zentrale Lage des Geländes im Stadtteil verweist.
„Das Interesse in der Lützeler Bevölkerung an einem niederschwelligen Treffpunkt ist groß“, so Werner Weber, Vorsitzender von LützelAktiv e.V.. Gerade mit Blick auf die Altersstruktur im Stadtteil – rund jeder vierte Mensch in Lützel ist über 60 Jahre alt – ist es wichtig, ältere Menschen bei der Planung ausdrücklich mitzudenken. Ein solcher Ort kann dazu beitragen, Einsamkeit entgegenzuwirken und das Miteinander im Quartier zu stärken.
Aus Sicht von LützelAktiv e.V. bietet das StOV-Gelände vielfältige Möglichkeiten für einen solchen Treffpunkt – als Ergänzung zu bestehenden Angeboten, nicht als Ersatz.
LützelAktiv e.V. möchte die Idee eines dauerhaft zugänglichen Treffpunkts im Stadtteil unterstützen und wird die weiteren Schritte aufmerksam begleiten. Wichtig ist dabei, dass die Bedürfnisse aller Generationen – insbesondere auch der älteren Menschen – von Anfang an berücksichtigt werden und Ideen aus der Lützeler Bürgerschaft einfließen können. Ein solcher Ort sollte kein exklusiver Rahmen sein, sondern eine offene, einladende Atmosphäre schaffen, die im Stadtteil bisher fehlt.
Pressemitteilung LützelAktiv
