ADAC TotalEnergies 24h Nu¨rburgring vom 18. bis 21. Mai 2023
Turbulente Startphase bei den 24h Nürburgring
Nürburgring. Der Italiener Marco Mapelli war der Mann der Anfangsphase der 51. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring und hat den Äbten bei ihrer 24h-Rückkehr mit dem neuen #27 Lamborghini direkt die ersten Führungsrunden beschert.
Nachdem er schon beim Start von Position drei einen Platz gutgemacht hatte, übernahm er in der dritten Runde mit einem Überholmanöver im Bereich Schwedenkreuz die Führung von Pole-Sitter Raffaele Marciello im Mercedes-AMG mit der Startnummer 4. Die Spitzenposition behauptete er danach, bis er nach der sechsten Runde den schwarzen „Lambo“ an Kelvin van der Linde übergab.
„Das war ein sauberer Start und ich lag nach der ersten Kurve auf Rang zwei. Ich war dann hinter Marciello und hatte Glück, dass er im Verkehr hängengeblieben ist. So konnte ich ihn überholen. Er war sehr fair und hat die Tür nicht zugeschlagen. Im Anschluss ging es mir nur darum, das Auto und die Reifen zu verwalten. Es ist schließlich noch ein langes Rennen“, sagte Mapelli.
Marciello bleibt beim Start zunächst vorne
Beim Start hatte Marciello noch problemlos seine am Freitagabend erkämpfte Pole-Position behauptet, wofür er wenige Minuten vor dem Start die Glickenhaus-Trophy in Empfang genommen hatte. Er führte das Feld auch als Erster auf die Nordschleife.
Der neben ihm gestartete Maro Engel im Mercedes-AMG mit der #3 verlor dagegen auf den ersten Metern zwei Positionen und fiel auf Rang vier zurück. Dagegen schoben sich Mapelli im neuen Lamborghini mit der #27 und David Pittard im ebenfalls neuen Frikadelli-Ferrari #30 auf zwei und drei. Insgesamt verlief die Startrunde komplett ohne Zwischenfälle.
Im weiteren Verlauf verlor Marciello weiter an Boden. In Runde vier gab er Platz zwei an Pittard ab, in Runde fünf Rang drei an Engel, bevor alle drei Fahrzeuge zum ersten Boxenstopp abbogen. Mapelli folgte eine Runde später, der Rest der Spitzengruppe dann im üblichen Rhythmus nach sieben Runden. Zwischenzeitlich in Führung lag in diesem Moment Neil Verhagen im Junior-Team-BMW #72 vor Philipp Eng im Rowe-BMW #99 und Christopher Haase im Land-Audi #39.
Pressemitteilung vom ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring
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