Allgemeine Berichte | 08.08.2021

THW in Deutschland im Unwettereinsatz

Über 700.000 Einsatzstunden zusammengekommen

Bislang kamen für das THW durch die Flutkatastrophe etwa 700.000 Einsatzstunden zusammen. Quelle: THW

Region. Das Unwetter mit Starkregenfällen hinterließ in Deutschland ein Bild der Verwüstung. Seit dem 15. Juli ist das THW täglich mit bis zu mehr als 4.000 Kräften aus allen Landesverbänden des THW im Einsatz. Die Schwerpunkte liegen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, aber auch in Sachsen und Bayern riefen Starkregenfälle das THW auf den Plan. Dabei kamen bislang etwa 700.000 Einsatzstunden zusammen. Die Einsatzstellen des THW sind über das ganze Schadensgebiet verteilt. Bisher waren dabei 615 von 668 Ortsverbänden aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz. Gerade zu Beginn des Einsatzes stand die Menschenrettung im Fokus. Inzwischen liegt der Schwerpunkt auf der Wiederherstellung kritischer Infrastruktur. Mit vier Trinkwasseraufbereitungsanlagen bereitet das THW an drei Einsatzstellen Wasser auf und versorgt damit die Bevölkerung. Mit mobilen Hochwasserpegeln wird der Verlauf des Hochwassers überwacht, mehr als 50 Teams kümmern sich um die Notstromversorgung, zum Wochenende wird die zweite Behelfsbrücke stehen, fünf weitere sind in Planung. Baufachberatende und das Einsatzstellen-Sicherungssystem helfen dabei, einsturzgefährdete Gebäude zu erkennen.  Es sind nahezu alle Fachkompetenzen des THW gefordert: Menschenrettung, Logistik, Aufbau von Notunterkünften, Drohnen-Erkundung, Kulturgutrettung, Pumparbeiten, Strom- und Wasserversorgung, Brückenbau, Deichverteidigung oder Baufachberatung, um nur einige Beispiele zu nennen.  

Pressemitteilung THW

>> Mehr zum Thema: Nach Starkregenfällen: THW-Helfer ziehen erste Zwischenbilanz

Bislang kamen für das THW durch die Flutkatastrophe etwa 700.000 Einsatzstunden zusammen. Quelle: THW Foto: www.Taken-by.me / Daniel Rubusch

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • H. Schüller: Marcus F., die Dummheit ist hier ebenso der fehlende Stromschlagschutz. Offenbar geht bei der Bahn und Ihnen Profit vor Unfallschutz. Das spart die Kosten für entsprechende Klettersperren einfach ein...
  • Marcus F.: Gegen Dummheit gibt es keinen Schutz.
  • H. Schüller: Der Stromschlagschutz bei der Bahn ist auf dem Stand vor 100 Jahren. Deshalb passiert fast alle zwei Wochen ein Bahnstromunfall und leider kommen in keinem Bahnsystem so viele Menschen und Tiere um wie im elektrischen.

Einladung zum Neujahrsempfang

  • S.Bastian: @ Boomerang: Bitte bringen Sie Licht ins Dunkel, was die Ahmadiyya Muslim Jamaat mit der von Ihnen genannten Moschee und dem dahinter stehenden Verein gemeinsam hat. Sie scheinen hier etwas durcheinander...
  • Boomerang : Die Koblenzer Abu-Bakkr-Moschee beziehungsweise der dahinterstehende „Verein der Islamischen Kultur Koblenz“ steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Das teilt das rheinland-pfälzische Innenministerium...
  • S. Bastian: Troll! Die Ahmadiyya Muslim Jamaat werden nicht vom Verfassungsschutz beobachtet.
  • Dr. Axel Ritter: Das Problem werden u.a. die „neuen“ Brücken sein, von denen die meisten unterseitig zerklüftet sind bzw. sein werden - siehe z.B. „neue“ „Bachemer Brücke“ und „neue“ „Landgrafenbrücke“ -, an denen bei...
DA bis auf Widerruf
Helfende Hände gesucht
Anzeige Messe Go
Anzeige Infotag 07.02.2026
Imagewerbung
Titelanzeige
Maifeld
Karneval in Bad Bodendorf
Stellenanzeige Hilfspolizist
Empfohlene Artikel

Grafschaft-Gelsdorf. Aus- und Rückblicke, aber auch einen karitativen Aspekt bot unlängst der Jahresempfang am Bundeswehr-Standort in Gelsdorf. Rund 50 Gäste und Ehrengäste waren der Einladung des Standortältesten Oberst i. G. Christian Ziese gefolgt, darunter die Kreisbeigeordnete Christina Steinhausen sowie die Ortsvorsteher von Gelsdorf und Vettelhoven, Hermann-Josef Dahlhausen und Dr. Franz-Josef Schneider.

Weiterlesen

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Volles Haus beim Bürgerdialog der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG). Schließlich ging es zum Thema Gewässer- und Freiraumplanung nicht nur um Hochwasserschutz, sondern auch um die künftige Gestaltung der beiden Ahr-Promenaden Georg-Kreuzberg-Straße und Lindenstraße. Dazu machte Hermann-Josef Pelgrim von der AuEG von vorneherein klar: „Vom Bild der Ahr der vergangenen Jahrzehnte muss man sich verabschieden.“

Weiterlesen

Weitere Artikel

Ortsbeirat fordert Prüfung und Umsetzung von Sofortmaßnahmen

Bad Neuenahr: Vollsperrung der Telegrafenstraße sorgt für große Besorgnis

Bad Neuenahr. Der Ortsbeirat Bad Neuenahr zeigt sich äußerst besorgt über die geplante Vollsperrung des unteren Abschnitts der Telegrafenstraße im Zuge der Fernwärmeverlegung. Die Maßnahme soll nach aktuellem Stand bis zu fünf Monate andauern und bringt erhebliche Einschränkungen für Gewerbetreibende, Einzelhändler, Dienstleister sowie für die Nahversorgung der Bevölkerung mit sich.

Weiterlesen

+++ Aktuelle Verkehrsinfo +++

Unfall auf der A3

Montabaur/Ransbach-Baumbach. Auf der A3 kam es in Fahrtrichtung Köln zu einem Unfall. Die Unfallstelle befindet sich zwischen Montabaur und Ransbach-Baumbach. Dies meldet der ADAC. BA

Weiterlesen

Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Physiotherapeut/in (m/w/d)
Go meets BBS Andernach
Ausbildung zur/zum Kauffrau-/mann für Büromanagement (m/W/D)
3+1 Aktion
MA Hauswirtschaft Küche
Geschäftspartner für Versandhandel
Stellenanzeige
Karneval in Bad Bodendorf
Betriebsferien Karneval 2026
Anzeige SALE
Rückseite o. B. Vorauskasse
Rosenmontag in Brohl
Experten für Recht