Allgemeine Berichte | 22.04.2025, 10:16 Uhr

Abriss und Neubau der Eisenbahnüberführung ab 2. Mai

Urmitzer Eisenbahnbrücke: Totalsperrung und Schienenersatzverkehr

Symbolbild.Foto: CF
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Region. Der Schienennetzbetreiber DB InfraGO hat ab Mai 2025 verschiedene Baumaßnahmen angekündigt, die sich auf die Qualität der Angebote im Zuständigkeitsbereich des SPNV-Nord im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz auswirken. Für die Kundinnen und Kunden bedeutet dies mitunter längere Fahr- und / oder Reisezeiten durch Schienenersatzverkehr (SEV).

Die ursprünglich geplanten Arbeiten an der Eisenbahnüberführung Kesselheim (Abriss und Neubau) haben sich um zwei Monate verschoben. Ursprünglich geplant war eine Sperrung vom 1. März 2025 bis 27. Februar 2026. Der Beginn der Bauarbeiten ist nun auf den 2. Mai 2025, 21 Uhr, verschoben worden. Zeitweise kann der Zugverkehr zur Urmitzer Rheinbrücke eingleisig seitlich am Überwerfungsbauwerk vorbeigeführt werden. Zu Beginn der Bauarbeiten, in der Zeit des Abrisses des alten Überwerfungsbauwerkes, muss auch der darunter laufende linksrheinische Zugverkehr eingestellt werden.

Für die für ursprünglich ab 1. März geplante Streckensperrung wurden im Netzfahrplan 2025 Änderungen vorgenommen, die einen Haltausfall der RB 27 im Bahnhof Rheinbrohl ab 1. März vorsahen. Durch die Verschiebung der Baustelle in Kesselheim fiel jedoch der Grund für den Haltausfall weg.

„Wir sind über mehrere Institutionen gegangen, um den Haltausfall in Rheinbrohl rückgängig zu machen“, erklärt SPNV-Nord Verbandsdirektor Thorsten Müller. „Ab dem 24. März konnten zwei Fahrten wieder in Rheinbrohl halten, seit dem 1. April auch alle restlichen Fahrten. Zwar war die Fahrplanänderung im Jahresfahrplan hinterlegt, der Haltausfall hat jedoch viele Reisende kalt erwischt. Das bedauern wir sehr. Wir haben deshalb DB Regio darauf hingewiesen, auch bei im Jahresfahrplan veröffentlichten Fahrplanänderungen die Reisenden kurz vor Beginn der Änderungen nochmals zu informieren.“

Die Arbeiten an der Eisenbahnüberführung Kesselheim dauern auch über den Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 hinaus an und es wird voraussichtlich weiterhin zu Auswirkungen auf den SPNV kommen. Abschnittsweise wird die Strecke Neuwied – Koblenz von Teilsperrungen betroffen sein, die Strecke Mülheim-Kärlich – KoblenzLützel von eingleisigen Sperrungen.

Pressemitteilung SPNV-Nord

Symbolbild. Foto: CF

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