Allgemeine Berichte | 28.07.2023

Ärger in der Stadt Weißenthurm

Vandalismus durch nicht ausgelastete, unreife Jugendliche

Ein angesteckter Mülleimer. Foto: Stadt Weißenthurm / Max Schigajew

Weißenthurm.Es nimmt zum Teil kuriose Formen an. Die Stadt Weißenthurm bemüht sich, schöne Treffpunkte zu schaffen, stellt Bänke auf, die zum Erholen einladen, hängt Mülleimer auf, damit Abfall vor Ort anständig entsorgt werden kann, wir hängen Blumenschmuck auf, der die Rheinfront verschönern soll, und was passiert? Blumengefäße werden aus der Verankerung gerissen, Blumen werden herausgerissen und in der Gegend verstreut, neue Mülleimer werden angesteckt, sodass die Feuerwehr gerufen werden muss, die Bänke werden beschmiert und meist durch Jugendliche bis in den späten Abend belagert, die mit lautem Verhalten die Anwohner um die Nachtruhe bringen. Nebenbei wird noch die Notdurft auf Privatgelände verrichtet. Niemand will ein geselliges Zusammensein grundsätzlich verbieten, wenn sich angemessen verhalten wird. Gibt es keine Erziehung mehr? Keinen Respekt gegenüber fremden Eigentums? Man muss sich ständig damit beschäftigen, die Schäden zu beseitigen und die Ordnung wiederherzustellen.

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen diese der Erholung dienenden Einrichtungen, freuen sich über bunte Blumen und die schöne Aussicht am Rheinufer. Weißenthurmer Bürgerinnen und Bürger, sowie Besucher, die das Rheinufer bei einer Radtour entdecken und verweilen wollen berichten uns, dass die Stadt hier etwas Schönes für die Menschen geschaffen hat. Was können wir noch tun, dass alle Bevölkerungsgruppen - jung, mittelalt und alt - diese Anlagen pfleglich nutzen?

Noch etwas muss Stadtbürgermeister Gerd Heim an dieser Stelle erwähnen: „Das komplette Rheinufer, vom alten Sportplatz, vorbei an der niederen Werft bis zum Leinpfad ist verkehrsberuhigter Bereich. Das bedeutet, dass alle, wirklich alle Verkehrsteilnehmer, Fußgänger und Fahrzeuge gleichberechtigt die Straßenfläche benutzen können. Fahrzeuge aller Art, ob motorisiert oder per Pedal haben die Geschwindigkeit anzupassen, was bedeutet, dass mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Schrittgeschwindigkeit ist ein Bereich zwischen 5 und 7 km/h. das ist extrem langsam, ja, aber der Fußgänger benutzt die gleiche Straße und auch kleine Kinder können gleichzeitig auf der Straße sein. Mit jedem Fahrzeug, ob Auto, Motorrad oder Fahrrad ist diese Geschwindigkeit einzuhalten, man muss es nur tun, will man kein Bußgeld erhalten. Nehmt also Rücksicht! Halten sich alle an die Verkehrsregeln ist ein entspannter Aufenthalt am Rheinufer und auf dem Leinpfad in Weißenthurm möglich.“

Pressemitteilung

der Stadt Weißenthurm

Blumen werden herausgerissen und in der Gegend verstreut. Foto: Stadt Weißenthurm / Sven Lange

Blumen werden herausgerissen und in der Gegend verstreut. Foto: Stadt Weißenthurm / Sven Lange

Ein angesteckter Mülleimer. Foto: Stadt Weißenthurm / Max Schigajew

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